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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Offener Brief der TaskforceCulture an das Parlament

Offener Brief der TaskforceCulture mit den wichtigsten Anliegen der Schweizer Kulturbranche zum Covid-19-Gesetz rund 60 Verbänden, von der Schweizer Bar und Club Kommission, SMPA, PETZI bis hin zum Schweizer Blasmusikverband.

1. Die eingeführte Verordnung (Grossveranstaltungen) muss laufend auf ihre Verhältnismässigkeit hin überprüft und raschmöglichst aufgehoben werden. Es muss nachvollziehbar werden, weshalb welche Massnahmen beschlossen werden. Für deren Definition muss die Branche einbezogen werden. Die Veranstaltungswirtschaft braucht Aussagen im Zwei-Wochen-Rhythmus auf drei Monate hinaus.
2. Der Zustand höherer Gewalt muss für alle Veranstaltungsabsagen und -verschiebungen im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen bis mindestens drei Monate über das Ende der behördlich angeordneten Massnahmen ausgedehnt werden.
3. Es müssen mess- und nachvollziehbare Kriterien und akzeptable Fristen für den Entzug einer Bewilligung definiert werden. Contact Tracing-Kapazitäten der Kantone dürfen kein Kriterium sein. Vielmehr könnte eine Obergrenze von Veranstaltungsbewilligungen in einem Gebiet festgelegt werden und/oder Personen ohne Arbeit aus unserer Branche könnten fürs Tracing angestellt werden.
4. Die Auflagen für Anlässe mit weniger als 1’000 Teilnehmenden müssen gelockert werden, als erster Schritt zum Exit aus der verfahrenen Situation.
5. Bei der Umsetzung des Covid-19-Gesetzes müssen die massgeblichen Dachverbände zwingend einbezogen werden. (Covid-19-Gesetz Art. 1 Abs. 3 und Art. 8 Abs. 11)
6. Es ist richtig und wichtig, dass Kulturunternehmen im neuen Covid-19-Gesetz weiterhin Zugang zu Ausfallentschädigungen haben. Die dafür vorgesehenen Gelder sind aber angesichts der düsteren Prognose auf mindestens CHF 150 Mio. CHF zu erhöhen. (Covid-19-Gesetz Art. 8 Abs. 2)7. Der Bundesrat soll sicherstellen, dass für Veranstaltungen eine angemessene Ausfallversicherung oder eine vergleichbare Massnahme zur Verfügung steht. Dabei orientiert er sich an bereits bestehenden Poollösungen wie der Absicherung gegen Nuklear- oder Elementarschäden. (Covid-19-Gesetz Art. 8 neu: Abs. 12)
7. Der Bundesrat soll für die Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Unternehmen im Eventbereich, wie Eventtechnik-Unternehmen, Eventagenturen, Unternehmen im Bereich der temporären Bauten (Tribünenbauer, Zeltbauer), sowie Eventdienstleister im Bereich von Mobiliar und Geschirr, usw. mit A-Fonds-Perdu-Beiträgen unterstützen. (Covid-19-Gesetz neu Art. 8a Abs. 1-3)9. Wer Sozialbeiträge bezahlt, muss im Bedarfsfall auch versichert sein: Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie Kurzarbeitsentschädigung (und zwar auch für befristet Angestellte und für Personen in Arbeit auf Abruf) müssen mindestens sechs Monate über das Ende der Massnahmen hinaus weitergeführt werden. Bei Arbeitgebern und arbeitgeberähnlichen Personen muss die Beschränkung auf Härtefälle sowie die Lohngrenze aufgehoben bzw. bei CHF 90’000.00 gedeckelt werden. Wer im 2019 mehr als CHF 90’000.00 AHV-Lohn abrechnete, geht beim Covid-Erwerbsersatz leer aus. Das entspricht nicht der seinerzeitigen Aussage «Wir lassen Euch nicht im Stich». CHF 90’000.00 ist kein unverschämter Lohn, das sind CHF 6’500.00 x 13 plus Privatanteil Geschäftsfahrzeug. Zudem schwanken die Jahreslöhne in unserer Branche stark, je nach Anzahl Projekte resp. Veranstaltungen. (Art. 10 und 11)

Liebe SVP Schweiz, CVP Schweiz, SP Schweiz, GLP Schweiz, GP Schweiz, BDP Schweiz, FDP Schweiz, lieber Parlamentarier und Parlamentarier*innen nur gemeinsam können wir diese für die Kulturbranche schwierige Situation meistern. #together

https://taskforceculture.ch
Offener Brief

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG 28.08.2020 Kantonales Trauerspiel – Keine Club Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, auch nicht mit Hygienemaske

Die Diskussion, ausgelöst durch unsere Empfehlung, Veranstaltungen auch im Club mit mehr als 100 Personen, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, durchzuführen, zeigt, dass es dem Kanton eigentlich am liebsten wäre, dass die Clubs geschlossen sind. Doch anscheinend will man zu dieser Meinung nicht stehen, geschweige denn finanziell für eine solche Schliessung aufkommen. Die Statements des Kantons gegenüber den Medien und die durch die Polizei aufgebaute Drohkulisse führte in den letzten 24 Stunden zu einer grossen Verunsicherung unter unseren Mitgliedern. Als Verein sind wir in der Verantwortung unsere Mitglieder zu schützen. Dies ist mit ein Grund, weshalb sich die Bar & Club Kommission Zürich heute entschieden hat, den Mitgliedern zu empfehlen, dieses Wochenende keine Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen durchzuführen, auch nicht mit einer Maskentragpflicht!

Diese Empfehlung ändert nichts daran, dass wir uns weiterhin auf den Standpunkt stellen, dass eine Clubnacht nichts anderes als eine Veranstaltung ist und somit gemäss der Verordnung des Kantons, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, auch mehr als 100 Gäste empfangen werden können.

Weiterhin enttäuscht sind wir darüber, dass es keine Kommunikation zwischen dem Kanton und der BCK gab und dass der Kanton nicht in der Lage ist eine Verordnung so zu formulieren, dass diese auch für die Betroffenen verständlich ist. Neben der Formulierung gilt es auch darauf hinzuweisen, dass die Verordnung erst am Mittwoch publiziert worden ist, in der Meinung diese sei dann schon ab Donnerstag umsetzbar. Zum kantonalen Trauerspiel zählt auch, dass unsere an den Kanton gestellten Fragen jeweils erst mit Verzögerung beantwortet worden sind. Auch wenn das Virus die Agenda bestimmt, dies ist kein wirtschafts- und kulturfreundliches Vorgehen! Die meisten Clubs haben das Programm schon Wochen voraus geplant, das Personal ist organisiert, Tickets verkauft und Arrangements mit Künstlern wurden getroffen, einmal mehr bleiben Unternehmen nun auf den Kosten sitzen ohne zu wissen ob sie jemals finanziell, wie es für vom Bund für Kulturunternehmen vorgesehen ist, Unterstützung erhalten!

Wir fordern nächste Woche konstruktive Gespräche mit dem Kanton, um eine Lösung für Clubs sowohl in veranstaltungstechnischer als auch in finanzieller Natur anzugehen! Die Bar & Club Kommission Zürich zieht sich nun zurück und wird sich erst ab nächster Woche, dann hoffentlich mit konkreten Informationen zur Zusammenarbeit mit dem Kanton wieder zu dieser Sache äussern.

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

Der Zürcher Regierungsrat hat am späten Montag Nachmittag, dem 23.08.2020, darüber informiert, dass er infolge der steigenden Anzahl Neuinfektionen verschärftere Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 ergreift. Diese gelten ab morgen Donnerstag. Von diesen Massnahmen im hohen Masse betroffen sind auch Bar- und Clubbetriebe. Es ist uns bewusst, dass Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen werden müssen und dass dieser die Agenda unserer Regierung bestimmt. Einmal mehr werden jedoch die Zürcher Clubs und Bars vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass in irgendeiner Weise ein Austausch im Vorfeld gesucht worden ist. Wir sind überzeugt, als wichtiger Teil der Zürcher Kulturlandschaft sinnvolle, zielführende Überlegungen in die Diskussion einfliessen lassen zu können. Über das Vorgehen des Regierungsrates sind wir enttäuscht, haben wir doch verschiedentlich Hand zur Zusammenarbeit geboten.

Aufgrund der desaströsen finanziellen Situation, in der sich viele Nachtunternehmen befinden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auch diese Challenge äusserst kurzfristig anzunehmen und umzusetzen. Dabei sind wir im Besonderen bei der Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit über 100 Gäste auch auf deren Mithilfe angewiesen.

Dabei stellen wir uns klar auf den Standpunkt, dass in Zürcher Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen kuratierte Veranstaltungen bzw. Darbietungen im Sinne von §3 der kantonalen Verordnung vom 24. August 2020 stattfinden. Entsprechend ermöglicht die Schutzmassnahme „Maskenpflicht“ den gleichzeitigen Aufenthalt von über 100 Gästen pro Betrieb.

Die verschärften Massnahmen stellen die Nachtkulturunternehmen vor grosse Herausforderungen. Die Betriebe warten immer noch auf einen Entscheid bzw. das im März versprochene Geld für die Ausfallentschädigung von Kulturunternehmen. Unklar ist auch die Aussicht, ob diese Unterstützung angesichts der wieder einschneidenderen Massnahmen ausgedehnt wird, so wie es vom Bund schon vorgesehen ist. Dies fordern wir nun zwingend, will man eine attraktive und legendige Weltstadt Zürich bewahren!

Deshalb braucht es nun:

  • Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich. In Bezug auf die Entschädigung für Kulturunternehmen und mit dem Ziel einer gemeinsamen Planung, was Covid-19 Massnahmen betrifft. Damit endlich eine Planungssicherheit gegeben ist, fordern wir, dass die Clubs sowie Bars ab sofort in die Entscheidungen einbezogen werden, weil sie über wertvolle Erfahrungen zur Machbarkeit einzelner Massnahmen verfügen.
  • Zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton und die Stadt Zürich, um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Eine Regelung für die Mietzinsen, nicht nur während des Lockdowns, sondern auch für die Zeit, wo Unternehmern weiterhin durch Covid-19 Massnahmen eingeschränkt sind.
  • National: Eine Weiterführung der Kurzarbeit Bestimmungen für Kulturbetriebe analog geltender Regelung bis 31.08.20, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.
  • National: Keine Lohnobergrenze bei der Anspruchsdefinition für Erwerbsersatz (EO) für Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position. Die Deckelung bei rund CHF 90’000.- Jahreslohn soll weiterhin gelten.
  • National: Weiterführung des Erwerbsersatzes für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.

BCK Medienmitteilung vom 26.08.2020
BCK Wegletung Veranstaltungen im Kanton ZH, vom 26.08.2020



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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Pressekonferenz vom 31.07.2020 – Zwischenbilanz ZH Nachtleben

Die Bar & Club Kommission hat heute Freitag, den 31.07.2020 die Presse über die aktuelle Lage der Nachtkultur im Kanton informiert.

Die Verunsicherung ist sowohl bei den Betreibern, als auch bei den Gästen spürbar. Die meisten Betriebe klagen über einen Gästerückgang von 50 bis 75% von Juni bis Juli 2020. Dies nach einer fünf monatigen Phase, in welcher jeder Betrieb durchschnittlich einen Umsatzverlust von 600’000 Sfr. erlitt. Trotz der schwierigen Situation und des öffentlichen Drucks Clubs zu schliessen, sind wir weiterhin der Meinung, dass es keinen Grund für weitere Restriktionen gibt (Limitation der Kapazität etc.), da nur bei wenigen Veranstaltungen bis jetzt überhaupt bekannt ist (ca. 1%), dass eine Covid-19 positive Person anwesend war. Da es sich bei den anderen positiv Getesteten um Personen aus dem jeweiligen Freundeskreis handelte, ist nicht abschliessend geklärt, ob andere Gäste tatsächlich im Club angesteckt worden sind. Doch genau solche Fragen gilt es zu beantworten, wenn es darum geht in welcher Grösse und Form Veranstaltungen in Zukunft trotz Covid-19 stattfinden können. Finden keine Veranstaltungen statt, wir der Druck auf den öffentlichen Raum zu nehmen (mehr Lärmklagen etc.) und es kommt zu einer Zunahme privater Feiern.

Deshalb braucht es nun:

  • Einen Fokus auf Schadensminderung, wir müssen lernen mit Covid-19 zu leben.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden, der Wissenschaft und der Veranstaltungsbranche.
  • Planungssicherheit, dass Veranstaltungen mit der vom Bund vorgesehenen Kapazität von 300 Gästen durchgeführt werden können – falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.
  • Finanzielle Unterstützung um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Politiker*innen, welche hinter Veranstaltungen stehen und eine Zusammenarbeit mit den Behörden und Forschern fordern.
  • Kooperation der Gäste falls sie vom Contact Tracing Team kontaktiert werden.
  • Solidarität, auch mit den Jugendlichen
  • Weniger Polemik rund um die ganze Covid-19 Diskussion.

Falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

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Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Covtra, dass BCK-Registrierungstool, unterstützt Clubs, Bars und Gastronomie beim Erfüllen der kantonalen Auflagen bezüglich der Erhebung der Kontaktdaten. Kein App-Download. Location und Gast nutzen Covtra über den Webbrowser (Desktop, Tablet oder Smartphone). Der Vorteil ist die Gäste-Verifikation beim Check-in funktioniert auch mit Non-Smartphones (Nokia 3310, etc.). Covtra zeichnet ein File auf, das den kantonalen Tracing-Anforderungen entspricht. Im Tracing-Fall kann der betroffene Club, Bar etc. die Gäste-Daten der betroffenen Veranstaltung direkt an den Kanton übermitteln. Covtra.ch ist ein Element der Respect the Rules Kampagne, mit welcher wir, unter dem Motto  WE TAKE CARE – YOU TAKE CARE – LET ’S TAKE CARE – RESPRECT THE RULES, an die wichtigsten Regeln des gemeinsamen Feiern zu Covid-19 Zeiten erinnern und an die Eigenverantwortung der Gäste appellieren. Die Credits der Kampagne gehen an die Bar und Club Kommission, ProNachtleben, Bern.

www.covtra.ch

Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK Medienmitteilung: Die Bar & Club Kommission unterstütz die neuen Weisungen des Kantons

Zürich, 01.07.2020

Liebe Medienschaffende, Liebe Freund*innen und Interessierte

Die Teststatistik zeigt, dass es auch in der Schweiz weiterhin neue Ansteckungen mit dem neuen Corona Virus gibt. Im Gegensatz zu anderen Orten des täglichen Lebens, wo es auch zu engen Kontakten kommen kann, z.B. im ÖV, sind Veranstaltungen die einzigen Situationen, wo eine Rückverfolgung der Fälle auch möglich ist. Die Erfahrungen des letzten Wochenende haben leider gezeigt, dass die Registration teilweise Mängel aufwies und es Gäste gibt, die das Contact Tracing mit falschen Angaben verunmöglichen. Es ist völlig unverständlich, was einen dazu bewegen kann, in einer solchen Situation falsche Kontaktangaben zu machen. Die BCK und ihre Mitglieder haben jedenfalls daraus gelernt und wir sind froh, konnten wir gestern Mittwoch gemeinsam mit dem Kanton festhalten, wie dieser Prozess optimiert werden kann. Ab diesem Freitag gilt für Veranstaltungen/Clubs:

  • Es gibt klar definierte Ansprechpersonen für das Contact Tracing Team, mindesten eine davon ist jeweils von 07 bis 22.00 erreichbar (Covid-19 Picket)
  • Der Eintritt erfolgt nur, wenn pro Gast mindestens eine bestätige Telefonnummer vorliegt.
  • Die Identität wird am Eingang geprüft – Gäste müssen einen amtlichen Ausweis mit sich führen.
  • Zusätzlich zu den Weisungen des Kantons, setzen wir die Nutzung des SwissCovid App voraus, Gästen können Alternativ eine Hygienemaske tragen.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren, bitten wir die Gäste, sich schon im Vorfeld für ihre Wunschveranstaltung zu registrieren. Verlinkung auf den entsprechenden Kommunikationskanälen der jeweiligen Clubs. Für die Kooperation bedanken wir uns jetzt schon herzlich!

Diese Massnahmen werden nicht verhindern, dass es weiterhin zu Neuansteckungen kommen wird. Doch wir hoffen, dass dadurch die Arbeit des Tracing Teams vereinfacht werden kann und dass Ansteckungsketten möglichst schnell unterbunden werden können. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass das Contact Tracing erst dann beginnt, wenn ein bestätigter Fall vorliegt. Erst dann können wir als Betrieb auch aktiv werden, das heisst es bringt nichts, wenn sich Gäste beim Club melden. Man soll sich bei Symptomen testen lassen und sich an die Anweisungen des Contract Tracing Teams halten.

Pressemitteillung

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28.06.2020 BCK Statement:  SwissCovid App zur Optimierung des Contract Tracing an Veranstaltungen

28.06.2020 BCK Statement: SwissCovid App zur Optimierung des Contract Tracing an Veranstaltungen

Liebe Medienschaffende, Interessierte und Gäste

Die Teststatistik zeigt, dass es auch in der Schweiz weiterhin neue Ansteckungen mit dem neuen Corona Virus gibt, allerdings ist meist nicht bekannt, wo/wie diese passieren.

Im Gegensatz zu anderen Orten des täglichen Lebens, wo es auch zu engen Kontakten kommen kann, z.B. im ÖV, sind Veranstaltungen die einzigen Situationen, welche dank flächendeckender Gästeregistrierung ein Tracing der potentiellen Ansteckungsketten überhaupt ermöglichen. Dies funktioniert gut, wie das gestern in der Presse vorgestellte Beispiel zeigt. Die Kooperation zwischen dem betroffenen Veranstalter und dem Kantonsärztlichen Dienst war vorbildlich, die Kontaktdaten wurden sofort ausgehändigt.

Eine flächendeckende komplett anonyme Rückverfolgung JEGLICHER Ansteckungsketten in Echtzeit und ohne den Einsatz von Tracing Teams wäre wohl bloss mit der SwissCovid Tracing App möglich, welche bisher aber erst von ca. 10% der Schweizer Bevölkerung genutzt wird. Um eine bessere Rückverfolgung zu gewährleisten, empfehlen wir deshalb dringend, dass Gäste, welche Veranstaltungen besuchen, die SwissCovid App nutzen.

Dass Veranstaltungen als Ursprung einer Ansteckung folgerichtig eruiert werden, weil die Veranstalter ihre Hausaufgaben machen, ist selbsterklärend und  eine logische Konsequenz der Massnahmen die umgesetzt werden, um das Problem zu kontrollieren. Wir appellieren daran, die Logik nicht umzukehren und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: Jeder Case ist ein Einzelfall und muss als solcher behandelt werden.

Die Mitglieder der Bar & Club Kommission sind an einem nachhaltigen Betrieb interessiert und werden weiterhin alles daran setzen, um die zurückerlangten Freiheiten und die Gesundheit ihrer Gäste zu schützen. Wir befinden uns in Kontakt mit der Gesundheits- und Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, denn die Herausforderungen welche sich durch Covid-19 ergeben, lassen sich nur gemeinsam meistern!

Die Bar & Club Kommission Zürich steht für Interviews nicht zur Verfügung, da nun die Zusammenarbeit mit dem Kanton im Vordergrund unserer Aktivitäten steht.

Statement als Download

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MEDIENMITTEILLUNG:  Night of Light, Montag 22.06.2020, 22.00 bis 24.00 ein flammender Appell der Veranstaltungsbranche

MEDIENMITTEILLUNG: Night of Light, Montag 22.06.2020, 22.00 bis 24.00 ein flammender Appell der Veranstaltungsbranche

«Night of Light» – ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell der Kultur- und Veranstaltungsbranche – denn trotz ersten Lockerungsschritten – ist eine Unterstützung immer noch dringend notwendig! Als Erinnerung an die schwierige Situation der Schweizer Kulturunternehmen werden heute, Montag, von 22.00 Uhr bis 24.00 Uhr im Rahmen einer schweizerweiten Aktion alleine in der Stadt Zürich rund 50 Gebäude im roten Licht erstrahlen!

First out, last in, auch wenn die am letzten Freitag durch den Bundesrat verkündeten Lockerungsschritte zwar ein Schritt in die richtige Richtung sind, ist es jetzt schon klar, dass für die Kultur- und Veranstaltungsbranche die Auswirkungen der Covid-19-Krise noch über Monate spürbar sein werden.  Der Umsatz bewegte sich seit dem Lockdown gegen null. Anders als in den produzierenden Branchen können weggefallene Umsätze nicht nachgeholt werden, es konnte auch nicht «auf Vorrat» produziert werden; die Unternehmen in der Branche sind Dienstleister.

Trotz Zusicherungen des Bundesrates fühlen sich insbesondere die KMUs sowie die Selbständigen der Branche zunehmend im Stich gelassen. Durch die Streichung der Kurzarbeit für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie der Änderungen im Erwerbsersatz für Selbständige verschlechtern sich die Aussichten dieser Akteure noch einmal deutlich. Die Kultur- und Veranstaltungsbranche besteht zu einem grossen Teil aus kleinen und kleinsten inhabergeführten Unternehmen sowie aus Selbständigerwerbenden. > Hier ist eine Weiterführung der Unterstützung bis zum Normalbetrieb dringend nötig. Ebenso fordert die gesamte Branche mehr Planungssicherheit auch für die Zeit ab dem 1. September 2020 und ein Bewusstsein für die Zeithorizonte im Veranstaltungsgeschäft, es handelt sich dabei um keine Maschine, die einfach an- und abgestellt werden kann.

Die Inspiration zur Aktion «Night of Light» kommt aus Deutschland und wird in der Schweiz von EXPO EVENT, dem Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe und von der Music Promoters Association SMPA umgesetzt.

Teilnehmende Orte in der Stadt Zürich
Opernhaus, Mascotte, Plaza, Samigo Entertainment, Hotel Storchen, Hive Club, Theater am Hechtplatz, Butchers-Table, Gewerbehaus Eiken, Keller 62, Kaufleuten, Hiltl, Plaza, Gessnerallee, Z am Park, Okula AG, Ondit AG, Ticketino AG, Tokyoblue AG, JEFF Headquarter, Papiersaal, Scherrer Haus, Rote Fabrik, Lake Side, Blindekuh, Razzia, CREATRONIC Eventsolution GmbH, Unser Atelierdach & Atelierterrasse (Von Dodo & Dabu), Eurexpo AG,  Gleis 70, SLAINE Productions GmbH, EXIL, Barrio5, X-TRA, Jugendkulturhaus Dynamo, Techniker Berufsschule TBZ, Maag Halle, Tonhalle Maag, Hive, Freitag Turm, STAND UP AG, Messe Zürich, NOERD, Swissotel, Halle 622, Theater 11, Hallenstadion, Sonnenberg, Millers Theater, Kosmos usw.

Medienmitteilung


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BCK MEDIENMITTEILLUNG 19.06.2020: Das Nachtleben begrüsst die weiteren Lockerungsschritte durch den Bund, doch es braucht noch weitere Klärung und Unterstützung für das Nachtleben

Der Bundesrat präsentierte heute, Freitag, weitere Lockerungsschritte. Ab dem Montag den 22.06.2020 sind Veranstaltungen bis zu 1’000 Personen wieder erlaubt und die nationale Polizeistunde wird aufgehoben.

Die Bar & Club Kommission begrüsst diese Lockerungen, handelt es sich um die nächsten logischen Schritte eines etappierten Exits. Vor allem die Aufhebung der nationalen COVID-19 Polizeistunde war überfällig. Die Nachtkulturunternehmen wurden dadurch nicht nur vor grosse wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. Die Polizeistunde war auch kontraproduktiv, da Bars und Clubs um 24 Uhr euphorisierte Gäste vor die Tür stellen mussten, die einfach auf der Strasse ohne Schutzkonzept und Rückverfolgbarkeit weiter feierten. Die Erhöhung der Personenanzahl auf 1’000 Gäste wäre zwar auch begrüssenswert, der Haken liegt aber in der damit verbundenen Auflage, dass sich jeweils nicht mehr als 300 Personen in einem Raum, Cluster befinden dürfen! Eine Lösung welche sich nur in den wenigsten Clubs der Stadt Zürich so umsetzen lässt – weshalb sich in Bezug auf die Gästezahl sich wohl für die meisten Nachtkulturunternehmen in der Stadt nichts ändern wird. Die Reduktion der Distanzregel von 2m auf 1.5m erleichtert es den Bars die COVID-19 Schutzmassnahmen umzusetzen. Dank der Möglichkeit stehende Konsumation wieder zuzulassen, kehrt somit ein wichtiger Teil der Barkultur wieder zurück.

Trotz der Freude, bleiben die Sorgen weiterhin bestehen. Das durch den Bund vorgegebene Tempo überrascht selbst die Akteure der Nacht. Die Nachtkultur ist keine Maschine, die von heute auf morgen wieder angelassen werden kann. Es braucht Zeit Inhalte zu entwickeln, ein Programm zu gestalten. Selbst wenn in der Schweiz alle Veranstaltungen wieder stattfinden könnten, befänden sich aufgrund der globalen Covid-19 Pandemiesituation zu wenig Bands und DJs auf Tourneen. Alleine mit Schweizer Künstlern lässt sich die Nachfrage nicht decken. Trotz den weiterhin bestehenden Herausforderungen gelten nun wenigstens Rahmenbedingungen, die sich an der Realität und am gesellschaftlichen Bedürfnis nach Kultur in der Nacht orientieren. Dies ermöglicht es weiteren Clubs in naher Zukunft den Betreib wieder aufzunehmen. Doch dies bedeutet keinesfalls Normalität, trotz Lockerungen wird das Nachtleben noch lange mit den Folgen von COVID-19 konfrontiert sein. Gerade die Übergangsphase durch den Sommer durch birgt die Gefahr von schleichenden Konkursen, falls die COVID-19 Unterstützung nicht weitergeführt wird.

Die Gesundheit unserer Gäste, der Bevölkerung liegt uns am Herzen, Hygienemassnahmen und Schutzkonzepte werden weiterhin Bestandteil von Veranstaltungen sein, Eigenverantwortung spielt eine wichtige Rolle und wie an anderen Orten, wo es zu engen Personenkontakten kommt, gilt auch im Club oder am Konzert, wer sich und andere schützt der trägt eine Maske. Grosse Hoffnung setzt das Nachtleben in den COVID-19 Tracing App, würde sich dadurch die Registrationspflicht erübrigen. Zudem würde die potentielle Ansteckungskette auf die tatsächlich engen Kontakte limitiert. Die Akteure des Zürcher Nachtlebens freuen sich auf jedes lachende Gesicht, gemeinsam haben wir eine schwierige Situation gemeistert, gemeinsam werden wir nun wieder mit der nötigen Vorsicht tanzen.

Medienmitteilung

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Covid-19 Polizeistunde =  Städte- und Unternehmerfeindlich - ein Argumentarium

Covid-19 Polizeistunde = Städte- und Unternehmerfeindlich – ein Argumentarium

Wochenende für Wochenende müssen in der Schweiz zehntausende, von meist jugendlichen Nachtschwärmern, um Mitternacht auf die Strasse gestellt werden. Schuld dafür ist die Polizeistunde, eine altertümliche Massnahme aus der Zeit der Prohibition, die nicht nur für die Bars und Clubs ein finanzielles Desaster ist, es stellt auch die Städte vor unnötige Herausforderungen was das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum betrifft. Nicht nur für die städtische Gastronomie braucht es liberale Öffnungszeiten, nur so lässt sich das Bedürfnis der Gäste nur annähernd befriedigen, den Ansturm bewältigen, die Wirtschaftlichkeit erhöhen und die Sicherheit im öffentlichen Raum garantieren. Die nationale Polizeistunde soll aufgehoben werden, die regulären Öffnungszeiten wieder gelten!

Argumentarium der Schweiz Bar und Club Kommission