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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Pressekonferenz vom 31.07.2020 – Zwischenbilanz ZH Nachtleben

Die Bar & Club Kommission hat heute Freitag, den 31.07.2020 die Presse über die aktuelle Lage der Nachtkultur im Kanton informiert.

Die Verunsicherung ist sowohl bei den Betreibern, als auch bei den Gästen spürbar. Die meisten Betriebe klagen über einen Gästerückgang von 50 bis 75% von Juni bis Juli 2020. Dies nach einer fünf monatigen Phase, in welcher jeder Betrieb durchschnittlich einen Umsatzverlust von 600’000 Sfr. erlitt. Trotz der schwierigen Situation und des öffentlichen Drucks Clubs zu schliessen, sind wir weiterhin der Meinung, dass es keinen Grund für weitere Restriktionen gibt (Limitation der Kapazität etc.), da nur bei wenigen Veranstaltungen bis jetzt überhaupt bekannt ist (ca. 1%), dass eine Covid-19 positive Person anwesend war. Da es sich bei den anderen positiv Getesteten um Personen aus dem jeweiligen Freundeskreis handelte, ist nicht abschliessend geklärt, ob andere Gäste tatsächlich im Club angesteckt worden sind. Doch genau solche Fragen gilt es zu beantworten, wenn es darum geht in welcher Grösse und Form Veranstaltungen in Zukunft trotz Covid-19 stattfinden können. Finden keine Veranstaltungen statt, wir der Druck auf den öffentlichen Raum zu nehmen (mehr Lärmklagen etc.) und es kommt zu einer Zunahme privater Feiern.

Deshalb braucht es nun:

  • Einen Fokus auf Schadensminderung, wir müssen lernen mit Covid-19 zu leben.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden, der Wissenschaft und der Veranstaltungsbranche.
  • Planungssicherheit, dass Veranstaltungen mit der vom Bund vorgesehenen Kapazität von 300 Gästen durchgeführt werden können – falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.
  • Finanzielle Unterstützung um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Politiker*innen, welche hinter Veranstaltungen stehen und eine Zusammenarbeit mit den Behörden und Forschern fordern.
  • Kooperation der Gäste falls sie vom Contact Tracing Team kontaktiert werden.
  • Solidarität, auch mit den Jugendlichen
  • Weniger Polemik rund um die ganze Covid-19 Diskussion.

Falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: