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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Mediterrane Nächte für Zürich

Mediterrane Nächte für Zürich

Am Freitag den 15.07.2022, startet der Pilotversuch Mediterrane Nächte für Zürich. Rund 100 Gastronomiebetriebe werden bis Ende August, an sechs Wochenenden, Freitag und Samstag, versuchsweise ihre Terrassen und Boulevardflächen bis längstens 02.00 Uhr geöffnet haben.

Der Pilotversuch wird von der Stadt ausgewertet und von einer Hotline für Anwohnerinnen, Patrouillen und einer Gästeinformation begleitet.

Die Hotline dient in erster Linie als Anlauf- und Vermittlungsstelle für Anwohnende. Nimmt sich aber auch anderen Anliegen, die in Zusammenhang mit den Mediterranen Nächsten stehen an. Die Telefonnummer der Hotline lautet 076 548 18 92 und ist jeweils von 20.00 bis 03.00 erreichbar.

Die Patrouillen sind zwischen 23.00 und 03.00 unterwegs, markieren Präsenz im öffentlichen Raum und nehmen dabei Mediationsaufgaben wahr. Diese sind mobil und können im Fall der Fälle zu einem Betrieb hinzugezogen oder von den teilnehmenden Betrieben als Support angefordert werden.

Mittels eines Plakats werden die Gäste darauf hingewiesen, auch auf dem Nachhauseweg Rücksicht auf die Nachbarschaft zu nehmen. Gastro Stadt Zürich und die Bar & Club Kommission freuen sich darauf, dass es diesen Freitag losgeht.

Übersicht der teilnehmenden Betriebe

Mediterrane Nächte für Zürich
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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK Jahresbericht 2021

Die Bar & Club Kommission ZürichDie Bar & Club Kommission schaut dabei auf ein bewegtes und intensives Jahr zurück. Weiterhin gefordert durch die Covid-Pandemie war Durchhaltewillen gefragt. Von frustrierenden Erfahrungen, wie der Absage des Bundesamts für Gesundheit für sogenannte Club-Testveranstaltung bis hin zur überraschend schnellen Öffnung des Nachtlebens auf Basis von 3G hielt das letzte Jahr die ganze emotionale Bandbreite für den Verband und unsere Mitglieder bereit.

Jahresbericht 2021

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Vorstand

MM 05.05.2022: Neues Co-Präsidium, Ausdehnung auf den Kanton Zürich, Jahresbericht 2021

Neues Co-Präsidium für die BCK-Zukunft

Im Rahmen der letzten BCK-Generalversammlung wurde ein neues Präsidium gewählt. Auf Marc Blickenstorfer, dem Gründungspräsidenten, folgen nun ein Co-Präsidium mit Isabelle Shibo Tschäppeler und Marco Uhlig. Die Geschäftsstelle wird weiterhin von Alexander Bücheli geführt.

Isabelle Tschäppeler ist Direktorin vom Moods. Davor war sie beim Moon&Stars Festival sowie im X-TRA Zürich als Bookerin, Produktionsmanagerin und Bereichsleiterin Events tätig. Ehrenamtlich oder auf Mandatsbasis engagiert sie sich derzeit beim Zürich Pride Festival, der Baukommission KIFF 2024 und dem Nachtkulturfonds, den sie mitiniziierte. Innerhalb der BCK ist sie verantwortlich für «Königinnen der Zürcher Nacht», ein Projekt, welches Frauen in der Nachtkultur- und Gastroszene fördert.

Marco Uhlig ist der Geschäftsführer und Inhaber vom queeren Club Heaven. Seit 2004 organisiert er die Boyahkasha-Partyreihe im Plaza und Hive. Er engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Zürich Pride Festivals und macht sich stark für mehr Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community. Er gilt auch als grosser Unterstützer und Förderer der Schweizer Drag-Kunst, u.a. mit den Anlässen wie dem Heaven Drag Race und dem Drag Fest. Ein Engagement, welches sich auch innerhalb der BCK fortsetzt, wo er sich nicht nur für eine Verbesserungen der Situation für FLINTA-Menschen, ob als Mitarbeitende oder Gast, sondern sich auch für eine liberale Politik des Ermöglichens einsetzt.

Pressebild, Co-Präsidium und Geschäftsführung (Credits Boris Müller Zürich)

Ausdehnung zum kantonalen Verband

Zehn Jahre nach der Gründung der Bar & Club Kommission als Verband der städtischen Nachtkulturunternehmen öffnet sich die BCK für Bars, Clubs und Veranstalter aus dem Kanton. Damit reagiert man auf die nicht nur pandemiebedingte erhöhte Nachfrage nach Unterstützung und Beratung von Clubs und Musik-Bars ausserhalb der Stadt Zürich. Ziel dieser Ausdehnung ist es auch, mehr Gewicht für Kantonale Anliegen, politisches Lobbying zu erhalten.

Jahresbericht 2021

Die Bar & Club Kommission schaut auf ein bewegtes und intensives Jahr 2021 zurück. Weiterhin gefordert durch die Covid-Pandemie war Durchhaltewillen gefragt. Von frustrierenden Erfahrungen, wie der Absage des Bundesamts für Gesundheit für sogenannte Club-Testveranstaltung bis hin zur überraschend schnellen Öffnung des Nachtlebens auf Basis von 3G hielt das letzte Jahr die ganze emotionale Bandbreite für den Verband und unsere Mitglieder bereit. Den detaillierten Jahresbericht gibt es unter diesem Link einzusehen.

Medienmitteilung vom 05.05.2022

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Medienmitteilung der Schweizer Bar und Club Kommission 16.02.2022: Aufhebung der Zertifikatspflicht, das Aufatmen im Schweizer Nachtleben ist gross.

Der Bundesrat hat heute entschieden die Zertifikatspflicht per sofort aufzuheben. Die Gestalterinnen des Schweizer Nachtlebens sind erleichtert, stellte die Zertifikatspflicht doch eine grosse wirtschaftliche Einschränkung dar.

First out last in, nun ist es Zeit für soziale Nähe: Die Schweizer Nachtkulturunternehmen mussten als eine der ersten Branchen im März 2020 (!) ihre Türen schliessen. Seitdem gab es keine Phase in welcher im Nachtleben nicht mindestens eine Schutzmassnahme umgesetzt werden musste – es herrschte nie wirtschaftliche Normalität. Das Nachtleben lässt sich nicht in ein Take Away Angebot umwandeln, Streams und virtuelle Clubwelten ersetzen nie die Quintessenz der Nacht in welcher es um soziale Nähe und um physisch wahrnehmbare Musik geht.

Wichtiges Zeichen, auch für die Schweizer Jugend: Das Aufheben der Zertifikatspflicht ist auch für die Jugendlichen in der Schweiz ein wichtiges Zeichen. Obwohl sie von Covid am wenigsten betroffen sind, leideten sie bis jetzt am meisten unter den Massnahmen. Umso verständlicher ist, dass der Bundesrat ihnen nun wieder ein Stück Normalität zurückgibt. Die Mehrheit der Schweizerinnen sind immunisiert, jetzt ist Eigenverantwortung gefragt – jede und jeder kann sich, in dem er/sie freiwillig eine Maske trägt oder sich impfen lässt, jederzeit selbst schützen.

Trotz Wegfall der Zertifikatspflicht muss die neue Härtefallordnung jetzt greifen: Seit Dezember mit der Einführung von 2G und etwas später 2G+ kam es zu massiven Umsatzeinbussen. Dies traf die Nachtkulturunternehmen hart, da die umsatzstärkste Zeit des Jahres davon betroffen war und die Reserven nach fast 2 Jahren Pandemie aufgebraucht sind. Ausserdem ist unklar, wie schnell das Publikum wieder in die Clubs zurückkehren wird. Um Konkurse im Nachgang der Pandemie zu vermeiden, braucht es nun bei den Kantonen Tempo und eine Umsetzung der neuen Härtefallverordnung mit Augenmass.

Medienmitteilung der SBCK vom 16.02.2022

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«Züri Wählt» - Informationen zu den Gemeinderatswahlen 2022, inklusive Wahlempfehlung - für mehr Lebensfreude in der Stadt

«Züri Wählt» – Informationen zu den Gemeinderatswahlen 2022, inklusive Wahlempfehlung – für mehr Lebensfreude in der Stadt

Die Wahlunterlagen sind eingetroffen. Am 13. Februar werden in der Stadt Zürich die politischen Weichen für die nächste Legislatur gestellt. Da sich die Anliegen der städtischen Gastronomie und Nachtkultur nicht erst seit der Corona-Pandemie gewandelt haben, entschlossen sich die Bar & Club Kommission Zürich und Gastro Zürich-City, die politisch unabhängige Wahlplattform «Züri Wählt» (www.zueri-waehlt.ch) ins Leben zu rufen. «Züri Wählt» steht für Lebensfreude und soll zum Wegweiser für eine gastro- und nachtkulturaffine Politik werden und besonders affine Kandidat*innen fördern.

Herzstück stellen die Resultate einer Befragung der Gemeinderatskandidatinnen dar. Der Befragungszeitraum war zwischen dem 16. Dezember 2021 und dem 10. Januar 2022. An der Umfrage nahmen insgesamt 175 Kandidat*innen teil. 10 Kandidat*innen der AL (6%), 4 der EVP (2%), 51 der FDP (29%), 32 der GL (18%), 27 von den Grünen (15%), 45 der SP (26%) und 6 der SVP (3%). 68% sind männlich, 32% weiblich. Die meisten Kandidat*innen, 31%, sind zwischen 30 und 40 Jahre alt und 65% der Teilnehmenden kandidieren neu. Bei der Auswertung der Resultate zeigte sich eine parteiübergreifende Unterstützung, wenn es um weniger Bürokratie, vereinfachte Bewilligungsverfahren und Schutz von bestehenden Nachtkulturorten geht. Unterschiede gab es vor allem in Bezug auf die Nutzung des öffentlichen Raumes, Boulevardausdehnung und einer drohenden Kommerzialisierung oder wenn es um die finanzielle Förderung der Nachtkultur ging.

Neben einer Auswertung nach Parteien (Parteiportraits), wurden die Umfrageresultate genutzt, um besonders gastronomie- und nachtkultursensible Kandidat*innen zur Wahl in den Gemeinderat vorzuschlagen. Ergänzt wurde die Liste mit Politiker*innen, mit denen es in den letzten Jahren zu einer politischen Zusammenarbeit kam, z.B. im Rahmen der «Gemeinderätlichen Gruppe Food, Bar, Club und Musik-Kultur». Da es sich bei den Anliegen für eine attraktive Gastronomie und Kultur der Nacht um Sachthemen handelt, gibt es in allen Parteien für die Themen sensible Kandidat*innen. Die Liste der Kandidatinnen finden Sie hier: https://zueri-waehlt.ch/gemeinderatswahlen-2022/

Die laufend aktualisierte Website www.zueri-waehlt.ch beinhaltet neben den Portraits und Umfrageresultaten auch Steckbriefe der Stadtratskandidat*innen und Parteienportraits.

Grafiken Umfrageresultate
Zusammefassung der Resultate
Medinemitteilung vom 19.01.2022