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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Gemeinsame Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2021 - 2024

Gemeinsame Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2021 – 2024

Gemeinsam mit PromoterSuisse (Dachverband der Schweizer Musikveranstalter), SMPA (Swiss Music Promoter Association), PETZI Schweiz und weiteren Verbänden haben wir Stellung zur Kulturbotschaft 2021- 2024 bezogen. Gemeinsam sind wir irritiert darüber, dass es in keiner Art und Weise, z.B. in Form von Hearings, die Möglichkeit gab die Bedürfnisse und Anliegen der Nachtkulturunternehmen vor der Ausformulierung der Kulturbotschaft 2021 – 2024 einzubringen. Es überrascht uns deshalb nicht, dass aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich, die Kulturbotschaft 2021- 2024 ein grosses Defizit aufweist. Denn in keiner Art und Weise werden auf den rund 80 Seiten Musikspielstätten (Clubs, Konzert-, Eventlokale oder auch Bars mit einer kleinen Bühne) oder Popmusikfestival als förderungsfähig aufgeführt.

Unerklärlich, denn
> ohne Spielstätten keine Auftrittsmöglichkeiten, da bringt auch die beste Nachwuchsförderung nichts!
> Bei den Spielstätten und Festivals handelt es sich um einen eigenen Kosmos, bei welchen Musik mit visuellen Künsten, Design und interaktive Medien zusammenkommen, Kreation und Innovation im höchsten Mass gefördert wird.
> Es handelt sich um einen niederschwelligen Zugang zur Kultur, den jedes Jahr Millionen von meist jungen Bewohnerinnen der Schweiz eine kulturelle Teilhabe ermöglichen.
> Festivals und Grossevents den kulturellen Austausch und den Zusammenhalt innerhalb der Schweiz, sowohl unter den Gästen als auch bei den Musikern fördert.
> Grossevents wie die Street Parade oder das Paléo Festival, auch von Kultursachverständigen aus dem Ausland besucht werden, was wiederum den Export von Schweizer Musik fördert, ohne das dabei kostenintensive Showcases an ausländischen Festivals nötig sind.
> Der Bereich der Popmusikveranstaltungsbranche muss aus kultureller Perspektive als Ganzes betrachtet werden, und zwar als ein Ökosystem aus Künstlern aus den Bereichen Musik, Licht und Design, von Labels und Veranstaltungsorten.

Heute befindet sich die Popmusikveranstaltungsbranche in der Schweiz zunehmend unter Druck, die Hauptgründe dafür sind:
> Steigende Gagen von Künstler*innen auf einem globalen Markt
> Erhöhte Aufwände für Miete, Infrastruktur, Sicherheit und Personal
> Steigender Druck innerhalb der Städte, infolge Gentrifizierung und sich ändernden Nachbarschaften und daraus resultierenden Lärmklagen.

Gerade eine nationale Kulturbotschaft sollte aus Sicht der Bar & Club Kommission eine wichtige Funktion spielen, gar eine Pionierrolle einnehmen, wenn es um die kulturelle Anerkennung von Spielstätten (Club, Bars mit Bühne, Konzert- und Eventlocation) und Festivals geht. Eine solche Anerkennung würde die Veranstaltungsbranche stärken und sie befähigen mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen. Weshalb wir im Namen der Bar & Club Kommission Zürich eine Integration der Spielorte der Popmusikveranstaltungsbranche, die auf kuratierte Musik setzen, in die Kulturbotschaft 2021 – 2024 und eine Bezeichnung von Spielstätten und Festivals als förderungsfähig fordern. Zudem soll als Herausforderung im Bereich Musik auf die Schwierigkeit von Spielstätten im Rahmen sich stetig wandelnden urbanen Zentren eingegangen werden.

Informationen zum Vernehmlassungsprozess: https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/kulturbotschaft.html
Detaillierte Stellungnahme

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National- und Ständeratswahlen 2019: BCK Wahlempfehlung und Auswertung der Umfrage

National- und Ständeratswahlen 2019: BCK Wahlempfehlung und Auswertung der Umfrage

Die BCK führte dieses Jahr erstmals eine Onlinebefragung bei den National- und Ständeratskandidat*innen im Kanton Zürich durch. Insgesamt nahmen 102 Kandidat*innen an der Umfrage teil. Die jeweilige Parteizugehörigkeit der Stichprobe orientiert sich dabei an der aktuellen Parteistärke, die meisten Teilnehmer*innen waren Mitglieder der SVP (n= 24), gefolgt von der SP/Juso (n=20), FDP/Jungfreisinnige (n=20), dann GLP (n=13), BDP (n=7) und EVP (n=6), unterrepräsentiert sind sicher die Grüne/Junge Grüne mir nur 5 Teilnehmer*innen und die CVP wo keine der Kandidat*innen die Umfrage vollständig ausfüllte. Das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren und reicht von 18 bis 66 Jahre. Die meisten Teilnehmer*innen (Anteil 34%) sind zwischen 18 und 25 Jahren alt. Der Frauenanteil liegt bei 32%.

Die Auswertung zeigt ein erfreuliches Bild, nämlich dass die Nachtkultur bei den teilnehmenden Kandidatinnen ein grosses Ansehen geniesst. Dabei hängt es weniger von der Parteizugehörigkeit ab, ob die Interessen der Nacht in Bern vertreten werden, sondern viel mehr von der einzelnen Person und davon ob diese aktiv am Nachtleben teilnimmt oder nicht. Weshalb eine klare Aussage welche Partei, Liste, die Zürcher Nachtkultur in Bern am ehesten vertreten würde, nur schwer möglich ist. Als Orientierungshilfe empfehlen wir entweder die Liste 02 der Sozialdemokratischen Partei SP (Kulturförderung, Freiräume, schaffen nationaler Rahmenbedingungen, gewisse Moral in Bezug auf den Konsum von Alkohol und Drogen), Liste 03 der FDP (liberale Rahmenbedingungen, möglichst wenig Einflussnahme von Seiten des Bundes oder Liste 04 der Grünliberalen (liberale Rahmenbedingungen, ausser beim Lärm, Kulturförderung und eine gewisse nationale Einflussnahme). Die ausgewählte Liste sollte dann jeweils mit denen nachtlebenaffinen Kandidat*innen aus den anderen Parteien ergänzt werden (Panaschieren).  Liste der Nachtlebenaffinen Kandidat*innen

Liebe Nachteulen, nicht vergessen, ihr habt noch eine Woche Zeit um brieflich abzustimmen! Umso mehr nachtaffine zur Wahl schreiten, desto grösser ist unser Einfluss auf die Entscheide in Bern.

Auswertung der Umfrage
Präsentation der Resultate

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10.10.2019, BCK Podium Nationalratswahlen 2019, 19 Uhr Plaza Klub

10.10.2019, BCK Podium Nationalratswahlen 2019, 19 Uhr Plaza Klub

Bundesbern scheint für das Zürcher Nachtleben weit weg zu sein, doch die nationale Politik hat auch einen direkten Einfluss auf die Zürcher Nachtkultur. Egal ob es um das Thema Lärm oder um die Kulturförderung geht. Auch in Bern ist das Nachtleben auf Politiker*innen angewiesen, welche die nächtliche Realität kennen. Wer tut dies nicht besser, als die Spitzenkandidat*innen der Jungparteien? Zum Mitdiskutieren eingeladen sind all diejenigen welche die Nacht am Herzen liegt. Im Vorfeld des Podiums stellt die BCK zudem die Resultate ihrer Wahlbefragung der National- und Ständeratskandidat*innen vor. Passend zum Thema sind alle Gäste im Anschluss an die Veranstaltung herzlich ans Nachtseminar eingeladen. Liebe Nachteulen, Aktivistinnen, Promoter, Bar & Club Staff, Sicherheitspersonal und Musiker*innen lass uns die politische Zukunft der Schweiz gemeinsam mitgestalten.

Datum: 10.10. 2019 
Uhrzeit: 19.00
Ort: Plaza Klub, Badenerstrasse 109, 8004 Zürich
Infos: Facebook Event

Zeitplan 
19:00 Türöffnung
19:30 Präsentation der Befragung National- und Ständeratswahlen 2019 – Alexander Bücheli, Geschäftsführer Bar & Club Kommission
20:00 Podiumsdiskussion
20:45 Diskussion mit dem Publikum
21:15 Abschluss & Umbau zu Klub
22:00 Uhr Klub Party Nachtseminar, alle Gäste der Podiumsdiskussion dürfen bleiben

Teilnehmer*innen
Camille Lothe (JSVP, Kanton Zürich)
Leroy Bächtold (Jungfreisinnige, Kanton Zürich)
Bettina Fahrni (Jungfreisinnige, Kanton Zürich)
Julian Croci (Junge Grüne, Kanton Zürich)
Anna Rosenwasser (JUSO, Kanton Zürich)
Moderation: Daniel Fritzsche (NZZ) 

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Stellungnahme zur Antwort des Regierungsrats, ob Access-Controller (Selekteure) unter die Reglementierung privater Sicherheitsdienstleistungen fallen oder nicht?

Stellungnahme zur Antwort des Regierungsrats, ob Access-Controller (Selekteure) unter die Reglementierung privater Sicherheitsdienstleistungen fallen oder nicht?

Der Zürcher Regierungsrat hat am Montag, den 5. Juni, auf die Anfrage der beiden Kantonsräte Michael Biber und Marc Bourgeois (FDP): «Nur Access-Controller oder doch richtiges Sicherheitspersonal?» geantwortet.
Die Antwort des Regierungsrates lässt eine definitive Klärung des Sachverhaltes aussenvor. Ausschlaggebend für eine Unterstellung unter die kantonale Gesetzgebung sei gemäss dem Gastwirtschaftsgesetz und Polizeigesetz die Tätigkeit. Handelt es sich beim Access-Controller um eine Türkontrolle, fällt diese unter das Gesetz. Bei einem Besucherleitdienst und einem Besucherbetreuungsdienst ist dies nicht der Fall. Gemäss der Antwort des Regierungsrates soll die Situation von Fall zu Fall von der lokalen Polizei beurteilt werden. 
Als Interessensvertretung der Zürcher Nachtkulturunternehmen, deren Mitglieder von dieser Antwort betroffen sind, nehmen wir dazu folgendermassen Stellung:
> Qualitätssicherung im Bereich privater Sicherheitsdienstleistungen ist grundsätzlich begrüssenswert.
> Die Gästebetreuung, in der Antwort des Regierungsrates Access-Controller genannt (auch bekannt als Selektion), ist eine traditionelle Aufgabe innerhalb der Partyszene. Meist sind dies Szenegängerinnen, welche nur an bestimmten Anlässen diese Aufgabe übernehmen.
> Solange die Gästebetreuung (Access-Control) eine Ergänzung zur Security ist, handelt es sich aus unserer Sicht um eine untergeordnete Kotroll- und Aufsichtsfunktion, um einem Besucherleitdienst und Besucherbetreuungsdienst – weshalb diese Funktion keine sicherheitsrelevante Aufgabe darstellt und somit nicht unter die Reglementierung privater Sicherheitsdienstleistungen fällt.

Der Access-Control (Selektion, Gästebetreuung) umfasst folgende Aufgaben: 
> Begrüssung von Club- oder Event-Member und Überprüfung der Memberkarte/Liste
> Begrüssung geladener Gäste/VIP und überprüfen, ob sich diese auf der Gästeliste befinden
> Begrüssung von Freunden der Veranstaltung (Friends) und überprüfen, ob sich diese auf der Friends-Liste befinden
> Kontrolle von Reservationen, z.B. Lounges und von Vorverkauf-Tickets
> Evtl. Begleitung von Gästen zur reservierten Lounge
> Evtl. Unterstützung der Security, wenn es um die Wahl von für den Anlass passenden Gäste geht

Die BCK ist überzeugt, dass gemeinsam mit der Wirtschaftspolizei eine Handhabung entwickeln werden kann, die der Realität der Nachtkultur entspricht und nicht über das Ziel hinweg schiesst und zu einem Mehraufwand und somit erhöhten Kosten führt. Gerne ist die BCK bereit, die Polizei bei der Beurteilung von Einzelfällen zu unterstützen. Sollte sich jedoch keine Lösung finden, behalten wir uns als Interessengemeinschaft der Zürcher Nachtkulturunternehmen vor, den Rechtsweg zu beschreiten.

Weitere Auskünfte erteilt der Alexander Bücheli, Mediensprecher BCK, +41 76 574 49 76

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Die BCK unterstützt den Frauenstreik 2019

Die BCK unterstützt den Frauenstreik 2019

Am Freitag, den 14. Juni 2019, streiken die Frauen gegen Ungerechtigkeit und für Gleichberechtigung. Die BCK unterstützt die Anliegen der Frauen, denn gerade im Bereich der Gastronomie, insbesondere in den Bars und Clubs spielen die Frauen eine wichtige Rolle.  Auch wenn die Nacht keine Diskriminierung bei den Löhnen kennt, gibt es genügend Gründe, sich für die Anliegen der Frauen einzusetzen, seien es z.B. für Krippenplätze für Familienmenschen, die in der Nacht arbeiten. Oder für mehr Frauen im Overhead oder auf den Bühnen der Nacht. Als Zeichen der Unterstützung erhalten alle Frauen mit einem Streikbutton in den folgenden Betrieben entweder Rabatte auf den Eintritt, Getränke oder ein Geschenk: Gonzo Club, Longstreet Bar, Fat Tony, Cinchona Bar, Klaus Klub, Frau Gerolds Garten, Hive Club, Plaza Club, Schickeria. Im Sender findet die offizielle Frauenstreik Benefizparty statt und auch in der Zukunft gibt es ein rein weibliches Lineup. Die BCK wird den Verein Les Belles de Nuit, der sich für die Förderung und Vernetzung von Frauen und Minderheiten in der elektronischen Musik- und Kulturszene einsetzt, und das Frauenstreikkomitee mit einem Gönnerbeitrag unterstützen. Für dieses Jahr plant die BCK den Aufbau eines Netzwerkes für Frauen, die in der Gastronomie, Nachtleben und Musikkultur tätig sind.

Wir wünschen allen Frauen in der Schweiz einen erfolgreichen Streik, viel Mut, auf das die Arbeitswelt, Politik und auch die Nachtkultur weiblicher wird. The Future is Female!

Weitere Informationen zum Frauenstreik vom 14.06.2019 gibt es hier!