bck_home_template.php
content-home.php

Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

content-archive.php
Samstag, 01. Februar 2020, ab 14 Uhr, 8. Tag der offenen Bar und Club Tür – Im Fokus die Langstrasse im Kreis 4

Samstag, 01. Februar 2020, ab 14 Uhr, 8. Tag der offenen Bar und Club Tür – Im Fokus die Langstrasse im Kreis 4

Der Langstrasse wurden schon die verschiedensten Attribute zugeteilt, vom Scherben-Quartier, zu Little-Italy, zur Sündenmeile und Drogenhölle schlechthin. Heute steht die Langstrasse für den Ort, wo Zürich in der Nacht lebt. Doch wie wird das Bild der Langstrasse in Zukunft aussehen? Müssen Bars und Clubs aufgrund von Nachbarschaftsklagen schliessen oder gibt es zukünftig mediterrane Nächte, in welchen Terrassen länger geöffnet sind? Eines ist sicher, die Langstrasse wird sich weiterhin im stetigen Wandel befinden und es ist davon auszugehen, ja zu hoffen, dass auch das Nachtleben der Strasse weiterhin treu sein wird. Wer sich ein aktuelles Bild über die Nachtkultur an der Langstrasse machen, sich von Insidern nächtliche Geschichten erzählen lassen will,  dem stehen am Samstag, den 1. Februar, im Rahmen des achten Tages der offenen Bar und Club Tür, mit Fokus auf die Langstrasse, die Türen ausnahmsweise auch einmal am Nachmittag offen. Das Programm umfasst dieses Jahr neben traditionellen Clubführungen und Tastings, auch einen Schall- und Insiderrundgang und aus aktuellen Anlass eine abschliessende Podiumsdiskussion zu homophober Gewalt in der Stadt Zürich.
Detailprogram
Weitere Infos

content-archive.php
Postulat Mediterrane Wochen für Zürich

Statement der Bar & Club Kommission Zürich, zur Einsprache der IG Innenstadt als Wohnquartier, gegen das Pilotprojekt Mediterrane Nächte für Zürich

Heute Dienstag den 17.12.2019 hat der Verein, Interessengruppe (IG) «Innenstadt als Wohnquartier», darüber informiert, dass sie beim Stadtrat eine Einsprache gegen das Pilotprojekt Mediterrane Woche für Zürich eingereicht haben.  Da befürchtet wird, dass sich die Lage in der Innenstadt, die jetzt schon Ballermann ähnliche Zustände aufweist, noch weiter verschlimmern wird. Als Interessensgemeinschaft des Zürcher Nachtlebens möchten wir dabei auf folgende Argumente, für die Mediterranen Nächte in Zürich hinweisen:

Die Mediterranen Nächte für Zürich setzen am Status Quo an. Es handelt sich um ein gesellschaftliches Bedürfnis auch nach Mitternacht draussen zu trinken, das heisst die Menschen befinden sich jetzt schon im öffentlichen Raum und versorgen sich einfach über die 24-Stunden-Shops selbst mit Getränken. Dabei haben bewirtete Aussenflächen gegenüber der jetzt üblichen Selbstversorgung den Vorteil, dass:
– die Erfahrung zeigt, dass sitzende Menschen ruhiger sind als wenn sie stehen oder laufen,
– bei bewirteten Terrassen die soziale Kontrolle durch das Personal gegeben ist, diese können Gäste um Ruhe bitten und räumen den Abfall weg,
– den Gästen Toiletten zur Verfügung stehen, sie müssen somit nicht wild urinieren.  

Wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass es sich um einen Pilotversucht handelt, der wissenschaftlich begleitet wird und sich, falls es wieder Erwarten zu einer grösseren Belastung für die Anwohner*innen kommt, jederzeit stoppen lässt. Es ist nicht davon auszugehen, dass mehr Leute als heute von ausserhalb nach Zürich kommen, nur weil die Terrassen 2 Stunden länger geöffnet sind. Diese Einsprache verhindert eine sich am gesellschaftlichen Bedürfnis orientierende Lösung und stärkt nur den Status Quo der häufig kritisierten 24 Stunden Shops. Andere Städte in der Schweiz haben auf dieses gesellschaftliche Bedürfnis schon reagiert und mit Erfolg verlängerte Öffnungszeiten für Aussengastronomie eingeführt

Zur Aussage das jetzt schon Ballermann ähnliche Zustände herrschen, noch ein paar Zahlen zum Abschluss. 2018 gab es in der Stadt Zürich nach Mitternacht 3’000 Lärmklagen. Das sind bei den rund 200’000 Privathaushalten welche es in der Stadt Zürich gibt, maximal 1.5% der Haushalte, welche von Lärm in der Nacht betroffen sind. Dabei ist unbekannt welcher Anzahl Haushalte diese Lärmklagen entsprechen, bestimmt sind einzelne Haushalte darunter, welche sich mehrmals über Lärm beklagt haben.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen unser Mediensprecher Alexander Bücheli unter der Nummer +41 76 574 49 76

Argumentarium

content-archive.php
Gemeinsame Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2021 - 2024

Gemeinsame Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2021 – 2024

Gemeinsam mit PromoterSuisse (Dachverband der Schweizer Musikveranstalter), SMPA (Swiss Music Promoter Association), PETZI Schweiz und weiteren Verbänden haben wir Stellung zur Kulturbotschaft 2021- 2024 bezogen. Gemeinsam sind wir irritiert darüber, dass es in keiner Art und Weise, z.B. in Form von Hearings, die Möglichkeit gab die Bedürfnisse und Anliegen der Nachtkulturunternehmen vor der Ausformulierung der Kulturbotschaft 2021 – 2024 einzubringen. Es überrascht uns deshalb nicht, dass aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich, die Kulturbotschaft 2021- 2024 ein grosses Defizit aufweist. Denn in keiner Art und Weise werden auf den rund 80 Seiten Musikspielstätten (Clubs, Konzert-, Eventlokale oder auch Bars mit einer kleinen Bühne) oder Popmusikfestival als förderungsfähig aufgeführt.

Unerklärlich, denn
> ohne Spielstätten keine Auftrittsmöglichkeiten, da bringt auch die beste Nachwuchsförderung nichts!
> Bei den Spielstätten und Festivals handelt es sich um einen eigenen Kosmos, bei welchen Musik mit visuellen Künsten, Design und interaktive Medien zusammenkommen, Kreation und Innovation im höchsten Mass gefördert wird.
> Es handelt sich um einen niederschwelligen Zugang zur Kultur, den jedes Jahr Millionen von meist jungen Bewohnerinnen der Schweiz eine kulturelle Teilhabe ermöglichen.
> Festivals und Grossevents den kulturellen Austausch und den Zusammenhalt innerhalb der Schweiz, sowohl unter den Gästen als auch bei den Musikern fördert.
> Grossevents wie die Street Parade oder das Paléo Festival, auch von Kultursachverständigen aus dem Ausland besucht werden, was wiederum den Export von Schweizer Musik fördert, ohne das dabei kostenintensive Showcases an ausländischen Festivals nötig sind.
> Der Bereich der Popmusikveranstaltungsbranche muss aus kultureller Perspektive als Ganzes betrachtet werden, und zwar als ein Ökosystem aus Künstlern aus den Bereichen Musik, Licht und Design, von Labels und Veranstaltungsorten.

Heute befindet sich die Popmusikveranstaltungsbranche in der Schweiz zunehmend unter Druck, die Hauptgründe dafür sind:
> Steigende Gagen von Künstler*innen auf einem globalen Markt
> Erhöhte Aufwände für Miete, Infrastruktur, Sicherheit und Personal
> Steigender Druck innerhalb der Städte, infolge Gentrifizierung und sich ändernden Nachbarschaften und daraus resultierenden Lärmklagen.

Gerade eine nationale Kulturbotschaft sollte aus Sicht der Bar & Club Kommission eine wichtige Funktion spielen, gar eine Pionierrolle einnehmen, wenn es um die kulturelle Anerkennung von Spielstätten (Club, Bars mit Bühne, Konzert- und Eventlocation) und Festivals geht. Eine solche Anerkennung würde die Veranstaltungsbranche stärken und sie befähigen mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen. Weshalb wir im Namen der Bar & Club Kommission Zürich eine Integration der Spielorte der Popmusikveranstaltungsbranche, die auf kuratierte Musik setzen, in die Kulturbotschaft 2021 – 2024 und eine Bezeichnung von Spielstätten und Festivals als förderungsfähig fordern. Zudem soll als Herausforderung im Bereich Musik auf die Schwierigkeit von Spielstätten im Rahmen sich stetig wandelnden urbanen Zentren eingegangen werden.

Informationen zum Vernehmlassungsprozess
Detaillierte Stellungnahme

content-archive.php
National- und Ständeratswahlen 2019: BCK Wahlempfehlung und Auswertung der Umfrage

National- und Ständeratswahlen 2019: BCK Wahlempfehlung und Auswertung der Umfrage

Die BCK führte dieses Jahr erstmals eine Onlinebefragung bei den National- und Ständeratskandidat*innen im Kanton Zürich durch. Insgesamt nahmen 102 Kandidat*innen an der Umfrage teil. Die jeweilige Parteizugehörigkeit der Stichprobe orientiert sich dabei an der aktuellen Parteistärke, die meisten Teilnehmer*innen waren Mitglieder der SVP (n= 24), gefolgt von der SP/Juso (n=20), FDP/Jungfreisinnige (n=20), dann GLP (n=13), BDP (n=7) und EVP (n=6), unterrepräsentiert sind sicher die Grüne/Junge Grüne mir nur 5 Teilnehmer*innen und die CVP wo keine der Kandidat*innen die Umfrage vollständig ausfüllte. Das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren und reicht von 18 bis 66 Jahre. Die meisten Teilnehmer*innen (Anteil 34%) sind zwischen 18 und 25 Jahren alt. Der Frauenanteil liegt bei 32%.

Die Auswertung zeigt ein erfreuliches Bild, nämlich dass die Nachtkultur bei den teilnehmenden Kandidatinnen ein grosses Ansehen geniesst. Dabei hängt es weniger von der Parteizugehörigkeit ab, ob die Interessen der Nacht in Bern vertreten werden, sondern viel mehr von der einzelnen Person und davon ob diese aktiv am Nachtleben teilnimmt oder nicht. Weshalb eine klare Aussage welche Partei, Liste, die Zürcher Nachtkultur in Bern am ehesten vertreten würde, nur schwer möglich ist. Als Orientierungshilfe empfehlen wir entweder die Liste 02 der Sozialdemokratischen Partei SP (Kulturförderung, Freiräume, schaffen nationaler Rahmenbedingungen, gewisse Moral in Bezug auf den Konsum von Alkohol und Drogen), Liste 03 der FDP (liberale Rahmenbedingungen, möglichst wenig Einflussnahme von Seiten des Bundes oder Liste 04 der Grünliberalen (liberale Rahmenbedingungen, ausser beim Lärm, Kulturförderung und eine gewisse nationale Einflussnahme). Die ausgewählte Liste sollte dann jeweils mit denen nachtlebenaffinen Kandidat*innen aus den anderen Parteien ergänzt werden (Panaschieren).  Liste der Nachtlebenaffinen Kandidat*innen

Liebe Nachteulen, nicht vergessen, ihr habt noch eine Woche Zeit um brieflich abzustimmen! Umso mehr nachtaffine zur Wahl schreiten, desto grösser ist unser Einfluss auf die Entscheide in Bern.

Auswertung der Umfrage
Präsentation der Resultate

content-archive.php
10.10.2019, BCK Podium Nationalratswahlen 2019, 19 Uhr Plaza Klub

10.10.2019, BCK Podium Nationalratswahlen 2019, 19 Uhr Plaza Klub

Bundesbern scheint für das Zürcher Nachtleben weit weg zu sein, doch die nationale Politik hat auch einen direkten Einfluss auf die Zürcher Nachtkultur. Egal ob es um das Thema Lärm oder um die Kulturförderung geht. Auch in Bern ist das Nachtleben auf Politiker*innen angewiesen, welche die nächtliche Realität kennen. Wer tut dies nicht besser, als die Spitzenkandidat*innen der Jungparteien? Zum Mitdiskutieren eingeladen sind all diejenigen welche die Nacht am Herzen liegt. Im Vorfeld des Podiums stellt die BCK zudem die Resultate ihrer Wahlbefragung der National- und Ständeratskandidat*innen vor. Passend zum Thema sind alle Gäste im Anschluss an die Veranstaltung herzlich ans Nachtseminar eingeladen. Liebe Nachteulen, Aktivistinnen, Promoter, Bar & Club Staff, Sicherheitspersonal und Musiker*innen lass uns die politische Zukunft der Schweiz gemeinsam mitgestalten.

Datum: 10.10. 2019 
Uhrzeit: 19.00
Ort: Plaza Klub, Badenerstrasse 109, 8004 Zürich
Infos: Facebook Event

Zeitplan 
19:00 Türöffnung
19:30 Präsentation der Befragung National- und Ständeratswahlen 2019 – Alexander Bücheli, Geschäftsführer Bar & Club Kommission
20:00 Podiumsdiskussion
20:45 Diskussion mit dem Publikum
21:15 Abschluss & Umbau zu Klub
22:00 Uhr Klub Party Nachtseminar, alle Gäste der Podiumsdiskussion dürfen bleiben

Teilnehmer*innen
Camille Lothe (JSVP, Kanton Zürich)
Leroy Bächtold (Jungfreisinnige, Kanton Zürich)
Bettina Fahrni (Jungfreisinnige, Kanton Zürich)
Julian Croci (Junge Grüne, Kanton Zürich)
Anna Rosenwasser (JUSO, Kanton Zürich)
Moderation: Daniel Fritzsche (NZZ)