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Release der ersten Unterstützungstranche des Zürcher Nachtkulturfonds als Nothilfe

Release der ersten Unterstützungstranche des Zürcher Nachtkulturfonds als Nothilfe

Release der ersten Unterstützungstranche des Zürcher Nachtkulturfonds als Nothilfe für Nachtkulturunternehmen und Einzelpersonen. Nachtkulturunternehmen aus der Stadt Zürich und im Kanton Zürich wohnhafte Nachtaktivisten (Künstler*innen, Musiker*innen etc.) können bis zum 01.02.2021 einmalige sofortige Unterstützungsbeiträge anzufordern. Dieses Geld soll in Notsituation zur vorläufigen Liquiditätssicherung, z.B. bis zum Erhalt der Härtefallgelder im März dienen, damit soll eine drohende Betreibung, Konkurs, Kündigung der Wohnung oder der Gang zum Sozialamt verhindert werden.

Der Notstand muss begründet sein: Der Betrieb/Einzelperson muss glaubhaft darstellen, was alles unternommen worden ist, um die Liquidität zu sichern und belegen, dass es sich um ein gesundes Unternehmen handelt. Einzelpersonen müssen nachweisen können, dass mit dem nächtlichen Engagement, normalerweise ein Teil des Lebensunterhaltes bestritten wird. Es werden nur Verbindlichkeiten übernommen, die einen Betrieb, Einzelperson, nachweislich in eine akute  finanzielle Notlage bringen würde, beispielsweise eine Kündigung oder Betreibung mit sich ziehen würde. Dabei kann es sich um folgende Dringlichkeiten handeln:

  • Offene Rechnungen von Künstler*innen, Freelancer*innen etc. welche eine Leistung erbracht haben, aber noch nicht dafür bezahlt worden sind
  • Rechnungen von Lieferanten und Dienstleister*innen
  • Abgaben an die Sozialversicherungen (auch Privatperson)
  • Mieten (auch Privatperson)
  • Kranken-, Unfallversicherungsprämien (auch Privatperson)

Weitere Informationen
Medienmitteilung vom 26.01.2021