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Schlussbericht Schwerpunkt Nachtleben

Heute, Montag der 17.12.2018, wurde der Schlussbericht, Legislatur Schwerpunkt Nachtleben, von der Stadt Zürich veröffentlicht.  Die Bar & Club Kommission Zürich begrüsste sehr, dass sich die Stadt Zürich dem Nachtleben, mittels eines Schwerpunktes, widmete. Gemäss dem BCK-Mediensprecher Alexander Bücheli: «Bot sich innerhalb dieses Schwerpunktes die Möglichkeit, sich intensiv mit den Behörden auseinanderzusetzen. Diese wurde rege genutzt und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behördenstellen hat sich dadurch auch verbessert. Zudem resultierte daraus auch die gemeinsam erstellte Informationswebsite gute-nachtbarschaft.ch.»

Besonders begrüssen wir, dass der Stadtrat ganz klar die Haltung vertritt, dass Zürich attraktiv ist und den Nachtschwärmern viel bietet – das wird allgemein sehr geschätzt und soll auch so bleiben. Erfreulich ist auch, dass die Stadt Zürich:

  • sich auch für die Mediation zwischen Konfliktparteien, wie beispielsweise Nachbaren und Barbetreiber*innen neutral einsetzt.
  • Den Mehrwert von infrastrukturellen Investitionen wie mobile Pissoire anerkennt und in technische Massnahmen zur Lärmbekämpfung, z.B. Isolationen von Gebäudefassaden investiert.
  • Das primäre Konfliktpotential nicht bei Bars und Clubs, sondern bei den Personen im öffentlichen Raum und den 24Stunden Shops sieht.

Kritisch beurteilt Alexander Bücheli, dass der Fokus des Berichtes auf den Problemen liegt und dieser keinen Bezug auf den Mehrwert des Nachtlebens nimmt. Sorgen bereiten der BCK, die immer grösser werdenden Hürden. Die heutigen Vorabklärungen würden mehrere tausend Franken kosten. Besonders störend ist dabei, dass man selbst nach einer sorgfältigsten Überprüfung nicht vor Lärmklagen geschützt sei. Diese Hürden würden dazu führen, dass vor allem weniger kommerzielle ausgerichtete Angebote nicht realisiert würden. Paradoxerweise wird gerade von den Politiker*innen das Fehlen von nichtkommerziellen Ausgangsmöglichkeiten immer wieder thematisiert.

Wir freuen uns, auch nach Abschluss dieser Legislaturperiode, auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Stadt und setzten alles daran, das Zürcher Nachtleben weiterhin attraktiv zu gestalten.

Medienmitteilung als PDF

Weitere Auskünfte erteilt:

Alexander Bücheli

Mediensprecher der Bar & Club Kommission Zürich, +41 76 574 49 76

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Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG): Einigung konnte erzielt werden!

Am Dienstag, den 25.09.2018, fand beim Bundesamt für Gesundheit ein Hearing zur Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG), welche die bewährte Schall- und Laserverordnung (SLV), ersetzen sollte.  Wie mehrmals in den Zeitungen zu lesen war, sah der erste Vorschlag der V-NISSG keine reine Integration, sondern eine Verschärfung der bestehenden bewährten Gesetzgebung vor.

Umso erfreuter sind wir, dass beim Hearing mit dem BAG und verschiedenen Verbänden (Schweizer Bar und Club Kommission, PETZI-Schweiz, SMPA, GastroSuisse, PromoterSuisse) und Fachkreisen (Verband der Tontechniker etc.) ein einvernehmlicher Lösungsvorschlag gefunden werden konnte. Das Bundesamt für Gesundheit ist bereit, dem Bundesrat, die Streichung der Aufzeichnungspflicht für Veranstaltungen zwischen 93 und 96 dB (A) und für Veranstaltungen zwischen 96 und 100 dB (A) unter 3 Stunden aus der V-NISSG zu beantragen. Ebenfalls könnte die V-NISSG in ihrer Endversion die Anforderungen an die Messmittel für Veranstalter von der heute geltenden SLV übernehmen. Eine Arbeitsgruppe zusammengesetzt aus den Verbänden wird zu diesem Zweck gemeinsam mit den technischen Fachkreisen eine Empfehlung für Messgeräte vor Ort erstellen, welche sowohl die Messqualität als auch den Gesundheitsschutz gewährleisten. In einem weiteren Schritt soll zudem die Branche eine Empfehlung zum Messverfahren für Veranstalter ausarbeiten.

Die Verbände werden eine Messmittel Empfehlung erarbeiten, damit das Bundesamt für Gesundheit die Verordnung entsprechend anpassen kann und dem Bundesrat vorlegen kann. Der Bundesrat wird voraussichtlich im 1. Quartal 2019 über den Inhalt und die Inkraftsetzung entscheiden.

Medienmitteilung vom 27.09.2018

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Neues Taxigesetz im Kanton Zürich, Überreglementierung gefährdet innovative Transportmittel und somit die Sicherheit im Strassenverkehr

Heute Donnerstag, den 20. September 2018, wurde der Entwurf des neuen kantonalen Gesetzes über die Personenbeförderung mit Taxis und Limousinen vorgestellt. Diese sieht vor, das Transportdienste welche auf Sharing-Economy, Peer to Peer Ansätze basieren, zukünftig verhindert würden. Wie Alexander Bücheli, Pressesprecher der Bar & Club Kommission festhält, scheint der beratenden Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), nicht nur das Bedürfnis junger Menschen nach günstigen Transportmitteln egal zu sein, sie gefährdet durch das Gesetz auch die Sicherheit im Strassenverkehr. Für die Mitglieder der Bar & Club Kommission haben sich Sharing-Economy Transportmittel, wie beispielweise Uber als wichtiges Gäste-Transportmittel, zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die Sicherheit unserer Gäste liegt uns besonders am Herzen, dazu gehören auch bezahlbare und sichere Transportmittel in der Nacht. Das neue Taxigesetz ist überreglementiert, verhindert einen Markt und kann somit als Heimatschutz bezeichnet werden. Das primäre Ziel scheint der Schutz des traditionellen Taxigewerbes zu sein. Besonders bedenklich ist auch das Signal, dass gerade der technologie- und wirtschaftsfreundliche Kanton Zürich, durch das Taxigesetz neue Ansätze in Bezug auf den Personentransport verhindert. Zudem wurden wir als indirekter Nutzer dieser Dienstleistungen von der WAK nicht angehört.

In diesem Sinn hoffen wir, dass der Kantonsrat das neue Taxigesetz zurückweisen wird. Oder zumindest den Anträgen der Minderheiten zustimmt und sich auf das konzentriert, um was es zu Beginn ging, nämlich um die Vereinfachung des heute kommunal geregelten Taxigewerbes. Falls dies nicht der Fall ist, werden wir als Bar & Club Kommission gegeben falls auch ein Referendum unterstützen.

Weitere Informationen

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24.09.2018, 6. BCK Staff Day

Lieber Mitarbeiter*innen, Willkommen zum sechsten BCK Staff Day.

Dieser bietet nicht nur die einmalige Möglichkeit sich mit aktuellen, für das Nachtleben, relevanten Themen auseinanderzusetzen, genauso wichtig ist neben dem gemeinsamen Lernen das gesellige Zusammensein und der Austausch mit anderen Zürcher Nachtaktivisten.

Als Dankeschön für euer Engagement seid ihr deshalb herzlich zum gemeinsamen Essen in der Gerold Chuchi eingeladen und unter den Teilnehmerinnen wird eine Reise für zwei Personen nach Paris verlost. Denn ihr, liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, seid das Herz und die Seele des Zürcher Nachtlebens.

Der Staff Day richtet sich sowohl an Mitarbeiterinnen, die noch nie einen Staff Day besucht haben – sogenannte Starter – als auch an Follower, die in den letzten Jahren schon einmal daran teilgenommen haben.

Datum: Montag, den 24.09.2018
Zeit: Ab 16.30 Uhr
Location: Hive Club, Geroldstrasse 5, 8005 Zürich
Facebook: Eventpage
Anmelden: online oder an info@bckzh.ch – bis Mittwoch den 19.09.2018

Einladung als PDF

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STREET PARADE 2018

Die Street Parade 2018 glänzt nicht nur mit einem hervorragenden Parade-Line­up, auch das @Night Programm, gestaltet durch die BCK-Mitglieder Bellevue, Fridas Büxe, Hive, Klaus, Plaza, Space Monki, Supermarket und Zukunft lässt einem vor Freude tanzen. Unser Herz erfreut sich auch an der aktiven Lovemobil Beteiligung des Klaus, Akt’s, Bellevue, Terrazzza und Supermarket. Die Bar & Club Kommission freut sich Zürich wieder so bunt, farbig und tanzend zu sehen und wünscht dem Verein Street Parade und allen Beteiligten ein gutes Gelingen.