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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Offener Brief der TaskforceCulture an das Parlament

Offener Brief der TaskforceCulture mit den wichtigsten Anliegen der Schweizer Kulturbranche zum Covid-19-Gesetz rund 60 Verbänden, von der Schweizer Bar und Club Kommission, SMPA, PETZI bis hin zum Schweizer Blasmusikverband.

1. Die eingeführte Verordnung (Grossveranstaltungen) muss laufend auf ihre Verhältnismässigkeit hin überprüft und raschmöglichst aufgehoben werden. Es muss nachvollziehbar werden, weshalb welche Massnahmen beschlossen werden. Für deren Definition muss die Branche einbezogen werden. Die Veranstaltungswirtschaft braucht Aussagen im Zwei-Wochen-Rhythmus auf drei Monate hinaus.
2. Der Zustand höherer Gewalt muss für alle Veranstaltungsabsagen und -verschiebungen im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen bis mindestens drei Monate über das Ende der behördlich angeordneten Massnahmen ausgedehnt werden.
3. Es müssen mess- und nachvollziehbare Kriterien und akzeptable Fristen für den Entzug einer Bewilligung definiert werden. Contact Tracing-Kapazitäten der Kantone dürfen kein Kriterium sein. Vielmehr könnte eine Obergrenze von Veranstaltungsbewilligungen in einem Gebiet festgelegt werden und/oder Personen ohne Arbeit aus unserer Branche könnten fürs Tracing angestellt werden.
4. Die Auflagen für Anlässe mit weniger als 1’000 Teilnehmenden müssen gelockert werden, als erster Schritt zum Exit aus der verfahrenen Situation.
5. Bei der Umsetzung des Covid-19-Gesetzes müssen die massgeblichen Dachverbände zwingend einbezogen werden. (Covid-19-Gesetz Art. 1 Abs. 3 und Art. 8 Abs. 11)
6. Es ist richtig und wichtig, dass Kulturunternehmen im neuen Covid-19-Gesetz weiterhin Zugang zu Ausfallentschädigungen haben. Die dafür vorgesehenen Gelder sind aber angesichts der düsteren Prognose auf mindestens CHF 150 Mio. CHF zu erhöhen. (Covid-19-Gesetz Art. 8 Abs. 2)7. Der Bundesrat soll sicherstellen, dass für Veranstaltungen eine angemessene Ausfallversicherung oder eine vergleichbare Massnahme zur Verfügung steht. Dabei orientiert er sich an bereits bestehenden Poollösungen wie der Absicherung gegen Nuklear- oder Elementarschäden. (Covid-19-Gesetz Art. 8 neu: Abs. 12)
7. Der Bundesrat soll für die Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Unternehmen im Eventbereich, wie Eventtechnik-Unternehmen, Eventagenturen, Unternehmen im Bereich der temporären Bauten (Tribünenbauer, Zeltbauer), sowie Eventdienstleister im Bereich von Mobiliar und Geschirr, usw. mit A-Fonds-Perdu-Beiträgen unterstützen. (Covid-19-Gesetz neu Art. 8a Abs. 1-3)9. Wer Sozialbeiträge bezahlt, muss im Bedarfsfall auch versichert sein: Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie Kurzarbeitsentschädigung (und zwar auch für befristet Angestellte und für Personen in Arbeit auf Abruf) müssen mindestens sechs Monate über das Ende der Massnahmen hinaus weitergeführt werden. Bei Arbeitgebern und arbeitgeberähnlichen Personen muss die Beschränkung auf Härtefälle sowie die Lohngrenze aufgehoben bzw. bei CHF 90’000.00 gedeckelt werden. Wer im 2019 mehr als CHF 90’000.00 AHV-Lohn abrechnete, geht beim Covid-Erwerbsersatz leer aus. Das entspricht nicht der seinerzeitigen Aussage «Wir lassen Euch nicht im Stich». CHF 90’000.00 ist kein unverschämter Lohn, das sind CHF 6’500.00 x 13 plus Privatanteil Geschäftsfahrzeug. Zudem schwanken die Jahreslöhne in unserer Branche stark, je nach Anzahl Projekte resp. Veranstaltungen. (Art. 10 und 11)

Liebe SVP Schweiz, CVP Schweiz, SP Schweiz, GLP Schweiz, GP Schweiz, BDP Schweiz, FDP Schweiz, lieber Parlamentarier und Parlamentarier*innen nur gemeinsam können wir diese für die Kulturbranche schwierige Situation meistern. #together

https://taskforceculture.ch
Offener Brief

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG 28.08.2020 Kantonales Trauerspiel – Keine Club Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, auch nicht mit Hygienemaske

Die Diskussion, ausgelöst durch unsere Empfehlung, Veranstaltungen auch im Club mit mehr als 100 Personen, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, durchzuführen, zeigt, dass es dem Kanton eigentlich am liebsten wäre, dass die Clubs geschlossen sind. Doch anscheinend will man zu dieser Meinung nicht stehen, geschweige denn finanziell für eine solche Schliessung aufkommen. Die Statements des Kantons gegenüber den Medien und die durch die Polizei aufgebaute Drohkulisse führte in den letzten 24 Stunden zu einer grossen Verunsicherung unter unseren Mitgliedern. Als Verein sind wir in der Verantwortung unsere Mitglieder zu schützen. Dies ist mit ein Grund, weshalb sich die Bar & Club Kommission Zürich heute entschieden hat, den Mitgliedern zu empfehlen, dieses Wochenende keine Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen durchzuführen, auch nicht mit einer Maskentragpflicht!

Diese Empfehlung ändert nichts daran, dass wir uns weiterhin auf den Standpunkt stellen, dass eine Clubnacht nichts anderes als eine Veranstaltung ist und somit gemäss der Verordnung des Kantons, wenn eine Maskentragpflicht durchgesetzt wird, auch mehr als 100 Gäste empfangen werden können.

Weiterhin enttäuscht sind wir darüber, dass es keine Kommunikation zwischen dem Kanton und der BCK gab und dass der Kanton nicht in der Lage ist eine Verordnung so zu formulieren, dass diese auch für die Betroffenen verständlich ist. Neben der Formulierung gilt es auch darauf hinzuweisen, dass die Verordnung erst am Mittwoch publiziert worden ist, in der Meinung diese sei dann schon ab Donnerstag umsetzbar. Zum kantonalen Trauerspiel zählt auch, dass unsere an den Kanton gestellten Fragen jeweils erst mit Verzögerung beantwortet worden sind. Auch wenn das Virus die Agenda bestimmt, dies ist kein wirtschafts- und kulturfreundliches Vorgehen! Die meisten Clubs haben das Programm schon Wochen voraus geplant, das Personal ist organisiert, Tickets verkauft und Arrangements mit Künstlern wurden getroffen, einmal mehr bleiben Unternehmen nun auf den Kosten sitzen ohne zu wissen ob sie jemals finanziell, wie es für vom Bund für Kulturunternehmen vorgesehen ist, Unterstützung erhalten!

Wir fordern nächste Woche konstruktive Gespräche mit dem Kanton, um eine Lösung für Clubs sowohl in veranstaltungstechnischer als auch in finanzieller Natur anzugehen! Die Bar & Club Kommission Zürich zieht sich nun zurück und wird sich erst ab nächster Woche, dann hoffentlich mit konkreten Informationen zur Zusammenarbeit mit dem Kanton wieder zu dieser Sache äussern.

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Verschärfte Massnahmen für Veranstaltungen im Kanton Zürich

Der Zürcher Regierungsrat hat am späten Montag Nachmittag, dem 23.08.2020, darüber informiert, dass er infolge der steigenden Anzahl Neuinfektionen verschärftere Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 ergreift. Diese gelten ab morgen Donnerstag. Von diesen Massnahmen im hohen Masse betroffen sind auch Bar- und Clubbetriebe. Es ist uns bewusst, dass Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen werden müssen und dass dieser die Agenda unserer Regierung bestimmt. Einmal mehr werden jedoch die Zürcher Clubs und Bars vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass in irgendeiner Weise ein Austausch im Vorfeld gesucht worden ist. Wir sind überzeugt, als wichtiger Teil der Zürcher Kulturlandschaft sinnvolle, zielführende Überlegungen in die Diskussion einfliessen lassen zu können. Über das Vorgehen des Regierungsrates sind wir enttäuscht, haben wir doch verschiedentlich Hand zur Zusammenarbeit geboten.

Aufgrund der desaströsen finanziellen Situation, in der sich viele Nachtunternehmen befinden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auch diese Challenge äusserst kurzfristig anzunehmen und umzusetzen. Dabei sind wir im Besonderen bei der Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit über 100 Gäste auch auf deren Mithilfe angewiesen.

Dabei stellen wir uns klar auf den Standpunkt, dass in Zürcher Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen kuratierte Veranstaltungen bzw. Darbietungen im Sinne von §3 der kantonalen Verordnung vom 24. August 2020 stattfinden. Entsprechend ermöglicht die Schutzmassnahme „Maskenpflicht“ den gleichzeitigen Aufenthalt von über 100 Gästen pro Betrieb.

Die verschärften Massnahmen stellen die Nachtkulturunternehmen vor grosse Herausforderungen. Die Betriebe warten immer noch auf einen Entscheid bzw. das im März versprochene Geld für die Ausfallentschädigung von Kulturunternehmen. Unklar ist auch die Aussicht, ob diese Unterstützung angesichts der wieder einschneidenderen Massnahmen ausgedehnt wird, so wie es vom Bund schon vorgesehen ist. Dies fordern wir nun zwingend, will man eine attraktive und legendige Weltstadt Zürich bewahren!

Deshalb braucht es nun:

  • Eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich. In Bezug auf die Entschädigung für Kulturunternehmen und mit dem Ziel einer gemeinsamen Planung, was Covid-19 Massnahmen betrifft. Damit endlich eine Planungssicherheit gegeben ist, fordern wir, dass die Clubs sowie Bars ab sofort in die Entscheidungen einbezogen werden, weil sie über wertvolle Erfahrungen zur Machbarkeit einzelner Massnahmen verfügen.
  • Zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton und die Stadt Zürich, um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Eine Regelung für die Mietzinsen, nicht nur während des Lockdowns, sondern auch für die Zeit, wo Unternehmern weiterhin durch Covid-19 Massnahmen eingeschränkt sind.
  • National: Eine Weiterführung der Kurzarbeit Bestimmungen für Kulturbetriebe analog geltender Regelung bis 31.08.20, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.
  • National: Keine Lohnobergrenze bei der Anspruchsdefinition für Erwerbsersatz (EO) für Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position. Die Deckelung bei rund CHF 90’000.- Jahreslohn soll weiterhin gelten.
  • National: Weiterführung des Erwerbsersatzes für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position, bis mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt hinaus, von welchem Kulturunternehmen von Covid-19 Massnahmen betroffen sind.

BCK Medienmitteilung vom 26.08.2020
BCK Wegletung Veranstaltungen im Kanton ZH, vom 26.08.2020



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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Pressekonferenz vom 31.07.2020 – Zwischenbilanz ZH Nachtleben

Die Bar & Club Kommission hat heute Freitag, den 31.07.2020 die Presse über die aktuelle Lage der Nachtkultur im Kanton informiert.

Die Verunsicherung ist sowohl bei den Betreibern, als auch bei den Gästen spürbar. Die meisten Betriebe klagen über einen Gästerückgang von 50 bis 75% von Juni bis Juli 2020. Dies nach einer fünf monatigen Phase, in welcher jeder Betrieb durchschnittlich einen Umsatzverlust von 600’000 Sfr. erlitt. Trotz der schwierigen Situation und des öffentlichen Drucks Clubs zu schliessen, sind wir weiterhin der Meinung, dass es keinen Grund für weitere Restriktionen gibt (Limitation der Kapazität etc.), da nur bei wenigen Veranstaltungen bis jetzt überhaupt bekannt ist (ca. 1%), dass eine Covid-19 positive Person anwesend war. Da es sich bei den anderen positiv Getesteten um Personen aus dem jeweiligen Freundeskreis handelte, ist nicht abschliessend geklärt, ob andere Gäste tatsächlich im Club angesteckt worden sind. Doch genau solche Fragen gilt es zu beantworten, wenn es darum geht in welcher Grösse und Form Veranstaltungen in Zukunft trotz Covid-19 stattfinden können. Finden keine Veranstaltungen statt, wir der Druck auf den öffentlichen Raum zu nehmen (mehr Lärmklagen etc.) und es kommt zu einer Zunahme privater Feiern.

Deshalb braucht es nun:

  • Einen Fokus auf Schadensminderung, wir müssen lernen mit Covid-19 zu leben.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden, der Wissenschaft und der Veranstaltungsbranche.
  • Planungssicherheit, dass Veranstaltungen mit der vom Bund vorgesehenen Kapazität von 300 Gästen durchgeführt werden können – falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.
  • Finanzielle Unterstützung um die kulturelle Vielfalt und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Politiker*innen, welche hinter Veranstaltungen stehen und eine Zusammenarbeit mit den Behörden und Forschern fordern.
  • Kooperation der Gäste falls sie vom Contact Tracing Team kontaktiert werden.
  • Solidarität, auch mit den Jugendlichen
  • Weniger Polemik rund um die ganze Covid-19 Diskussion.

Falls eine Schliessung aus epidemiologischer Sicht nötig ist, dann soll man dies ganz und nicht schrittweise tun.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

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Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Respect The Rules, Covtra.ch BCK-Registrierungstool

Covtra, dass BCK-Registrierungstool, unterstützt Clubs, Bars und Gastronomie beim Erfüllen der kantonalen Auflagen bezüglich der Erhebung der Kontaktdaten. Kein App-Download. Location und Gast nutzen Covtra über den Webbrowser (Desktop, Tablet oder Smartphone). Der Vorteil ist die Gäste-Verifikation beim Check-in funktioniert auch mit Non-Smartphones (Nokia 3310, etc.). Covtra zeichnet ein File auf, das den kantonalen Tracing-Anforderungen entspricht. Im Tracing-Fall kann der betroffene Club, Bar etc. die Gäste-Daten der betroffenen Veranstaltung direkt an den Kanton übermitteln. Covtra.ch ist ein Element der Respect the Rules Kampagne, mit welcher wir, unter dem Motto  WE TAKE CARE – YOU TAKE CARE – LET ’S TAKE CARE – RESPRECT THE RULES, an die wichtigsten Regeln des gemeinsamen Feiern zu Covid-19 Zeiten erinnern und an die Eigenverantwortung der Gäste appellieren. Die Credits der Kampagne gehen an die Bar und Club Kommission, ProNachtleben, Bern.

www.covtra.ch

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