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Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Die Bar & Club Kommission Zürich blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Kompakt zusammengefasst im BCK-Jahresbericht 2018. Bedanken möchten wir uns bei den über 120 Mitglieder und den Gönnern und Partnern, ohne sie gäbe es die BCK in dieser Form nicht!

Einen besonderen Dank geht an: Coca-Cola • Fresh Drink • Diwisa • Huber Getränkehandlung AG • Feldschlösschen Getränke AG • Jamatu, Intes Integrated Solutions • Macam, Insurance Solutions • Intercomestibles • Red Bull • Wimag Management • ALIVE Media AG • desillusion, strategische Gastronomieberatung • Extremprint • Propaganda • Rocket Science • ValueQuest • ATP Security • Barfachschule Zürich • Be my Angel • RC Protect • Supreme Security AG • Proced GmbH • DonHuber GmbH  •  WATCHMAN Security Services

BCK-Jahresbericht 2018

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ZÜRI FÄSCHT 2019

ZÜRI FÄSCHT 2019

Über das Züri Fäscht und das diesjährige Musikkonzept wurde in den letzten Tagen viel geschrieben und diskutiert.  Hier nochmals die wichtigsten Punkte aus Sicht der BCK:

  • Die Vorgabe von 90dB (LAeq) ab 01.30 Uhr ist zu leise, um eine Outdoor-Kulturveranstaltung mit musikalischem Inhalt sinnvoll durchzuführen. Ein Kompromiss, der niemandem hilft. Die Nachtruhe ist sowieso gestört und Besucher wie auch Künstler sehen sich vom Restlärm des Festgeländes übertönt.
  • Dass die Schall-Aufzeichnungen jedes einzelnen Betreibers mit Musikbewilligung nach der Veranstaltung unaufgefordert bei der Stadtpolizei Zürich (Fachgruppe für Lärmbekämpfung) eingereicht werden müssen, sehen wir kritisch. Nachträgliche Interpretationen von Grenzwertüberschreitungen lassen zudem keine Ursachenbestimmung zu.
  • Die Ausnahmeregelung für zwei Standplätze (96dB LAeq – während den Konzerten), sonst 93db (LAeq – durchgehend) schafft ein Ungleichgewicht zu Plätzen, wo kuratierte Musik ebenfalls einen zentralen Inhalt darstellt.

Der BCK liegt ein Züri Fäscht am Herzen, an welchem auch Musikliebhaber*innen auf ihre Kosten kommen. «Züri Fäscht» impliziert einen Ausnahmezustand, der unweigerlich Begleiterscheinungen mit sich bringt, die sich logischerweise nicht mit dem Ruhebedürfnis von direkten Anwohnern vereinbaren lassen. Alleine die Menschenmassen, die Patrouille Suisse oder das Feuerwerk tragen zu einem Lärmteppich bei, der sich bei einer Veranstaltung in dieser Dimension nicht verhindern lässt. Gleichzeitig findet diese Veranstaltung nur alle drei Jahre statt und ist dabei bei weitem das einzige Volksfest in diesem Ausmass auf Stadtgebiet, welches nach 24 Uhr noch beschallt ist.

Deshalb setzen  wir uns im Namen unserer Mitglieder, welche am Züri Fäscht aktiv sind, für eine maximale Musiklautstärke von 96db LAeq (nach 01.30 Uhr 93db LAeq) oder mindestens 93db LAeq durchgehend, ein. Damit Zürich auch in Form eines Stadtfests den Charakter der Weltstadt erhält, die sie so gerne sein will.

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Postulat Mediterrane Wochen für Zürich

Postulat Mediterrane Wochen für Zürich

Das am Mittwoch, den 06.03.2019, im Gemeinderat von Nicole Giger (SP) und Andri Silberschmidt (FDP) eingereichte Postulat «Mediterrane Wochen für Zürich» fordert den Stadtrat auf, die Einführung Mediterraner Wochen als zweijährigen Pilotversuch zu prüfen. Dieser sieht vor, dass in den Monaten Juni bis August bewilligte Terrassen- und Boulevardflächen am Wochenende (Freitag- und Samstagabend) zwei Stunden länger bewirtet werden dürfen. Das heisst längstens bis 2 Uhr nachts, im Vergleich zu 24 Uhr heute. Damit sich auch die Quartierbevölkerung an einem lauen Sommerabend an einem servierten und kühlen Getränk erfreuen darf, hat man sich bewusst dafür entschieden, die Einführung auf das gesamte Stadtgebiet vorzusehen. Mediterrane Wochen sind eine Reaktion auf das steigende Bedürfnis unserer Gesellschaft nach Bewirtung im Freien, auch spätabends und in der Nacht. Bewirtete Aussenflächen haben den grossen Vorteil, dass sitzende Gäste ruhiger sind, als wenn die Leute stehen, die soziale Kontrolle durch das Personal gegeben ist und auch der Müll gleich weggeräumt wird. Weshalb gerade auch Nachbarn von der Einführung Mediterraner Wochen profitieren. Für die Gastwirtschaftsbetriebe der Stadt Zürich ist die Einführung mediterraner Wochen zudem auch nötig um im Sommer, z.B. gegenüber 24 Stunden Shops,  Konkurrenzfähig zu sein. Andere Städte wie Winterthur, Bern, Basel und Thun haben auf die veränderten Bedürfnisse bereits reagiert und die Öffnungszeiten für Aussenwirtschaften dementsprechend angepasst. Dadurch ergibt sich ein Wettbewerbsnachteil, welcher zu einem Wegzug von Betrieben und Verlust an Arbeitsplätzen führen kann.

Beim Postulat handelt es sich um einen ersten Vorstoss, der durch die Bar & Club Kommission Zürich 2018 initiierten Gemeinderätlichen Gruppe Food, Bar, Club und Musikkultur und wurde von der GLP, SVP und EVP mitunterzeichnet.

Medienmitteilung
Ausführliches Argumentarium
Informationen zur Gemeinderätlichen Gruppe

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Fazit zum 7. Tag der offenen Bar und Club Tür

Fazit zum 7. Tag der offenen Bar und Club Tür

Liebe Nachbarn, Partygänger*innen, Kinder, Behördenvertreter*innen und Politiker*innen
Danke für die spannenden Begegnungen und Diskussionen im Rahmen des 7. Tages der offenen Bar und Club Tür in der Stadt Zürich. Rund 300 Personen nutzten das Angebot und liessen sich bei Tageslicht in die Magie der Nacht einführen. Egal ob es sich dabei um eine Clubführung, ein Fondue und Wein Parring, Vortrag, eine Podiumsdiskussion oder einen thematischen Rundgang handelte. Spannend war auch dieses Jahr wieder, wer am Nachmittag teilgenommen hat. Von der Mutter mit Kind, Nachbar, Szenen-Kenner*in, bis zum Politiker konnten wir Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen dazu motivieren, am Tag in die Magie der Nacht einzutauchen. Gerade diese Mischung macht diesen Tag so faszinierend.

Bedanken möchten wir uns bei allen teilnehmende Betrieben:
Frau Gerolds Garten, Moods, Hive, Supermarket, SpaceMonki, Bogen F

Den Experten:
Gogo, Alex Flach, Daniel Hilfiker, Andreas Hinterberger (Uber), Silvan Weber (ZVV), Andrea Del Dulce (ZHAW), Jörg Mäder – glp (glp), Birgit Tognella-Geertsen (Kantonsrätin SP Kanton Zürich), Michael Von Ledebur (NZZ Neue Zürcher Zeitung), Daniel Hilfiker (Stadt Zürich), Nicola Schneider (Hive, Vorstand BCK), Christiana Stella (Polar Stella (Kein Kollektiv, Kein Museum), Jonatan Niedrig (NachtStadtrat Zürich), Sonica, DJ Andaloop.

Und den Partnern:
PETZI, Live DMA, Schweizer Bar und Club Kommission – SBCK, NachtStadtrat Zürich, SMITH & SMITH Wine Company, Riff&Raff Kino, Kosmos Kulturpalast Artwork: www.lifeinvanilla.com, Fotos: Boris Müller

Ausführlicher Bericht als PDF





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7. Tag der offenen Bar und Club Tür - Geroldstrasse und Umgebung

7. Tag der offenen Bar und Club Tür – Geroldstrasse und Umgebung

Liebe Nachtkultur-Interessierte, Sehr geehrte Anwohnerinnen der Geroldstrasse

Herzlich willkommen zum 7. Tag der offenen Bar und Club Tür. Nutzen Sie am Samstag, den 2. Februar, die einmalige Gelegenheit, bei Tageslicht in die Magie der Nacht einzutauchen. Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Geroldstrasse und deren Umgebung.

Programm Tag der offenen Bar und Club Tür 2019
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Timetable

Ab 16.00, NachtStadtRaum, Bogen F, Viaduktstrasse 97, 8005 Zürich
16.00 – 16.30    Liese Kingma, Model Space Projekt Berlin
16.30 – 17.30    Podiumsdiskussion mit:

  • Liese Kingma (Modell Space Projekt Berlin)
  • Daniel Hilfiker (Stadt Zürich, Raumbörse
  • Nicola Schneider (Hive, Vorstand BCK)
  • Christiana Stella (Kein Museum, Vertreterin Jugend Round Table Veranstalter*innen)
  • Moderation: Jonatan Niedrig (NachtStadtrat)

Die Geroldstrasse – ein Biotop wie es in Zürich, nein sogar in der ganzen Schweiz, nur ganz selten anzutreffen ist. Schon vielfach wurde darüber geredet, dass dieses Biotop wohl schon bald der Vergangenheit angehört. Doch schaue da, Totgesagte leben länger. Wie war es möglich einen solchen Ort, mitten in der Stadt zu konservieren? Was braucht es, dass wir uns noch lange daran erfreuen können? Und wie können neue Biotope erschlossen werden? Fragestellungen die einladen gemeinsam zu diskutieren.

14 bis 16 Uhr, Wer Fondue sagt, denkt Fendant! Frau Gerolds Garten, Geroldstrasse 23/23a, Winterstube, 8005 Zürich
Wer Fondue sagt, denkt meist an Fendant dazu. Doch muss es immer Weisswein sein? Lass dich im Rahmen eines Tasting von den Frau Gerolds Fondue und Smith & Smith Weinexperten überraschen.  Zudem ist die Glüh-Bar ab 13.30 geöffnet!

15 bis 18 Uhr Hive Club, Geroldstrasse 5, 8005 Zürich 
15.00                  Clubführung
16 bis 18.00       DIY Kinderclub
Das Hive lädt zu einer schon fast legendären Führung ein. Das auch als brummender Bienenstock bekannte Hive, befindet sich normallerweise in den Händen Erwachsener. Zeit den Dancefloor, der nächsten Generation zu übergeben. DIY Kinderclub lädt ein, den eigenen Lieblingssong im Club zu hören, für die passende Hive typische musikalische Untermalung werden Andalus & Selma sorgen.

14 bis 18 Uhr, Moods, Schiffbaustrasse 6., 8005 Zürich
14 bis 16 Uhr Moods.digital
16 bis 18 Uhr Open Sound ChecK
Der Jazzclub Moods öffnet im Rahmen vom «Open Club Day» Tür und Tor. Von 14-16 Uhr bieten wir einen Blick hinter die Kulissen von moods.digital – unserer hauseigenen Film-Schmiede – inklusive Führungen durch das Ton- und Film-Studio, in dem fast täglich Konzerte aufgezeichnet und «live» in die ganze Welt hinaus gestreamt werden. Seid live bei einer Aufzeichnung mit dabei und diskutiert mit uns über die Zukunft des digitalen Clubs. Anschliessend (16-18 Uhr) findet ein Open-Soundcheck statt.

15.30 bis 16.30, Supermarket, 20 Jahre jung, Geroldstrasse 17, 8005 Zürich   
Von der Garage zum Nabel der Nacht. Der Supermarket prägt das Nachtleben seit nunmehr 20 Jahren. Nutze die Möglichkeit, lerne die Macher kennen und wirf einen Blick hinter die Kulissen dieser legendären Institution.

16.00 bis 18.00, Take off to a new galaxy, Space Monki, Limmatstrasse 275, 8005 Zürich
Space und Monki oder wie man einen altbekannten Ort, zu neuem Leben erweckt.  Nimm die Chance war und lass dich durch die Chefpiloten in eine neue Galaxie entführen.

THEMATISCHE RUNDGÄNGE (TREFFPUNK NEBEN FREITAG-TOWER)

14.30 Mythos Geroldstrasse
Nachtleben Megaphon – Alex Flach blickt über den Strassenrand hinweg. Lass dich überraschen, was Insider so zu berichten haben.

16.30 Weltkulturerbe Zürcher Technokultur
Seit 2016 ist die Zürcher Technokultur auf der Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt. Wer könnte nicht besser davon berichten, als Gogo, der als DJ schon lange zum Kulturerbe der Stadt gehört und die Technoszene von Anfang an mitgeprägt hat.

ABSCHLUSS, 18.00 – 20.00 HIVE – MIT APERO 

18.15 – 18.30, Blick auf die nächtliche Mobilität, aus Sicht der Nachtkultur, Alexander Bücheli (Geschäftsführer der BCK Zürich)
18.30 bis 19.30, Podiumsdiskussion – Mobilität der Zukunft

  • Andreas Hinterberger, Uber | Lead Public Policy Switzerland and Austria
  • Silvan Weber, Projektleiter Marktentwicklung Verkehrsbetriebe Zürich
  • Andrea Del Dulce, ZHAW School of Engineering – Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Mobilität
  • Jörg Mäder, langjähriger Kantonsrat der glp und Regierungsratskandidat
  • Birgit Tognella-Geertsen, Kantonsrätin SP
  • Moderation: Michael von Ledebur, NZz

Das neue kantonale Taxigesetz, die damit eingehende Diskussion bezüglich neuer Transportdienste wie Uber und die Prüfung des Ausbaues des Nachtnetztes auf Donnerstag sind nur zwei Beispiele, die stellevertretend für die Mobilität der Zukunft stehen. Doch was ist Realität und was Fiktion? Wie werden sich die Leute in Zukunft bewegen, vor allem in der Nacht? Und welche Verantwortung hat die Politik, eine möglichst zukunftsträchtige Mobilität zu ermöglichen? Das sind Fragestellungen, die im Mittelpunkt der abschliessenden Podiumsdiskussion des 7. Tages der offenen Bar und Club Tür 2019 stehen werden.

Die Bar & Club Kommission sowie die einladenden Betriebe freuen sich sehr über ihren Besuch und ihr Interesse an der Züricher Nachtkultur.

Programm Tag der offenen Bar und Club Tür 2019
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