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Fazit zum 7. Tag der offenen Bar und Club Tür

Liebe Nachbarn, Partygänger*innen, Kinder, Behördenvertreter*innen und Politiker*innen
Danke für die spannenden Begegnungen und Diskussionen im Rahmen des 7. Tages der offenen Bar und Club Tür in der Stadt Zürich. Rund 300 Personen nutzten das Angebot und liessen sich bei Tageslicht in die Magie der Nacht einführen. Egal ob es sich dabei um eine Clubführung, ein Fondue und Wein Parring, Vortrag, eine Podiumsdiskussion oder einen thematischen Rundgang handelte. Spannend war auch dieses Jahr wieder, wer am Nachmittag teilgenommen hat. Von der Mutter mit Kind, Nachbar, Szenen-Kenner*in, bis zum Politiker konnten wir Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen dazu motivieren, am Tag in die Magie der Nacht einzutauchen. Gerade diese Mischung macht diesen Tag so faszinierend.

Bedanken möchten wir uns bei allen teilnehmende Betrieben:
Frau Gerolds Garten, Moods, Hive, Supermarket, SpaceMonki, Bogen F

Den Experten:
Gogo, Alex Flach, Daniel Hilfiker, Andreas Hinterberger (Uber), Silvan Weber (ZVV), Andrea Del Dulce (ZHAW), Jörg Mäder – glp (glp), Birgit Tognella-Geertsen (Kantonsrätin SP Kanton Zürich), Michael Von Ledebur (NZZ Neue Zürcher Zeitung), Daniel Hilfiker (Stadt Zürich), Nicola Schneider (Hive, Vorstand BCK), Christiana Stella (Polar Stella (Kein Kollektiv, Kein Museum), Jonatan Niedrig (NachtStadtrat Zürich), Sonica, DJ Andaloop.

Und den Partnern:
PETZI, Live DMA, Schweizer Bar und Club Kommission – SBCK, NachtStadtrat Zürich, SMITH & SMITH Wine Company, Riff&Raff Kino, Kosmos Kulturpalast Artwork: www.lifeinvanilla.com, Fotos: Boris Müller

Ausführlicher Bericht als PDF





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7. Tag der offenen Bar und Club Tür – Geroldstrasse und Umgebung

Liebe Nachtkultur-Interessierte, Sehr geehrte Anwohnerinnen der Geroldstrasse

Herzlich willkommen zum 7. Tag der offenen Bar und Club Tür. Nutzen Sie am Samstag, den 2. Februar, die einmalige Gelegenheit, bei Tageslicht in die Magie der Nacht einzutauchen. Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Geroldstrasse und deren Umgebung.

Programm Tag der offenen Bar und Club Tür 2019
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Timetable

Ab 16.00, NachtStadtRaum, Bogen F, Viaduktstrasse 97, 8005 Zürich
16.00 – 16.30    Liese Kingma, Model Space Projekt Berlin
16.30 – 17.30    Podiumsdiskussion mit:

  • Liese Kingma (Modell Space Projekt Berlin)
  • Daniel Hilfiker (Stadt Zürich, Raumbörse
  • Nicola Schneider (Hive, Vorstand BCK)
  • Christiana Stella (Kein Museum, Vertreterin Jugend Round Table Veranstalter*innen)
  • Moderation: Jonatan Niedrig (NachtStadtrat)

Die Geroldstrasse – ein Biotop wie es in Zürich, nein sogar in der ganzen Schweiz, nur ganz selten anzutreffen ist. Schon vielfach wurde darüber geredet, dass dieses Biotop wohl schon bald der Vergangenheit angehört. Doch schaue da, Totgesagte leben länger. Wie war es möglich einen solchen Ort, mitten in der Stadt zu konservieren? Was braucht es, dass wir uns noch lange daran erfreuen können? Und wie können neue Biotope erschlossen werden? Fragestellungen die einladen gemeinsam zu diskutieren.

14 bis 16 Uhr, Wer Fondue sagt, denkt Fendant! Frau Gerolds Garten, Geroldstrasse 23/23a, Winterstube, 8005 Zürich
Wer Fondue sagt, denkt meist an Fendant dazu. Doch muss es immer Weisswein sein? Lass dich im Rahmen eines Tasting von den Frau Gerolds Fondue und Smith & Smith Weinexperten überraschen.  Zudem ist die Glüh-Bar ab 13.30 geöffnet!

15 bis 18 Uhr Hive Club, Geroldstrasse 5, 8005 Zürich 
15.00                  Clubführung
16 bis 18.00       DIY Kinderclub
Das Hive lädt zu einer schon fast legendären Führung ein. Das auch als brummender Bienenstock bekannte Hive, befindet sich normallerweise in den Händen Erwachsener. Zeit den Dancefloor, der nächsten Generation zu übergeben. DIY Kinderclub lädt ein, den eigenen Lieblingssong im Club zu hören, für die passende Hive typische musikalische Untermalung werden Andalus & Selma sorgen.

14 bis 18 Uhr, Moods, Schiffbaustrasse 6., 8005 Zürich
14 bis 16 Uhr Moods.digital
16 bis 18 Uhr Open Sound ChecK
Der Jazzclub Moods öffnet im Rahmen vom «Open Club Day» Tür und Tor. Von 14-16 Uhr bieten wir einen Blick hinter die Kulissen von moods.digital – unserer hauseigenen Film-Schmiede – inklusive Führungen durch das Ton- und Film-Studio, in dem fast täglich Konzerte aufgezeichnet und «live» in die ganze Welt hinaus gestreamt werden. Seid live bei einer Aufzeichnung mit dabei und diskutiert mit uns über die Zukunft des digitalen Clubs. Anschliessend (16-18 Uhr) findet ein Open-Soundcheck statt.

15.30 bis 16.30, Supermarket, 20 Jahre jung, Geroldstrasse 17, 8005 Zürich   
Von der Garage zum Nabel der Nacht. Der Supermarket prägt das Nachtleben seit nunmehr 20 Jahren. Nutze die Möglichkeit, lerne die Macher kennen und wirf einen Blick hinter die Kulissen dieser legendären Institution.

16.00 bis 18.00, Take off to a new galaxy, Space Monki, Limmatstrasse 275, 8005 Zürich
Space und Monki oder wie man einen altbekannten Ort, zu neuem Leben erweckt.  Nimm die Chance war und lass dich durch die Chefpiloten in eine neue Galaxie entführen.

THEMATISCHE RUNDGÄNGE (TREFFPUNK NEBEN FREITAG-TOWER)

14.30 Mythos Geroldstrasse
Nachtleben Megaphon – Alex Flach blickt über den Strassenrand hinweg. Lass dich überraschen, was Insider so zu berichten haben.

16.30 Weltkulturerbe Zürcher Technokultur
Seit 2016 ist die Zürcher Technokultur auf der Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt. Wer könnte nicht besser davon berichten, als Gogo, der als DJ schon lange zum Kulturerbe der Stadt gehört und die Technoszene von Anfang an mitgeprägt hat.

ABSCHLUSS, 18.00 – 20.00 HIVE – MIT APERO 

18.15 – 18.30, Blick auf die nächtliche Mobilität, aus Sicht der Nachtkultur, Alexander Bücheli (Geschäftsführer der BCK Zürich)
18.30 bis 19.30, Podiumsdiskussion – Mobilität der Zukunft

  • Andreas Hinterberger, Uber | Lead Public Policy Switzerland and Austria
  • Silvan Weber, Projektleiter Marktentwicklung Verkehrsbetriebe Zürich
  • Andrea Del Dulce, ZHAW School of Engineering – Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Mobilität
  • Jörg Mäder, langjähriger Kantonsrat der glp und Regierungsratskandidat
  • Birgit Tognella-Geertsen, Kantonsrätin SP
  • Moderation: Michael von Ledebur, NZz

Das neue kantonale Taxigesetz, die damit eingehende Diskussion bezüglich neuer Transportdienste wie Uber und die Prüfung des Ausbaues des Nachtnetztes auf Donnerstag sind nur zwei Beispiele, die stellevertretend für die Mobilität der Zukunft stehen. Doch was ist Realität und was Fiktion? Wie werden sich die Leute in Zukunft bewegen, vor allem in der Nacht? Und welche Verantwortung hat die Politik, eine möglichst zukunftsträchtige Mobilität zu ermöglichen? Das sind Fragestellungen, die im Mittelpunkt der abschliessenden Podiumsdiskussion des 7. Tages der offenen Bar und Club Tür 2019 stehen werden.

Die Bar & Club Kommission sowie die einladenden Betriebe freuen sich sehr über ihren Besuch und ihr Interesse an der Züricher Nachtkultur.

Programm Tag der offenen Bar und Club Tür 2019
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Frohe Feiertage!

Die BCK blickt auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück, mehr dazu dann im Jahresbericht 2019. Schon jetzt möchten wir hiermit die Gelegenheit ergreifen uns bei all denjenigen zu bedanken, welche mit Ihrem Beitrag zum Gedeihen der BCK beigetragen haben. Neben all unseren Mitgliedern vor allem auch Intercomestibles, Coca-Cola, Feldschlösschen, Red Bull, Fresh Drink AG, Diwisa Distillerie Willisau SA, Huber Getränkehandlung AG, Jamatu, Intes Integrated Solutions, Macam Insurance Services, Wimag Management, desillusion, Extremprint.ch GmbH, ATP Security, Barfachschule Zürich, be my angel tonight, RC Protect, Supreme Security AG, Proced GmbH, DonHuber GmbH und unseren Partnern Propaganda, Rocket Science GmbH, ValueQuest, Alive Media AG für die Unterstützung im Jahr 2018!

Ohne Mitglieder, Partner und Gönner wäre es nicht möglich, wichtiges Lobbying für die Anliegen der Nacht zu betreiben! In diesem Sinn wünschen wir Allen besinnliche Festtage, ausschweifende Feiern und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

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Logo der Bar & Club Kommission Zürich

Schlussbericht Schwerpunkt Nachtleben

Heute, Montag der 17.12.2018, wurde der Schlussbericht, Legislatur Schwerpunkt Nachtleben, von der Stadt Zürich veröffentlicht.  Die Bar & Club Kommission Zürich begrüsste sehr, dass sich die Stadt Zürich dem Nachtleben, mittels eines Schwerpunktes, widmete. Gemäss dem BCK-Mediensprecher Alexander Bücheli: «Bot sich innerhalb dieses Schwerpunktes die Möglichkeit, sich intensiv mit den Behörden auseinanderzusetzen. Diese wurde rege genutzt und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behördenstellen hat sich dadurch auch verbessert. Zudem resultierte daraus auch die gemeinsam erstellte Informationswebsite gute-nachtbarschaft.ch.»

Besonders begrüssen wir, dass der Stadtrat ganz klar die Haltung vertritt, dass Zürich attraktiv ist und den Nachtschwärmern viel bietet – das wird allgemein sehr geschätzt und soll auch so bleiben. Erfreulich ist auch, dass die Stadt Zürich:

  • sich auch für die Mediation zwischen Konfliktparteien, wie beispielsweise Nachbaren und Barbetreiber*innen neutral einsetzt.
  • Den Mehrwert von infrastrukturellen Investitionen wie mobile Pissoire anerkennt und in technische Massnahmen zur Lärmbekämpfung, z.B. Isolationen von Gebäudefassaden investiert.
  • Das primäre Konfliktpotential nicht bei Bars und Clubs, sondern bei den Personen im öffentlichen Raum und den 24Stunden Shops sieht.

Kritisch beurteilt Alexander Bücheli, dass der Fokus des Berichtes auf den Problemen liegt und dieser keinen Bezug auf den Mehrwert des Nachtlebens nimmt. Sorgen bereiten der BCK, die immer grösser werdenden Hürden. Die heutigen Vorabklärungen würden mehrere tausend Franken kosten. Besonders störend ist dabei, dass man selbst nach einer sorgfältigsten Überprüfung nicht vor Lärmklagen geschützt sei. Diese Hürden würden dazu führen, dass vor allem weniger kommerzielle ausgerichtete Angebote nicht realisiert würden. Paradoxerweise wird gerade von den Politiker*innen das Fehlen von nichtkommerziellen Ausgangsmöglichkeiten immer wieder thematisiert.

Wir freuen uns, auch nach Abschluss dieser Legislaturperiode, auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Stadt und setzten alles daran, das Zürcher Nachtleben weiterhin attraktiv zu gestalten.

Medienmitteilung als PDF

Weitere Auskünfte erteilt:

Alexander Bücheli

Mediensprecher der Bar & Club Kommission Zürich, +41 76 574 49 76

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Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG): Einigung konnte erzielt werden!

Am Dienstag, den 25.09.2018, fand beim Bundesamt für Gesundheit ein Hearing zur Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG), welche die bewährte Schall- und Laserverordnung (SLV), ersetzen sollte.  Wie mehrmals in den Zeitungen zu lesen war, sah der erste Vorschlag der V-NISSG keine reine Integration, sondern eine Verschärfung der bestehenden bewährten Gesetzgebung vor.

Umso erfreuter sind wir, dass beim Hearing mit dem BAG und verschiedenen Verbänden (Schweizer Bar und Club Kommission, PETZI-Schweiz, SMPA, GastroSuisse, PromoterSuisse) und Fachkreisen (Verband der Tontechniker etc.) ein einvernehmlicher Lösungsvorschlag gefunden werden konnte. Das Bundesamt für Gesundheit ist bereit, dem Bundesrat, die Streichung der Aufzeichnungspflicht für Veranstaltungen zwischen 93 und 96 dB (A) und für Veranstaltungen zwischen 96 und 100 dB (A) unter 3 Stunden aus der V-NISSG zu beantragen. Ebenfalls könnte die V-NISSG in ihrer Endversion die Anforderungen an die Messmittel für Veranstalter von der heute geltenden SLV übernehmen. Eine Arbeitsgruppe zusammengesetzt aus den Verbänden wird zu diesem Zweck gemeinsam mit den technischen Fachkreisen eine Empfehlung für Messgeräte vor Ort erstellen, welche sowohl die Messqualität als auch den Gesundheitsschutz gewährleisten. In einem weiteren Schritt soll zudem die Branche eine Empfehlung zum Messverfahren für Veranstalter ausarbeiten.

Die Verbände werden eine Messmittel Empfehlung erarbeiten, damit das Bundesamt für Gesundheit die Verordnung entsprechend anpassen kann und dem Bundesrat vorlegen kann. Der Bundesrat wird voraussichtlich im 1. Quartal 2019 über den Inhalt und die Inkraftsetzung entscheiden.

Medienmitteilung vom 27.09.2018