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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Kantonales Härtefallprogramm, ein Schritt in die richtige Richtung, aber zu spät?

Liebe Medienschaffende
Der heutige Entscheid des Zürcher Regierungsrates für ein Härtefallprogramm ist ein Schritt in die richtige Richtung und enorm wichtig, wenn es um die Existenzsicherung von Betrieben geht, deren Wirtschaftlichkeit durch Covid-19 Schutzmassnahmen seit nun mehr 8 Monaten eingeschränkt ist. 

À-fonds-perdu Beiträge sind zentral, wenn es um die Existenzsicherung geht!
Die BCK begrüsst es, dass der Regierungsrat das Maximum an À-fonds-perdu Beiträgen ausschöpft. Die 80 Millionen Franken (40 Millionen vom Kanton und 40 Millionen Franken vom Bund) sind zentral wenn es um die Existenzsicherung einer besonders betroffenen Branchen geht.  Der Regierungsrat hat hier folgerichtig erkannt, dass Darlehen nicht helfen, da gerade besonders margenschwache Branchen wie die Gastronomie und das Nachtleben von Corona betroffen sind. Neben der Belastung durch den vorgesehenen Darlehenszins von 0.5%, ist die Chance das Darlehen zurückbezahlt werden können, klein. Gerade im Nachtleben lässt sich aufgrund der Kapazitätsgrenzen, der Umsatz nicht einfach steigern. Darlehen und Kredite sind somit nicht Nachhaltig wenn es um die langfristige Existenzsicherung geht, die Gefahr eines Konkurses auf Raten ist gross. Entsprechend richtig ist die Forderung vom Kanton an den Bund, dass dieser die À-fonds-perdu Beiträge erhöht und dafür auf Darlehen verzichtet.

Härtefall auch dann, wenn die schon gesprochene Unterstützung nicht ausreicht
Die Bar & Club Kommission fordert, dass von Härtefällen auch dann gesprochen werden kann, wenn die bisherigen Unterstützung nicht ausreicht. Es sollte klar sein, dass ein Nachtkulturunternehmen welches zwar Entschädigung für Kulturunternehmen erhält, diese aber nicht ausreicht (da nur 40% bis 50% und nicht wie vom Bund vorgesehen 80% des Schadens entschädigt wird), ein Härtefall darstellen kann.

Auszahlung im April ist zu spät
Kritisch sehen wir den vorgesehen Auszahlungstermin, eine Auszahlung der Gelder erst ab dem 1. April ist zu spät. Handelt es sich doch um Unternehmen deren Wirtschaftlichkeit seit acht Monaten, infolge Covid-19 Schutzmassnahmen, eingeschränkt ist. Nur für rund 40% der Nachtkulturunternehmen herrschte zwischen Juli und September sowas wie ein regulärer Betrieb. Acht Monate, ohne oder nur mit einem Teil der normalen Einnahmen zu wirtschaften, bringt jedes noch so gesunde Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. Will das Zürcher Härtefall Programm tatsächlich Unternehmen retten, die komplett unverschuldet in die Krise geraten sind, dann müssen die Gelder früher fliessen.

Pressemitteilung vom 13.11.2020, als PDF

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Erneuter Lockdown für die Schweizer Kultur

Die Bar & Club Kommission hat Verständnis dafür, dass der Bund aufgrund der steigenden Covid-19 Ansteckungszahlen reagieren muss. Da es zur Natur der Sache gehört, dass es in Clubs zu engen Kontakten kommt, sind die durch den Bund verkündeten weiteren Einschränkungen aufgrund der epidemiologischen Lage nachvollziehbar. So hart wie dieser Entscheid die Nachtkulturbranche trifft, so wichtig war es, dass der Bund mit seinem heutigen Entscheid Clubs und Tanzlokale zu schliessen, für eine klare Situation sorgte. Die Limitation der Personenanzahl bei Veranstaltungen wird zu einem kulturellen Stillstand in der Schweiz führen. Durch die Polizeistunde vergrössert sich zudem der Kreis der Gastronomiebetriebe, deren Wirtschaftlichkeit durch die Covid-19 Schutzmassnahmen nicht mehr gegeben ist.

Insbesondere die Nachtkulturunternehmen sind somit als erste Branche von einem zweiten Lockdown betroffen. Dieser trifft Unternehmen deren Wirtschaftlichkeit seit sieben Monaten, infolge Covid-19 Schutzmassnahmen, eingeschränkt ist. Nur für rund 40% der Nachtkulturunternehmen herrschte zwischen Juli und September sowas wie ein regulärer Betrieb. Sieben Monate, ohne oder nur mit einem Teil der normalen Einnahmen zu wirtschaften, bringt jedes noch so gesunde Unternehmen in finanzielle Schwierigkeit, die Reserven neigen sich dem Ende zu, die Covid-19 Kredite sind aufgebraucht. Damit dieser erneute Nachtleben-Lockdown nicht zu einem kulturellen Kahlschlag in der Stadt Zürich führt, braucht es nun konkrete Zusagen, wie diese Branche in dieser schwierigen Situation unterstützt werden soll. Ohne Unterstützung ist damit zu rechnen, dass rund die Hälfte der Nachtkulturunternehmen bis Ende Jahr Personal entlassen und die Bilanz deponieren muss. Erste wichtige Schritte wurden heute in Bezug auf die Weiterführung der Kurzarbeit und den Erwerbsersatz für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlichen Positionen präsentiert. Damit Zürich weiterhin kulturell vielfältig bleibt, braucht es:

Nationale Regelung bei den Geschäftsmieten
Nur knapp die Hälfte der Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich konnten mit dem Vermieter eine einvernehmliche Lösung erzielen und dies auch nur für die Phase während des erstens Lockdowns im Frühjahr 2020. Es braucht dringender denn je eine nationale Lösung was der Mietzins für Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 betrifft. Diese Lösung muss die ganze Phase in welchen die Wirtschaftlichkeit infolge Covid-19 Schutzmassnahmen eingeschränkt ist antizipieren.

Entschädigung für Kulturunternehmen
Ein wichtiges Unterstützungselement für Musik-Clubs stellt die Entschädigung für Kulturunternehmen dar. Doch diese muss nun dringend mit zusätzlichen Mitteln alimentiert werden, damit im Kanton Zürich auch die vom Bund empfohlen 80% des Schadens und nicht nur 50% wie bis her, ausbezahlt werden kann. Da nur ein Teil der von den Massnahmen des Bundes betroffenen Unternehmen Kultur-entschädigungsberechtigt sind, braucht es für diese eine Härtefall-Lösung.

Covid-19 Härtefall Reglement beschleunigen
Das Covid-19 Gesetz sieht einen Härtefall für Unternehmen, die von Covid-19 Massnahmen betroffen sind, vor. Nun braucht es eine sofortige Umsetzung dieser Härtefall-Massnahmen, Härtefall-Hilfe im Februar ist für viele Unternehmen schlicht und einfach zu spät!

Perspektive schaffen durch Zusammenarbeit – Rollende Planung
Die heute vom Bund verordneten Massnahmen gelten erstmals bis auf weiteres. Es ist uns bewusst, dass die Dynamik des Virus es verunmöglicht eine klare Ansage zu machen, bis wann die nun präsentierten Massnahmen gelten sollen. Umso wichtiger ist nun, dass es neben der wirtschaftlichen Unterstützung auch eine Zusammenarbeit mit den Behörden und der Forschung gibt, denn nur so erhalten die Nachtkulturunternehmen eine für sie so wichtige Perspektive. Es braucht eine rollende Planung um zu verhindern, dass die Türen der Bars und Clubs, solange Covid-19 unseren Alltag prägt nicht immer wieder auf und zu gehen.

Schliessen möchten wir die Medienmitteilung mit einem Appell, nicht nur die Swiss-Covid App zu nutzen und die Hygieneregeln zu befolgen, sondern auch auf private Feiern zu verzichten. Der Frühling hat gezeigt, dass wir dies gemeinsam können, genau diese Anstrengung braucht es nun, um die Lage in Griff zu bekommen und damit wir uns möglichst bald wieder, den Emotionen der Nacht hingeben können – Danke!

Medienmitteilung als PDF

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Defacto Schliessung von Musik-Clubs und Musik-Bars durch den Bund, wie weiter?

Die Bar & Club Kommission hat Verständnis dafür, dass der Bund und die Kantone aufgrund der steigenden Covid-19 Ansteckungszahlen reagieren müssen. Da es zur Natur der Sache gehört, dass es in Clubs zu engen Kontakten kommt, sind die durch den Bund verkündeten weiteren Einschränkungen auch für uns nachvollziehbar. Das Problem ist dabei, dass man auf eine klare Ansage verzichtet. Clubs und Musikbars dürfen zwar weiterhin geöffnet sein, doch da die Balance zwischen Covid-19 Schutzmassnahmen und Wirtschaftlichkeit für die grosse Mehrheit der Nachtkulturunternehmen nicht mehr gegeben ist, handelt es sich defacto um eine amtlich verordnete Schliessung.

Die grössten Einschränkungen ergeben sich dabei aus der sitzenden Konsumation und der Personenbeschränkung von 100 Personen pro autonomen Sektor/Raum. In vielen Betrieben lässt sich dies räumlich nicht oder nur mit sehr grossem Aufwand umsetzen. Durch die sitzende Konsumation lässt sich nur ein Bruchteil des normalen Gastronomie-Umsatzes, der normalweise 70% bis 100% der Kosten deckt, erzielen. Hinzu kommen die Mehrkosten beim Personal, schon alleine die Durchsetzung der Maskentragpflicht ist gemäss einer Umfrage bei den BCK Mitgliedern mit einem Mehraufwand von bis zu 300 Stellenprozent verbunden. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Aufwand mit der Konsumations-Sitzpflicht nochmals erhöht. Die wachsende Verunsicherung ist auch bei den Besucherzahlen spürbar, zwischen 25% und 75% weniger Gäste besuchten die Clubs am letzten Wochenende. 

Die schon schwierige Situation in welcher sich die Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich befanden, verschlechtert sich kontinuierlich, denn nur bei einer amtlich verordneten Schliessung ist ein Härtefall gegeben. Nur dann lassen sich Verhandlungen mit Vermieter über eine Mietzinsreduktionen führen. Wir hoffen, dass es der Bund nun nicht versäumt hat, mit den Kantonen auch über die Unterstützung dieser Branche zu sprechen! Eine solche ist wichtiger denn je, nur so können Konkurse von an sich gesunden Unternehmen verhindert und somit Arbeitsplätze gesichert werden. Ein wichtiges Element für die Musik-Clubs stellt dabei die Entschädigung für Kulturunternehmen dar, diese muss nun dringend mit zusätzlichen Mitteln alimentiert werden, damit auch wie vorgesehen 80% des Schadens und nicht nur 50% wie bis her, ausbezahlt werden kann. Da nur ein Teil der von den Massnahmen des Bundes betroffenen Unternehmen Kultur-Entschädigungsberechtigt sind, braucht es für diese ein Härtefall-Lösung. Genauso wichtig ist eine nationale Lösung was den Mietzins für Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 Schutzmassnahmen betrifft, welche nicht nur für die Zeit während des Lockdowns gilt, sondern auch die Phase in welchen die Wirtschaftlichkeit infolge Covid-19 Schutzmassnahmen eingeschränkt ist, antizipiert. Um den Gastronomiebetrieben die Umstellung auf sitzende Konsumation zu erleichtern, braucht es dringend die nötigen politischen Rahmenbedingungen, damit Aussenplätze unbürokratisch provisorisch winterfest gemacht werden können.

Die Erfahrung mit Covid-19 zeigt, dass es um den Nachtkultur-Unternehmen eine Perspektive zu bieten, neben der wirtschaftlichen Unterstützung auch eine Zusammenarbeit mit den Behörden und der Forschung (wie dies z.B. in Deutschland geschieht) braucht. Eine nächste Exitstrategie muss auf einer gemeinsamen rollenden Planung basieren, um zu verhindern, dass die Türen der Bars und Clubs, nicht immer wieder auf und zu gehen. Leider gibt es weiterhin weder mit der Forschung noch auf der Ebene des Bundes oder dem Kanton eine wirkliche Zusammenarbeit.

Die epidemiologische Lage ist ernst, deshalb bitten wir unsere Gäste die SwissCovid-App nicht nur herunterzuladen, sondern auch zu aktivieren und sich an die Regeln des Bundes zu halten. Jetzt sind wir alle gefragt, wenn es darum geht einen zweiten Lockdown, für andere Branchen zu verhindern.

Medienmitteilung vom 20.10.2020

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Neue Verordnung des Kantons, zusätzliche Perspektive für den Winter und kleine sowie mittelgrosse Nachtkulturunternehmen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Neue Verordnung des Kantons, zusätzliche Perspektive für den Winter und kleine sowie mittelgrosse Nachtkulturunternehmen

Der Zürcher Regierungsrat hat heute Donnerstag, den 24.09.2020, die Öffentlichkeit darüber informiert, welches Regime ab dem 01.10.2020 für Gastronomieunternehmen, insbesondere für Clubs im Kanton Zürich gilt.

Wir begrüssen es, dass es neu die Möglichkeit gibt auch Indoor Clubveranstaltungen mit bis zu 300 Personen durchzuführen, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird. Diese Möglichkeit bietet vor allem für kleinere und mittlere Nachtkulturunternehmen, die über keinen Aussenbereich verfügen eine wichtige zusätzliche Perspektive, wenn es darum geht wirtschaftlich tragbare Veranstaltungen durchzuführen. Damit reagiert man auch auf die kältere Jahreszeit, wo es weniger attraktiv ist, sich draussen aufzuhalten. Die Verordnung gilt für einen Monat und ist ab dem 01.10.2020 wirksam.

Erst die Erfahrung der nächsten Wochen wird zeigen, ob die Gäste weiterhin Clubs besuchen, wenn eine Maskentragpflicht herrscht. Dabei zählen wir auch auf die Kooperation mit unseren Gästen, ein wichtiges Argument für den Gast wird dabei sein, dass bei einer Maskentragpflicht die Gefahr sich in eine Quarantäne begehen zu müssen wegfällt. Die in anderen Kantonen mit der Maskentragpflicht in Clubs gemachten Erfahrungen lassen uns durchaus optimistisch stimmen, dass dies auch in Zürich funktioniert. Es ist wichtig, dass Erfahrungen mit einer Maskentragpflicht in Clubs gemacht werden, die Situation gemeinsam beurteilt wird um aufbauend auf diesen Erfahrungen auch für den Winter Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine gewisse Perspektive bieten. Hier braucht es weiterhin einen Austausch mit dem Kanton, wir hoffen, dass dieser initiiert durch das Volkswirtschaftsdepartement dementsprechend auch weitergeführt wird. 

Trotz dieser neuen Perspektive befinden sich die Zürcher Nachtkulturunternehmen weiterhin in einer prekären Situation, da weiterhin nur für die wenigsten sowas wie ein Regelbetrieb herrscht und die grösseren Betriebe weiterhin geschlossen bleiben. Dank der Annahme des Covid-19 Gesetz in Bern herrscht nun wenigsten ein bisschen Sicherheit was die langfristige und leider auch nötige Unterstützung für Kulturunternehmen betrifft.  Auch wenn das Covid-19 Gesetz verabschiedet ist, braucht es eine nationale Lösung was den Mietzins für Geschäftsräumlichkeiten betrifft. Die Rückmeldungen der BCK Mitgliederbetriebe zeigen leider, dass weiterhin bei über der Hälfte der Betriebe noch keine Lösung gefunden worden ist und eine Mietzinsreduktion wenn dann nur für die Zeit des Lockdowns gilt. Die neuen Massnahmen des Kantons zeigen nun, dass für Nachtkulturunternehmen noch lange keine Courant normal herrschen wird. Eine nationale Regelung für Geschäftsmieten über den Lockdown hinweg wird ein immer wichtigeres Element, wenn es darum geht unnötige Konkurse von zuvor gesunden Unternehmen und damit verbundene Entlassungen zu verhindern (Covid-19 Geschäftsmietgesetz).

Medienmitteilung vom 24.09.2020

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Offener Brief der TaskforceCulture an das Parlament

Offener Brief der TaskforceCulture mit den wichtigsten Anliegen der Schweizer Kulturbranche zum Covid-19-Gesetz rund 60 Verbänden, von der Schweizer Bar und Club Kommission, SMPA, PETZI bis hin zum Schweizer Blasmusikverband.

1. Die eingeführte Verordnung (Grossveranstaltungen) muss laufend auf ihre Verhältnismässigkeit hin überprüft und raschmöglichst aufgehoben werden. Es muss nachvollziehbar werden, weshalb welche Massnahmen beschlossen werden. Für deren Definition muss die Branche einbezogen werden. Die Veranstaltungswirtschaft braucht Aussagen im Zwei-Wochen-Rhythmus auf drei Monate hinaus.
2. Der Zustand höherer Gewalt muss für alle Veranstaltungsabsagen und -verschiebungen im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen bis mindestens drei Monate über das Ende der behördlich angeordneten Massnahmen ausgedehnt werden.
3. Es müssen mess- und nachvollziehbare Kriterien und akzeptable Fristen für den Entzug einer Bewilligung definiert werden. Contact Tracing-Kapazitäten der Kantone dürfen kein Kriterium sein. Vielmehr könnte eine Obergrenze von Veranstaltungsbewilligungen in einem Gebiet festgelegt werden und/oder Personen ohne Arbeit aus unserer Branche könnten fürs Tracing angestellt werden.
4. Die Auflagen für Anlässe mit weniger als 1’000 Teilnehmenden müssen gelockert werden, als erster Schritt zum Exit aus der verfahrenen Situation.
5. Bei der Umsetzung des Covid-19-Gesetzes müssen die massgeblichen Dachverbände zwingend einbezogen werden. (Covid-19-Gesetz Art. 1 Abs. 3 und Art. 8 Abs. 11)
6. Es ist richtig und wichtig, dass Kulturunternehmen im neuen Covid-19-Gesetz weiterhin Zugang zu Ausfallentschädigungen haben. Die dafür vorgesehenen Gelder sind aber angesichts der düsteren Prognose auf mindestens CHF 150 Mio. CHF zu erhöhen. (Covid-19-Gesetz Art. 8 Abs. 2)7. Der Bundesrat soll sicherstellen, dass für Veranstaltungen eine angemessene Ausfallversicherung oder eine vergleichbare Massnahme zur Verfügung steht. Dabei orientiert er sich an bereits bestehenden Poollösungen wie der Absicherung gegen Nuklear- oder Elementarschäden. (Covid-19-Gesetz Art. 8 neu: Abs. 12)
7. Der Bundesrat soll für die Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Unternehmen im Eventbereich, wie Eventtechnik-Unternehmen, Eventagenturen, Unternehmen im Bereich der temporären Bauten (Tribünenbauer, Zeltbauer), sowie Eventdienstleister im Bereich von Mobiliar und Geschirr, usw. mit A-Fonds-Perdu-Beiträgen unterstützen. (Covid-19-Gesetz neu Art. 8a Abs. 1-3)9. Wer Sozialbeiträge bezahlt, muss im Bedarfsfall auch versichert sein: Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie Kurzarbeitsentschädigung (und zwar auch für befristet Angestellte und für Personen in Arbeit auf Abruf) müssen mindestens sechs Monate über das Ende der Massnahmen hinaus weitergeführt werden. Bei Arbeitgebern und arbeitgeberähnlichen Personen muss die Beschränkung auf Härtefälle sowie die Lohngrenze aufgehoben bzw. bei CHF 90’000.00 gedeckelt werden. Wer im 2019 mehr als CHF 90’000.00 AHV-Lohn abrechnete, geht beim Covid-Erwerbsersatz leer aus. Das entspricht nicht der seinerzeitigen Aussage «Wir lassen Euch nicht im Stich». CHF 90’000.00 ist kein unverschämter Lohn, das sind CHF 6’500.00 x 13 plus Privatanteil Geschäftsfahrzeug. Zudem schwanken die Jahreslöhne in unserer Branche stark, je nach Anzahl Projekte resp. Veranstaltungen. (Art. 10 und 11)

Liebe SVP Schweiz, CVP Schweiz, SP Schweiz, GLP Schweiz, GP Schweiz, BDP Schweiz, FDP Schweiz, lieber Parlamentarier und Parlamentarier*innen nur gemeinsam können wir diese für die Kulturbranche schwierige Situation meistern. #together

https://taskforceculture.ch
Offener Brief

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG 28.08.2020 Kantonales Trauerspiel – Keine Club Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, auch nicht mit Hygienemaske

Die Diskussion, ausgelöst durch unsere Empfehlung, Veranstaltungen auch im Club mit mehr als 100 Personen, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, durchzuführen, zeigt, dass es dem Kanton eigentlich am liebsten wäre, dass die Clubs geschlossen sind. Doch anscheinend will man zu dieser Meinung nicht stehen, geschweige denn finanziell für eine solche Schliessung aufkommen. Die Statements des Kantons gegenüber den Medien und die durch die Polizei aufgebaute Drohkulisse führte in den letzten 24 Stunden zu einer grossen Verunsicherung unter unseren Mitgliedern. Als Verein sind wir in der Verantwortung unsere Mitglieder zu schützen. Dies ist mit ein Grund, weshalb sich die Bar & Club Kommission Zürich heute entschieden hat, den Mitgliedern zu empfehlen, dieses Wochenende keine Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen durchzuführen, auch nicht mit einer Maskentragpflicht!

Diese Empfehlung ändert nichts daran, dass wir uns weiterhin auf den Standpunkt stellen, dass eine Clubnacht nichts anderes als eine Veranstaltung ist und somit gemäss der Verordnung des Kantons, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, auch mehr als 100 Gäste empfangen werden können.

Weiterhin enttäuscht sind wir darüber, dass es keine Kommunikation zwischen dem Kanton und der BCK gab und dass der Kanton nicht in der Lage ist eine Verordnung so zu formulieren, dass diese auch für die Betroffenen verständlich ist. Neben der Formulierung gilt es auch darauf hinzuweisen, dass die Verordnung erst am Mittwoch publiziert worden ist, in der Meinung diese sei dann schon ab Donnerstag umsetzbar. Zum kantonalen Trauerspiel zählt auch, dass unsere an den Kanton gestellten Fragen jeweils erst mit Verzögerung beantwortet worden sind. Auch wenn das Virus die Agenda bestimmt, dies ist kein wirtschafts- und kulturfreundliches Vorgehen! Die meisten Clubs haben das Programm schon Wochen voraus geplant, das Personal ist organisiert, Tickets verkauft und Arrangements mit Künstlern wurden getroffen, einmal mehr bleiben Unternehmen nun auf den Kosten sitzen ohne zu wissen ob sie jemals finanziell, wie es für vom Bund für Kulturunternehmen vorgesehen ist, Unterstützung erhalten!

Wir fordern nächste Woche konstruktive Gespräche mit dem Kanton, um eine Lösung für Clubs sowohl in veranstaltungstechnischer als auch in finanzieller Natur anzugehen! Die Bar & Club Kommission Zürich zieht sich nun zurück und wird sich erst ab nächster Woche, dann hoffentlich mit konkreten Informationen zur Zusammenarbeit mit dem Kanton wieder zu dieser Sache äussern.

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

Der Zürcher Regierungsrat hat am späten Montag Nachmittag, dem 23.08.2020, darüber informiert, dass er infolge der steigenden Anzahl Neuinfektionen verschärftere Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 ergreift. Diese gelten ab morgen Donnerstag. Von diesen Massnahmen im hohen Masse betroffen sind auch Bar- und Clubbetriebe. Es ist uns bewusst, dass Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen werden müssen und dass dieser die Agenda unserer Regierung bestimmt. Einmal mehr werden jedoch die Zürcher Clubs und Bars vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass in irgendeiner Weise ein Austausch im Vorfeld gesucht worden ist. Wir sind überzeugt, als wichtiger Teil der Zürcher Kulturlandschaft sinnvolle, zielführende Überlegungen in die Diskussion einfliessen lassen zu können. Über das Vorgehen des Regierungsrates sind wir enttäuscht, haben wir doch verschiedentlich Hand zur Zusammenarbeit geboten.

Aufgrund der desaströsen finanziellen Situation, in der sich viele Nachtunternehmen befinden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auch diese Challenge äusserst kurzfristig anzunehmen und umzusetzen. Dabei sind wir im Besonderen bei der Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit über 100 Gäste auch auf deren Mithilfe angewiesen.

Dabei stellen wir uns klar auf den Standpunkt, dass in Zürcher Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen kuratierte Veranstaltungen bzw. Darbietungen im Sinne von §3 der kantonalen Verordnung vom 24. August 2020 stattfinden. Entsprechend ermöglicht die Schutzmassnahme „Maskenpflicht“ den gleichzeitigen Aufenthalt von über 100 Gästen pro Betrieb.

Die verschärften Massnahmen stellen die Nachtkulturunternehmen vor grosse Herausforderungen. Die Betriebe warten immer noch auf einen Entscheid bzw. das im März versprochene Geld für die Ausfallentschädigung von Kulturunternehmen. Unklar ist auch die Aussicht, ob diese Unterstützung angesichts der wieder einschneidenderen Massnahmen ausgedehnt wird, so wie es vom Bund schon vorgesehen ist. Dies fordern wir nun zwingend, will man eine attraktive und legendige Weltstadt Zürich bewahren!

Deshalb braucht es nun:

  • Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich. In Bezug auf die Entschädigung für Kulturunternehmen und mit dem Ziel einer gemeinsamen Planung, was Covid-19 Massnahmen betrifft. Damit endlich eine Planungssicherheit gegeben ist, fordern wir, dass die Clubs sowie Bars ab sofort in die Entscheidungen einbezogen werden, weil sie über wertvolle Erfahrungen zur Machbarkeit einzelner Massnahmen verfügen.
  • Zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton und die Stadt Zürich, um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Eine Regelung für die Mietzinsen, nicht nur während des Lockdowns, sondern auch für die Zeit, wo Unternehmern weiterhin durch Covid-19 Massnahmen eingeschränkt sind.
  • National: Eine Weiterführung der Kurzarbeit Bestimmungen für Kulturbetriebe analog geltender Regelung bis 31.08.20, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.
  • National: Keine Lohnobergrenze bei der Anspruchsdefinition für Erwerbsersatz (EO) für Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position. Die Deckelung bei rund CHF 90’000.- Jahreslohn soll weiterhin gelten.
  • National: Weiterführung des Erwerbsersatzes für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.

BCK Medienmitteilung vom 26.08.2020
BCK Wegletung Veranstaltungen im Kanton ZH, vom 26.08.2020



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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Pressekonferenz vom 31.07.2020 – Zwischenbilanz ZH Nachtleben

Die Bar & Club Kommission hat heute Freitag, den 31.07.2020 die Presse über die aktuelle Lage der Nachtkultur im Kanton informiert.

Die Verunsicherung ist sowohl bei den Betreibern, als auch bei den Gästen spürbar. Die meisten Betriebe klagen über einen Gästerückgang von 50 bis 75% von Juni bis Juli 2020. Dies nach einer fünf monatigen Phase, in welcher jeder Betrieb durchschnittlich einen Umsatzverlust von 600’000 Sfr. erlitt. Trotz der schwierigen Situation und des öffentlichen Drucks Clubs zu schliessen, sind wir weiterhin der Meinung, dass es keinen Grund für weitere Restriktionen gibt (Limitation der Kapazität etc.), da nur bei wenigen Veranstaltungen bis jetzt überhaupt bekannt ist (ca. 1%), dass eine Covid-19 positive Person anwesend war. Da es sich bei den anderen positiv Getesteten um Personen aus dem jeweiligen Freundeskreis handelte, ist nicht abschliessend geklärt, ob andere Gäste tatsächlich im Club angesteckt worden sind. Doch genau solche Fragen gilt es zu beantworten, wenn es darum geht in welcher Grösse und Form Veranstaltungen in Zukunft trotz Covid-19 stattfinden können. Finden keine Veranstaltungen statt, wir der Druck auf den öffentlichen Raum zu nehmen (mehr Lärmklagen etc.) und es kommt zu einer Zunahme privater Feiern.

Deshalb braucht es nun:

  • Einen Fokus auf Schadensminderung, wir müssen lernen mit Covid-19 zu leben.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden, der Wissenschaft und der Veranstaltungsbranche.
  • Planungssicherheit, dass Veranstaltungen mit der vom Bund vorgesehenen Kapazität von 300 Gästen durchgeführt werden können – falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.
  • Finanzielle Unterstützung um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Politiker*innen, welche hinter Veranstaltungen stehen und eine Zusammenarbeit mit den Behörden und Forschern fordern.
  • Kooperation der Gäste falls sie vom Contact Tracing Team kontaktiert werden.
  • Solidarität, auch mit den Jugendlichen
  • Weniger Polemik rund um die ganze Covid-19 Diskussion.

Falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

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Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Covtra, dass BCK-Registrierungstool, unterstützt Clubs, Bars und Gastronomie beim Erfüllen der kantonalen Auflagen bezüglich der Erhebung der Kontaktdaten. Kein App-Download. Location und Gast nutzen Covtra über den Webbrowser (Desktop, Tablet oder Smartphone). Der Vorteil ist die Gäste-Verifikation beim Check-in funktioniert auch mit Non-Smartphones (Nokia 3310, etc.). Covtra zeichnet ein File auf, das den kantonalen Tracing-Anforderungen entspricht. Im Tracing-Fall kann der betroffene Club, Bar etc. die Gäste-Daten der betroffenen Veranstaltung direkt an den Kanton übermitteln. Covtra.ch ist ein Element der Respect the Rules Kampagne, mit welcher wir, unter dem Motto  WE TAKE CARE – YOU TAKE CARE – LET ’S TAKE CARE – RESPRECT THE RULES, an die wichtigsten Regeln des gemeinsamen Feiern zu Covid-19 Zeiten erinnern und an die Eigenverantwortung der Gäste appellieren. Die Credits der Kampagne gehen an die Bar und Club Kommission, ProNachtleben, Bern.

www.covtra.ch

Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK Medienmitteilung: Die Bar & Club Kommission unterstütz die neuen Weisungen des Kantons

Zürich, 01.07.2020

Liebe Medienschaffende, Liebe Freund*innen und Interessierte

Die Teststatistik zeigt, dass es auch in der Schweiz weiterhin neue Ansteckungen mit dem neuen Corona Virus gibt. Im Gegensatz zu anderen Orten des täglichen Lebens, wo es auch zu engen Kontakten kommen kann, z.B. im ÖV, sind Veranstaltungen die einzigen Situationen, wo eine Rückverfolgung der Fälle auch möglich ist. Die Erfahrungen des letzten Wochenende haben leider gezeigt, dass die Registration teilweise Mängel aufwies und es Gäste gibt, die das Contact Tracing mit falschen Angaben verunmöglichen. Es ist völlig unverständlich, was einen dazu bewegen kann, in einer solchen Situation falsche Kontaktangaben zu machen. Die BCK und ihre Mitglieder haben jedenfalls daraus gelernt und wir sind froh, konnten wir gestern Mittwoch gemeinsam mit dem Kanton festhalten, wie dieser Prozess optimiert werden kann. Ab diesem Freitag gilt für Veranstaltungen/Clubs:

  • Es gibt klar definierte Ansprechpersonen für das Contact Tracing Team, mindesten eine davon ist jeweils von 07 bis 22.00 erreichbar (Covid-19 Picket)
  • Der Eintritt erfolgt nur, wenn pro Gast mindestens eine bestätige Telefonnummer vorliegt.
  • Die Identität wird am Eingang geprüft – Gäste müssen einen amtlichen Ausweis mit sich führen.
  • Zusätzlich zu den Weisungen des Kantons, setzen wir die Nutzung des SwissCovid App voraus, Gästen können Alternativ eine Hygienemaske tragen.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren, bitten wir die Gäste, sich schon im Vorfeld für ihre Wunschveranstaltung zu registrieren. Verlinkung auf den entsprechenden Kommunikationskanälen der jeweiligen Clubs. Für die Kooperation bedanken wir uns jetzt schon herzlich!

Diese Massnahmen werden nicht verhindern, dass es weiterhin zu Neuansteckungen kommen wird. Doch wir hoffen, dass dadurch die Arbeit des Tracing Teams vereinfacht werden kann und dass Ansteckungsketten möglichst schnell unterbunden werden können. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass das Contact Tracing erst dann beginnt, wenn ein bestätigter Fall vorliegt. Erst dann können wir als Betrieb auch aktiv werden, das heisst es bringt nichts, wenn sich Gäste beim Club melden. Man soll sich bei Symptomen testen lassen und sich an die Anweisungen des Contract Tracing Teams halten.

Pressemitteillung