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BCK MEDIENMITTEILLUNG: Der Zürcher Nachtkulturfonds gewährt in 14 Fällen eine Soforthilfe, in der Höhe von insgesamt 70'000 Sfr.

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Der Zürcher Nachtkulturfonds gewährt in 14 Fällen eine Soforthilfe, in der Höhe von insgesamt 70’000 Sfr.

Die BCK hat Mitte Januar entschlossen eine erste Tranche, in der Höhe von 70’000 Sfr., des Zürcher Nachtkulturfonds als Soforthilfe freizugeben. 15 Gesuche wurden innerhalb einer Woche eingereicht. Nach der Prüfung der Unterlagen hat diese Woche der Beirat des Zürcher Nachtkulturfonds entschieden 14 Gesuche mit Total 70’000 Sfr. zu unterstützen.

In drei Fällen handelt es sich dabei um Nachtkulturunternehmen (1 Betrieb und 2 Veranstaltungslabes), die aufgrund von Verbindlichkeiten vor einem drohenden Konkurs oder Mietkündigung stehen und die bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Form von Unterstützung erhalten haben. In 11 Fällen werden Einzelpersonen unterstützt, die normalerweise als DJ, Lichtkünstler*in, Ton- oder Lichtingenieur*in das Zürcher Nachtleben zum Teil schon seit Jahrzehnten mitgestalten und aufgrund von jeweils kleinen Pensen oder infolge eines Jobwechsels im Sommer keinen Anspruch auf Kurzarbeit hatten oder selbständig tätig sind und der Erwerbsersatz für die Deckung der Lebenskosten nicht ausreicht. Die finanzielle Not ging dabei so weit, dass der Übungsraum zur Wohnung wurde, um nicht von der Sozialhilfe abhängig zu werden.

Der durch die Gesuche sichtbar gewordene Unterstützungsbedarf bestärkt die BCK darin, dass gemeinsame Fundraising «Für eine gute Nacht, Usgeh statt Usgah» weiter zu führen. Damit im März die nächsten Gesuche unterstützt werden können, zählen wir weiterhin auf die Solidarität unserer Gäste, auf die von ehemaligen Nachtschwärmern und uns nachstehenden Unternehmen. Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr Härtefälle können unterstützt werden, desto mehr Geld bleibt um nach Covid-19 spannende Projekte zu realisieren!

Die eingereichten Gesuche zeigen, dass es nicht nur Unterstützung für Unternehmen braucht, sondern auch für kreativ tätige Menschen. Die Einführung eines Mindesteinkommens für Künstler- und Nachtgestalter*innen wie von Frau Regierungsrätin Jacqueline Fehr in Aussicht gestellt, wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Wir hoffen, dass dies auch das Bundesamt für Kultur einsieht und den Kantonen dabei hilft, diesen Ansatz umzusetzen. Der Kanton Basel Stadt ist dabei lobenswerterweise schon einmal vorgeprescht und hat diese Woche ein dementsprechendes Unterstützungsprogramm präsentiert!

Medienmitteilung vom 12.02.2021

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Das politische Trauerspiel auf dem Rücken der Unternehmen geht weiter!

Die Bar & Club Kommission hat Verständnis dafür, dass der Bund aufgrund der wieder steigenden Covid-19 Ansteckungszahlen reagieren muss. Seit Beginn der Pandemie haben unsere Mitglieder im Rahmen ihrer Möglichkeit die Massnahmen des Bundes unterstützt. Doch die aktuelle Salamitaktik und das Hickhack zwischen dem Bund und den Kantonen löst zunehmend Kopfschütteln aus. Hier wird ein politischer Machtkampf auf dem Rücken der Unternehmen ausgetragen, dabei verpasst man es eine klare Ansage zu machen, Barbetriebe zu schliessen und wie in Deutschland zu entschädigen. Stattdessen verliert man Zeit und entzieht den Unternehmen mit immer weiterführenden Auflagen jegliche wirtschaftliche Basis und nimmt somit einen Konkurs auf Raten in Kauf!

Schon vor der heutigen Verschärfung der Massnahmen durch den Bund erlitten die meisten Barbetriebe in der Stadt Zürich Umsatzeinbussen von mindestens 60%. Die nun ausgeweitete Sperrstunde auf 19.00 !!! entzieht den städtischen Gastronomiebetrieben jegliche wirtschaftliche Grundlage. Hinzu kommt noch, dass im Kanton Zürich weiterhin keine Freunde mehr, die nicht im gleichen Haushalt leben, am gleichen Tisch sitzen dürfen. Wie soll dies überprüft werden? Das Personal nimmt immer mehr die Rolle eines Polizisten ein, der Personalaufwand wird weiter steigen. Schon mit 40% des Umsatzes lassen sich in der Stadt Zürich die Fix- und Personalkosten nicht decken, das heisst die meisten Barbetriebe verlieren mehr Geld, als das sie einnehmen. Es gibt jetzt schon Abende an welchen eine Bar weniger als 20 Franken einnimmt. Die Gründe dafür liegen in der Polizeistunde, bei der sitzenden Konsumation (Kapazitätsrückgang), aber auch darin das viele Gäste wegbleiben, da sie verunsichert sind. Nicht verwunderlich, betont der Bundesrat ja bei jeder Gelegenheit, dass man möglichst auf soziale Kontakte verzichten und zu Hause bleiben soll.

Wieso der Bund nun nicht konsequent ist und Barbetriebe schliesst, stellt für uns ein Rätsel dar! Eine Schliessung wäre nicht nur aufgrund der epidiemologischen Lage die beste aller Lösungen, sie würde in der aktuellen Situation die betriebliche Wirtschaftssicherung erleichtern, denn nur bei einer amtlich verordneten Schliessung ist ein Härtefall gegeben. Nur dann lassen sich Verhandlungen mit Vermietern über eine Mietzinsreduktion führen oder allenfalls eine Versicherungsdeckung beanspruchen.

Ein Lichtblick gibt es in Bezug auf die Entschädigung der durch die Covid-19 Massnahmen stark betroffenen Branchen, da nicht nur das Budget für die Unterstützungsbeiträge erhöht werden soll, sondern nun auch Branchenlösungen angedacht sind. Denn Härtefall-Unterstützung braucht es jetzt und nicht erst im Frühling, wieso ist dies in Deutschland möglich und nicht in der Schweiz?

Die schwierige Situation in welcher sich die Bars in der Stadt Zürich befanden, verschlechtert sich somit kontinuierlich. Für Unverständnis sorgen dabei nicht die Massnahmen, sondern das politische Trauerspiel auf Ebene des Bundes und Kantons, welche nicht nur weitere Covid-19 Ansteckungen in Kauf nimmt und sondern auch Arbeitsplätze und die Existenz vieler Unternehmen gefährdet! Konsequenterweise müssten nicht nur die Gastronomiebetriebe geschlossen werden, sondern auch wieder Homeoffice eingeführt werden, damit die Mobilität der Menschen tatsächlich eingeschränkt wird. Der Kanton ZH könnte nun natürlich nächste Woche dementsprechend eine Schliessung der Gastronomie verfügen.

Umso wichtiger ist es nun, dass sich auch die Gäste mit der Nachtkultur solidarisieren, eine gute Möglichkeit dazu bietet «Ausgeben statt Ausgehen», ein gemeinsames Fundraising zur Stärkung des Zürcher Nachtlebens. Die Einnahmen kommen dabei dem neu geschaffenen Zürcher Nachtkulturfonds zu gute. Weitere Infos: www.ausgebenstattausgehen.ch

Medienmitteilung vom 11.12.2020

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Der Kanton führt die «Salamitaktik» des Bundes weiter und gefährdet Arbeitsplätze, Barbetriebe in ihrer Existenz!

Der Kanton Zürich hat es heut verpasst, eine klare Ansage zu machen. Die Salamitaktik des Bundes wird einfach weitergeführt, Barbetriebe bleiben weiterhin offen, doch man entzieht diesen jegliche wirtschaftliche Basis. Die schwierige Situation in welcher sich die Bars in der Stadt Zürich befanden, verschlechtert sich somit weiter. Für Unverständnis sorgen dabei nicht die Massnahmen, sondern die «Salamitaktik» des Kantons, welche nicht nur weitere Covid-19 Ansteckungen in Kauf nimmt, sondern auch die Arbeitsplätze und die Existenz vieler Unternehmen gefährdet!

Schon vor der heutigen Verschärfung der Massnahmen durch den Kanton erlitten die Barbetriebe in der Stadt Zürich Umsatzeinbussen von mindestens 60%. Da nun keine Freunde mehr, die nicht im gleichen Haushalt leben, am gleichen Tisch sitzen dürfen und die Polizeistunde auf 22 Uhr festgelegt worden ist, wird der Umsatz weiter einbrechen. Der Personalaufwand für die Kontrollen wird nochmals steigen, die nötige Anpassungen an die Kontaktdatenerhebungstools ziehen zusätzliche Kosten mit sich. Schon mit 40% des Umsatzes lassen sich in der Stadt Zürich die Fix- und Personalkosten nicht decken, das heisst die meisten Barbetriebe verlieren aktuell mehr Geld, als das sie einnehmen. Die Gründe dafür liegen in der Polizeistunde, bei Kapazitätseinschränkung durch die sitzende Konsumation, aber auch darin das viele Gäste wegbleiben, da sie verunsichert sind. Nicht verwunderlich, betont die Politik bei jeder Gelegenheit, dass man möglichst auf soziale Kontakte verzichten und zu Hause bleiben soll.

Wieso der Kanton nun nicht konsequent ist und Barbetriebe schliesst, ist für uns ein Rätsel! Eine Schliessung wäre in der aktuellen Situation die bestmögliche Variante. Denn nur in einem Härtefall lassen sich Verhandlungen mit Vermietern über eine Mietzinsreduktion führen oder kann allenfalls eine Versicherungsdeckung beansprucht werden. Liebe Politik, ob offen oder zu, sicher ist, Härtefall-Unterstützung braucht es jetzt und nicht erst im Frühling!

Medienmitteilung vom 08.12.2020

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Erneuter Lockdown für die Schweizer Kultur

Die Bar & Club Kommission hat Verständnis dafür, dass der Bund aufgrund der steigenden Covid-19 Ansteckungszahlen reagieren muss. Da es zur Natur der Sache gehört, dass es in Clubs zu engen Kontakten kommt, sind die durch den Bund verkündeten weiteren Einschränkungen aufgrund der epidemiologischen Lage nachvollziehbar. So hart wie dieser Entscheid die Nachtkulturbranche trifft, so wichtig war es, dass der Bund mit seinem heutigen Entscheid Clubs und Tanzlokale zu schliessen, für eine klare Situation sorgte. Die Limitation der Personenanzahl bei Veranstaltungen wird zu einem kulturellen Stillstand in der Schweiz führen. Durch die Polizeistunde vergrössert sich zudem der Kreis der Gastronomiebetriebe, deren Wirtschaftlichkeit durch die Covid-19 Schutzmassnahmen nicht mehr gegeben ist.

Insbesondere die Nachtkulturunternehmen sind somit als erste Branche von einem zweiten Lockdown betroffen. Dieser trifft Unternehmen deren Wirtschaftlichkeit seit sieben Monaten, infolge Covid-19 Schutzmassnahmen, eingeschränkt ist. Nur für rund 40% der Nachtkulturunternehmen herrschte zwischen Juli und September sowas wie ein regulärer Betrieb. Sieben Monate, ohne oder nur mit einem Teil der normalen Einnahmen zu wirtschaften, bringt jedes noch so gesunde Unternehmen in finanzielle Schwierigkeit, die Reserven neigen sich dem Ende zu, die Covid-19 Kredite sind aufgebraucht. Damit dieser erneute Nachtleben-Lockdown nicht zu einem kulturellen Kahlschlag in der Stadt Zürich führt, braucht es nun konkrete Zusagen, wie diese Branche in dieser schwierigen Situation unterstützt werden soll. Ohne Unterstützung ist damit zu rechnen, dass rund die Hälfte der Nachtkulturunternehmen bis Ende Jahr Personal entlassen und die Bilanz deponieren muss. Erste wichtige Schritte wurden heute in Bezug auf die Weiterführung der Kurzarbeit und den Erwerbsersatz für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlichen Positionen präsentiert. Damit Zürich weiterhin kulturell vielfältig bleibt, braucht es:

Nationale Regelung bei den Geschäftsmieten
Nur knapp die Hälfte der Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich konnten mit dem Vermieter eine einvernehmliche Lösung erzielen und dies auch nur für die Phase während des erstens Lockdowns im Frühjahr 2020. Es braucht dringender denn je eine nationale Lösung was der Mietzins für Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 betrifft. Diese Lösung muss die ganze Phase in welchen die Wirtschaftlichkeit infolge Covid-19 Schutzmassnahmen eingeschränkt ist antizipieren.

Entschädigung für Kulturunternehmen
Ein wichtiges Unterstützungselement für Musik-Clubs stellt die Entschädigung für Kulturunternehmen dar. Doch diese muss nun dringend mit zusätzlichen Mitteln alimentiert werden, damit im Kanton Zürich auch die vom Bund empfohlen 80% des Schadens und nicht nur 50% wie bis her, ausbezahlt werden kann. Da nur ein Teil der von den Massnahmen des Bundes betroffenen Unternehmen Kultur-entschädigungsberechtigt sind, braucht es für diese eine Härtefall-Lösung.

Covid-19 Härtefall Reglement beschleunigen
Das Covid-19 Gesetz sieht einen Härtefall für Unternehmen, die von Covid-19 Massnahmen betroffen sind, vor. Nun braucht es eine sofortige Umsetzung dieser Härtefall-Massnahmen, Härtefall-Hilfe im Februar ist für viele Unternehmen schlicht und einfach zu spät!

Perspektive schaffen durch Zusammenarbeit – Rollende Planung
Die heute vom Bund verordneten Massnahmen gelten erstmals bis auf weiteres. Es ist uns bewusst, dass die Dynamik des Virus es verunmöglicht eine klare Ansage zu machen, bis wann die nun präsentierten Massnahmen gelten sollen. Umso wichtiger ist nun, dass es neben der wirtschaftlichen Unterstützung auch eine Zusammenarbeit mit den Behörden und der Forschung gibt, denn nur so erhalten die Nachtkulturunternehmen eine für sie so wichtige Perspektive. Es braucht eine rollende Planung um zu verhindern, dass die Türen der Bars und Clubs, solange Covid-19 unseren Alltag prägt nicht immer wieder auf und zu gehen.

Schliessen möchten wir die Medienmitteilung mit einem Appell, nicht nur die Swiss-Covid App zu nutzen und die Hygieneregeln zu befolgen, sondern auch auf private Feiern zu verzichten. Der Frühling hat gezeigt, dass wir dies gemeinsam können, genau diese Anstrengung braucht es nun, um die Lage in Griff zu bekommen und damit wir uns möglichst bald wieder, den Emotionen der Nacht hingeben können – Danke!

Medienmitteilung als PDF

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Integration der Schall und Laser Verordnung in die V-NISSG

Integration der Schall und Laser Verordnung in die V-NISSG

Wie verschiedene Medien berichteten, soll die Schall- und Laserverordnung (SLV) zukünftig in die Gesetzgebung Nichtionisierende Strahlung und Schall (NISSG) integriert werden. Die Vernehmlassung zur Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdung durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG) ging am 31.05.2018 zu Ende. Grundsätzlich ist die Integration der bestehenden Schall- und Laserverordnung (SLV) in die NISSG aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich durchaus nachvollziehbar. Regelrecht vor den Kopf gestossen sind wir aber von der Tatsache, dass nicht einfach integriert, sondern die Absicht besteht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen ohne Notwendigkeit zu verschärfen. Die heutige SLV ist erfolgreich eingeführt, allgemein akzeptiert und technisch durch die betroffenen Betriebe gut umsetzbar. Viele der Anpassungen und erhöhten Anforderungen in der V-NISSG scheinen uns willkürlich und entgegen einer bewährten Praxis. Da gerade Bars und Club von den einschneidenden Änderungen betroffen sind und diese im Worstcase gar zu Betriebsschliessungen führen könnten, haben wir als Bar & Club Kommission ausführlich und fristgerecht dazu Stellung bezogen. Nun liegt es beim Bundesamt für Gesundheit und den beratenden Organen, die kritisierten Punkte zu überprüfen und die V-NISSG dementsprechend anzupassen.

Stellungnahme der BCK zur V-NISSG

Für weitere Auskünfte zum Thema, wenden Sie sich bitte an Alexander Bücheli (BCK Pressesprecher).

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10.06.2018 Ja zur Kulturstadt Zürich, Nein zur Sechseläutenplatz Initiative

10.06.2018 Ja zur Kulturstadt Zürich, Nein zur Sechseläutenplatz Initiative

Am Sonntag, den 10. Juni steht nicht nur die Existenzgrundlage für einzelne Mitglieder und Freunde der Bar & Club Kommission auf dem Spiel. Ein Ja zur Sechseläutenplatz Initiative wäre auch ein Nein zur Kulturstadt Zürich. Kultur entsteht gerade dann, wenn die Möglichkeit existiert diese auszuleben. Der Sechseläutenplatz ist ein gutes Beispiel dafür, was entsteht, wenn die Politik Kultur ermöglicht. Jede Zürcherin und jeder Zürcher findet auf dem Sechseläutenplatz Angebote, die ihrem persönlichen Interesse entsprechen. Vom leeren Platz, der Oper, zur elektronischen Musik, von der Filmschauspielerin auf Tuchfühlung zum Zirkusclown, vom Bröttle bis zum Fondue bietet der Sechseläutenplatz heute alles, was das Herz der Zürcherin und des Zürchers begehrt. Der Sechseläutenplatz überzeugt nicht nur optisch, sondern er ist für Veranstaltungen auch bestens geeignet, es gibt keine Nachbarn und die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr ist optimal. Eine Einschränkung der Nutzungstage, wie dies die Initiative fordert, würde zu einem Verdrängungskampf führen, verlieren würden die Stadtzürcher Bürgerinnen.

Kultur gehört in die Mitte der Stadt, der Sechseläutenplatz ist der ideale Ort um Kultur zu zelebrieren, deshalb empfehlen wir im Namen der Bar & Club Kommission Zürich, am 10. Juni 2018, auf eine Politik die Kultur ermöglicht zu setzen und ein Nein zur Sechseläutenplatz Initiative in die Urne zu legen!

Medienmitteilung

 

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300 Personen nahmen am 5. Tag der offenen Bar und Club Tür teil

300 Personen nahmen am 5. Tag der offenen Bar und Club Tür teil

Am Samstag, den 29.04.2017, nahmen rund 300 Personen die einmalige Gelegenheit war, um bei Tageslicht in die Magie der Nacht einzutauchen. Auf dem Programm standen Mix-Kurse, Degustationen, Clubführungen und künstlerischen Darbietungen geprägt von der Gegenwart und der Geschichte des legendären Niederdorfs. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die speziellen Inhalte, sondern auch der Austausch zwischen den Nacht-Kulturunternehmerinnen und den Besucherinnen des Tages der offenen Bar und Club Tür. Das Nachmittagsprogramm wurde dabei durch gut besuchte thematische Rundgänge zur Geschichte des Schwulen Ausgangs in Zürich und zur Live-Musik ergänzt. Ab 18 Uhr folgten im Cabaret Voltaire Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gute Nacht, Niederdorf?“. Es fanden sich rund 100 Leute zur regen Diskussion ein. Dabei kam ganz klar zur Sprache, dass ein Niederdorf ohne Nachtleben auch für die Anwohnerinnen undenkbar sei, doch das es dabei um die Art und Weise des Ausgangs geht. Als besonders belastend von Seiten der Anwohnerinnen werden nicht die Bars und Clubs bezeichnet, sondern diejenigen welche im öffentlichen Raum ihre eigene Party feiern. Alexander Bücheli, Pressesprecher der Bar & Club Kommission Zürich, fasst es wie folgt zusammen: „Das Niederdorf ist und soll weiterhin ein Ort des Zürcher Ausganges sein, dabei steht vor allem die Qualität und nicht die Masse des Angebotes im Vordergrund. Um dies zu fördern, braucht es nicht nur gegenseitige Toleranz und weiterhin ein liberales Gastwirtschaftsgesetz, sondern evtl. auch zusätzliche Steuerungsmassnahmen wie beispielsweise eine Unterstützung der Niederdorf-Nachtkultur mittels Subventionen.  Mit dem Tag der offenen Bar und Club Tür – Willkommen im Niederdorf – hat die BCK einen gemeinsamen Prozess gestartet welcher im Rahmen eines regen Austausches zwischen den im Niederdorf ansässigen Bars und Clubs, mit weiteren gemeinsamen Spezialevents und Diskussion nun weitergeführt werden soll.“

Der Tag der offenen Bar und Club Tür 2017 – Willkommen im Niederdorf – war Bestandteil des zweiten nationalen Tages der offenen Club Tür, im Rahmen dessen mehr als 60 PETZI und SBCK Mitglieder aus rund 15 Schweizer Städten dazu eingeladen haben, bei Tageslicht einen Blick hinter die Kulissen von Clubs, Bars und Konzertlokalitäten zu werfen.

Medienmitteilung Fazit

www.openclubday.ch

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Stellungnahme zum Thema sexuell motivierte Gewalt im Nachtleben

Stellungnahme zum Thema sexuell motivierte Gewalt im Nachtleben

Sexuell motivierte Gewalt hat in unserer Gesellschaft, somit auch im Nachtleben nichts zu suchen. Flirts und eine ausgelassene Stimmung sind zwar genauso Bestandteil des Nachtlebens, wie gute Musik und feine Getränke und Ausgehen ist auch deshalb so attraktiv, weil es ermöglicht in der realen Welt neue Menschen kennenzulernen. Doch leider gibt es immer wieder Partygänger welche die Grenzen zwischen Flirten und einem Übergriff nicht kennen.

Sexuell motivierte Gewalt ist in den Zürcher Bars und Clubs glücklicherweise selten. Die Bar & Club Kommission setzt seit längerer Zeit aktiv mit diesem Thema auseinander.

Gäste, die sich bedrängt fühlen, egal welches Geschlecht, wenden sich am besten direkt und vertrauensvoll ans Personal, dort erhalten sie bedarfsgerechte Unterstützung. Potentiellen Übeltätern sei mit auf den Weg gegeben, dass Übergriffe nicht toleriert und mindestens mit einem Hausverbot sanktioniert werden.

Stellungnahme