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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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BCK MEDIENMITTEILLUNG:  Zweite Tranche des Zürcher Nachtkulturfonds in Höhe von 80'000 Sfr. als Covid-19 Soforthilfe freigegeben

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Zweite Tranche des Zürcher Nachtkulturfonds in Höhe von 80’000 Sfr. als Covid-19 Soforthilfe freigegeben

Liebe Medienschaffende

Die schwierige Situation in welcher sich Nachtkulturunternehmen und Nachtgestalter*innen seit nun mehr als einem Jahr befinden hält weiterhin an. Auch wenn neben der Entschädigung für Kulturunternehmen nun auch ein Härtefall existiert, gibt es weiterhin Nachtkulturunternehmen, Bars und Clubs, die sich in einer finanziellen Notsituation befinden. Die ausbezahlten Gelder reichen nicht um die Verbindlichkeiten zu decken, Gesuche wurden abgelehnt oder der Entscheid lässt immer noch auf sich warten. Dasselbe gilt auch für Gestalter*innen der Nacht, es gibt weiterhin keine Auftritts- Verdienstmöglichkeiten und eine Ausdehnung der Unterstützung ist zwar angekündigt, kommt aber noch nicht zum Tragen.

Dank der Solidarität von mehr als 2’000 Unterstützer*innen, ist es der Bar & Club Kommission möglich eine zweite Tranche des Zürcher Nachtkulturfonds in der Höhe von 80’000 Sfr. als Covid-19 Soforthilfe frei zu geben. Nachtkulturunternehmen aus der Stadt Zürich und im Kanton Zürich wohnhafte Nachtgestalter*innen (Künstler*innen, Musiker*innen etc.) können bis Mittwoch, den 14.04.2021, einmalige sofortige Unterstützungsbeiträge anfordern. Der maximale Unterstützungsbetrag beträgt CHF 25’000.- bei einem Unternehmen und CHF 5’000.- bei einer Privatperson. Mit einer Auszahlung der Gelder ist Ende April zu rechnen. Weiter Informationen zu den Vergabekriterien: https://bckzh.ch/fonds/

Seit anfangs Dezember sind bis jetzt im Rahmen des Fundraisings «für eine gute Nacht – Ausgeben statt Ausgehen» knapp 240’000 Sfr. zusammengekommen. Davon flossen über 160’000 Sfr. in den Nachtkulturfonds, von welcher mit der nun zweiten Tranche 150’000 Sfr. gleich wieder freigegeben wurden. Dabei kann das Zürcher Nachtleben nicht nur von der Unterstützung durch Partygänger*innen, Clubs und Veranstaltungslabel zählen, sondern auch Firmen, die mit dem Nachtleben in enger Verbindung stehen, haben sich mit kreativen Ideen wie z.B. dem Züribrätt oder Limmatstream solidarisch gezeigt. Die Freigabe der zweiten Tranche zeigt welch wichtige Aufgabe der Zürcher Nachtkulturfonds einnimmt, wenn es um die Stärkung der eigenen Abwehrkräfte des Nachtlebens geht! Spenden sind unter www.ausgebenstattausgehen.ch, weiterhin möglich und da ein Ende des Lockdowns nicht absehbar ist, auch höchst willkommen!

Medienmitteilung vom 31.03.2021

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2'770(!) Gäste nahmen am Limmatstream, dem ersten virtuellen Clubfestival teil

2’770(!) Gäste nahmen am Limmatstream, dem ersten virtuellen Clubfestival teil

Letzten Samstag, den 13.03.2021, fand zum ersten Mal der Limmatstream, das erste virtuelle Clubfestival statt. Der Limmatstream.ch lud nicht nur die Zürcher Nightlife Community ein, als Avatar die virtuellen Ableger des Hive, Zukunft, X-TRA, Clubbüro IG Rote Fabrik und Labor5 zu besuchen. Insgesamt beteiligten sich 25 Künstler*innen und 10 Partner-Labels am künstlerischen Programm. Der Fokus lag dabei auf der elektronischen Musik und reichte von Electro, zu Goa und House bis hin zu experimentellem Techno. Wie bei einem richtigen Clubfestival bot der Limmatstream nicht nur viel Musik, als Avatar konnte man zur Musik tanzen und mit Gleichgesinnten per Voice oder Video-Call kommunizieren!

Mit insgesamt 2’770 Gästen, Avataren, wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Dabei wurden 822(!) Stunden Video-Chats durchgeführt. Aufgrund des zwischenzeitlichen Ansturmes, kam es zu Beginn zu einem Stau an der virtuellen Garderobe und zur zeitweisen Überlastung des Servers. Der Kreativität der Gäste waren dabei keine Grenzen gesetzt, häufig wurde mit dem Beamer das Wohnzimmer zum eigenen Dancefloor oder das Sofa zur Clublounge umfunktioniert. Auch die Möglichkeit zu spenden wurde rege genutzt, insgesamt kamen 15’000 Sfr. für den Zürcher Nachtkulturfonds zusammen.

Die eindrücklichen Zahlen bestätigen die BCK in ihren Bestrebungen, die Nachtschwärmer*innen in dieser schwierigen Zeit, auch zu Hause zu unterhalten, um die Zeit des Wartens auf das (Nacht)Leben zu überbrücken. Die Beliebtheit der Videochat Funktion zeigt, wie wichtig der soziale Austausch mit gleichgesinnten im Rahmen einer Clubnacht ist und wie sehr dies unsere Gäste vermissen!

Bedanken möchten wir uns bei allen Gästen, bei den Spenderinnen, den Gönnern, bei der Fachstelle für Kultur und natürlich bei all den auftretenden Künstler*innen, den teilenehmenden Locations und involvierten Labels. Ein ganz besonderer Dank geht an das Zürcher Start-Up Fruss AG für das Umsetzen des Limmatstreams! Ein wunderbares Beispiel dafür, was auch in einer Krise möglich ist, wenn sich zwei kreative Branchen finden.

Medienmitteilung vom 15.03.2021

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Samstag, den 13.03.2021 ab 21 Uhr, Limmatstream.ch, erstes virtuelles Clubfestival zum einjährigen (Teil)Lockdown für die Nachtkultur

Samstag, den 13.03.2021 ab 21 Uhr, Limmatstream.ch, erstes virtuelles Clubfestival zum einjährigen (Teil)Lockdown für die Nachtkultur

Ein Jahr ist es her seit der Bundesrat am Freitag, den 13. März 2020, entschied, in der Schweiz Veranstaltungen mit über 50 Personen zu verbieten. 12 Monate später blicken die Zürcher Nachtkulturunternehmer*innen auf ein Jahr zurück, welches geprägt war von existentiellen Ängsten, dabei ist es weiterhin unklar ob die Unterstützung reicht, um tatsächlich eine Überschuldung der Betriebe, Entlassungen und Konkurse zu verhindern. Doch den Kopf in den Sand zu stecken passt nicht zur DNA der Zürcher Nacht, die Nachtkultur soll auch in dieser für alle schwierigen Zeit, für die Freude des Lebens, für sozialen Austausch und spannende kulturelle Inhalte stehen. Deshalb ist am Samstag, den 13.03.2021, nicht Trübsal blasen, sondern gemeinsames Tanzen im Rahmen des ersten virtuellen Clubfestival angesagt.

Limmatstream.ch lädt ab 21 Uhr (Türöffnung 20 Uhr) nicht nur die Zürcher Nightlife Community ein, als Avatar die virtuellen Ableger des Hive, Zukunft, X-TRA, Clubbüro IG Rote Fabrik und Labor5 zu besuchen. Der Fokus des Programms liegt dabei auf der elektronischen Musik und reicht von Electro, zu Goa und House bis hin zu experimentellen Techno. Insgesamt beteiligen sich 20 Künstler*innen und 10 Partner-Labels am künstlerischen Programm. Wie bei einem richtigen Clubfestival bietet der Limmatstream nicht nur viel Musik, als Avatar kann man dazu tanzen und mit Gleichgesinnten per Voice oder Video-Call kommunizieren!

Die Idee eines virtuellen Clubfestivals entstand gemeinsam mit dem Zürcher Start-Up Fruss AG. Ein exemplarisches Beispiel dafür, was möglich ist, wenn sich zwei kreative Branchen finden. Dank der zur Anwendung kommenden Technologie handelt es sich um mehr als einen reinen Musikstream. Das Tool bietet die Möglichkeit der Interaktion mit und zwischen den Gästen. Dadurch kann nicht nur der kulturelle Inhalt, sondern auch die wichtige soziale Komponente eines Clubbesuches transportiert werden. Limmatstream.ch schafft nicht nur eine Auftrittsmöglichkeit für Künstler*innen, das virtuelle Clubfestival soll den Gästen helfen die Zeit des Wartens aufs (Nacht-)Leben coronakonform zu überbrücken. Die Party ist kostenlos, Spenden sind im Rahmen der gemeinsamen Fundraising Kampagne «Ausgeben statt Ausgehen», zur Stärkung des Zürcher Nachtlebens herzlich Willkommen.

Auftretende Künstlerinnen alphabetisch: Alex Dallas, Andy O’Kean, Animal Trainer,  Ashwini, Bianca Nyfeler, Kalabrese & Rumpelorchester (Live), Katharina Kabel (Live), Kurkicat, Liquid Soul, Nov4, Silent Sphere, Stellab, Sous Sol, Vanita

Beteiligte Partner: Artischock.net, Club Dihei, Clubbüro IG Rote Fabrik, Drumpoet, Hive, Labor 5, Les Belles de Nuit, Mystica, NOW, Raumklang, Rumpelorchester, UBWG (Unsere Beweggründe), X-TRA, Zukunft, Zukunft Rec.

Medienmitteilung vom 12.03.2021

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SBCK Medienmitteilung 22.02.2021: Keine Haurucköffnung auf Kosten der (Nacht)Kultur

SBCK Medienmitteilung 22.02.2021: Keine Haurucköffnung auf Kosten der (Nacht)Kultur

Die epidemiologische Lage in der Schweiz lässt glücklicherweise erste Lockerung wieder zu. Doch aus unserer Sicht ist es bei über tausend Ansteckungen pro Tag noch zu früh, um zusätzliche Lockerungen zu fordern.  Denn die Erfahrung mit Covid-19 hat gezeigt, dass Ansteckungen dann am effizientesten unterbunden werden können, wenn die Menschen zu Hause bleiben und möglichst wenig soziale Kontakte pflegen. Jede Wiedereröffnung, egal wie gut die Schutzkonzepte sind, birgt somit das Risiko eines Anstiegs an Neuansteckungen. Doch nur wenn die Ansteckungszahlen weiter sinken und das Impfen vorwärts geht, gibt es eine Perspektive für Musikveranstaltungen, das Nachtleben und für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz. Nur dann wird eine Wiedereröffnung unter Bedingungen, die auch für die städtische (Nacht)Gastronomie für nicht subventionierte Kulturunternehmen wirtschaftlich tragbar sind, möglich sein.  Denn was bringt eine zu schnelle Öffnung unter schlechten wirtschaftlichen Bedingungen? Was bringen Terrassenöffnungen einem grossen Teil der städtischen Gastronomie? Ein halb geöffneter Betrieb ist bei dem in der Schweiz herrschenden Kostendruck, nichts anderes als ein Konkurs auf Raten. Anscheinend interessiert es nur die wenigsten Politiker*innen ob ein Betrieb mit Schutzkonzept tatsächlich kostendeckend möglich ist.

Ja, auch das Nachtleben braucht nach bald 12 Monaten (Teil)Lockdown eine Perspektive, doch wir sehen gerade eine grosse Gefahr, dass sich die Geschichte des letzten Sommers wiederholt, dass eine vorzeitige Öffnung dazu führt, dass sich die epidemiologische Lage wieder verschlechtert. Würde dies passieren, ist es klar, dass sich die Perspektive der Nachtkulturunternehmen um Monate nach hinten verschiebt. Wir sind die Letzten, die wieder aufmachen können, von dem her sind wir auch die am meisten Leitragenden, wenn nun zu schnell geöffnet wird. Dabei sollten wir auch an die Jugendliche denken, die unter dem Lockdown leiden. Die psychischen Probleme häufen sich und wie gross das Bedürfnis nach sozialen Kontakten ist, lässt sich nicht nur in den Städten Wochenende für Wochenende beobachten. Wollen wir tatsächlich eine nachhaltige Perspektive für Jugendliche für die Kultur der Nacht schaffen, dann braucht es neben einer vorsichtigen Öffnungsstrategie auch Überlegungen dahingehend, ob Musikveranstaltungen in einer ersten Phase, zumindest draussen wieder stattfinden können.

Ein Gedanke zu Impfung oder negativer Test als Zugang zum Nachtleben sei uns noch erlaubt. Grundsätzlich haben wir ein Interesse daran, möglichst bald wieder unter wirtschaftlich tragbaren Bedingungen zu öffnen. Eine Immunität oder negativer Covid-19 Tests könnten hier eine Rolle spielen, doch neben technischen Fragen (wie alt darf der Test sein, welche Tests werden anerkannt etc.), muss auch der Datenschutz respektiert werden und es stellt sich die Frage, wer die Kosten für die Tests übernimmt? Es darf nicht sein, dass nur für das Nachtleben/Veranstaltungen besondere Zugangsbeschränkungen gelten, wenn dann muss überall, wo es zu engen Kontakten kommt, dasselbe Regime gelten. Es handelt sich somit um eine gesamtgesellschaftliche Fragestellung, was sind wir als Gesellschaft bereit für die wiedererlangte Freiheit zu geben?

Mededienmitteilung SBCK vom 22.02.2021

Die Schweizer Bar und Club Kommission ist
Bar & Club Kommission Zürich (BCK), Bar und Club Kommission Bern (BuCK), Grand Conseil de la Nuit Genève, Nachtgallen St. Gallen, Bar- und Club Vereinigung Winterthur (BCVW), Kultur und Gastronomie Basel (K&G Basel)

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Züribrätt, Spielerisch das Zürcher Nachtleben unterstützen

Züribrätt, Spielerisch das Zürcher Nachtleben unterstützen

Seit dieser Woche hat das Zürcher Nachtleben sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf. Dank dem Züribrätt (Leiterlispiel) kann man das Zürcher Nachtleben, die BCK, nun auch spielerisch unterstützen. Ein Grossteil der Einnahmen (nach Abzug der Produktionskosten) geht an die BCK und den Zürcher Nachtkulturfonds. Wir duften es schon Probespielen und es fätzt, stimmt sentimental weil man das Nachtleben vermisst und schürt gleichzeitig auch die Vorfreude, auf die zukünftigen Nächte die wir gemeinsam durchtanzen werden!

Zürich bei Nacht verbreitet normalerweise eine ganz eigene Magie. Zürich bei Nacht sind spannend, sie sind unberechenbar, sie sind lang und ausufernd. Oder kurz: Nächte in Zürich sind voller unvergesslicher Momente. Doch dann kam Corona und erschütterte auch die Nacht in ihren Grundfestungen. Nichts ist mehr wie es war und niemand weiss wie es wieder sein wird. Um dem Zürcher Nachtleben unter die Arme zu greifen und dessen politischen Vertretung, der BCK, im Kampf für die Nachtkultur mehr Mittel an die Hand zu geben, haben Mitarbeiter der Zürcher Agentur Inhalt und Form in den vergangenen zwei Monaten ein Leiterlispiel samt Spotify-Playlist und Instagram-Filter konzipiert und umgesetzt. Das Züribrätt bringt nicht nur die Abenteuer einer Zürcher Nacht in die eigenen vier Wände, denn Ziel des Spiels ist es, endlich nachhause zu kommen. Hinter der Aktion steckt aber viel mehr als nur ein Gesellschaftsspiel. Es ist auch und vor allem ein Zeichen der Solidarität mit einer wichtigen Mission. Der gesamte Gewinn wird im Rahmen einer Spende transparent an den Verein BCK weitergegeben, der mit seinem Fundraiser «Ausgeben statt Ausgehen» bereits seit Monaten gegen die Krisensituation in der Branche ankämpft.

Das in Zürich hergestellte «Züribrätt» gibt es ab dem 18. Februar in drei verschiedenen Ausführungen ab CHF 79.– zu kaufen. Wer sich ein Spiel der auf 500 Stück limitierten Erstauflage sichern und so das Zürcher Nachtleben unterstützen will, kann das unter www.zueribraett.shop tun.

Dabei möchten wir uns bei der Werbeagentur Inhalt und Form Werbeagentur LSA bedanken, dass es beim Züribrätt nicht einfach bei einer Schnappsidee blieb und beim Gonzo, Frieda’s Büxe, Fat Tony, Heldenbar, Hive Club, Klaus, Longstreet, Olé Olé Bar, Supermarket, Vagabundo, Zukunft – für das Bereitstellen der Gutscheine… Ein Dank geht auch an Alex Flach für die Kommunikation.

Medienmitteilung vom 17.02.2021