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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK Jahresbericht 2020

First out, last in oder die grösste Krise welche die Kultur der Nacht je erlebt hat, sind wohl die passendsten Attribute für das Vereinsjahr 2020. Der Freitag, der 13. März, wird den Gestalter*innen des Zürcher Nachtlebens noch ewig in Erinnerung bleiben, als der Bundesrat entschied, Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen zu verbieten. Somit setzte er einen Schlusspunkt hinter ein politisches Gerangel zwischen Bund und Kanton. Auch wenn die Erleichterung, nicht mehr Spielball der Politik zu sein, im ersten Moment überwiegte,wurde allen bewusst, dass Covid-19 das Nachtleben in der Schweiz verändern wird. Der erste Lockdown war geprägt von Verhandlungen rund um die durch den Bund angekündigten Covid-19 Unterstützungsmassnahmen. Der Bund gleiste zwar mit der Covid-19 Kulturverordnung schnell eine Entschädigung für Kulturunternehmen auf. Doch indem er Night Clubs, Dancings und Diskotheken ausschloss, war die Verunsicherung gross, ob nun unsere Mitglieder als Kulturunternehmen anerkannt werden. Schlussendlich musste diese Frage jeder Kanton für sich selber beantworten. Glücklicherweise war sich der Kanton Zürich dem kulturellen Wert des Nachtlebens bewusst, doch es dauerte weitere fünf Monate bis die ersten Kulturentschädigungen tatsächlich ausbezahlt wurden. Barbetriebe haben bis Ende Jahr noch keinerlei Unterstützung erhalten, hier gab es erst mit dem Härtefall Unterstützung. Glücklich war, wer zu den wenigen zählte, wo eine Versicherung den Schaden deckte. Kaum sanken die Ansteckungszahlen, fegte ein regelrechter Öffnungstsunami über die Schweiz hinweg. Nicht nur die Verbände, sondern auch Parteien glänzten darin, weitreichende Öffnungsschritte zu fordern. Irritierend war, dass die Schweizer Bar und Club Kommission nie von den Behörden angehört und die ganze Branche jeweils mit vollendeten Tatsachen konfrontiert worden ist. Wir hätten damals lieber noch zugewartet um dann nachhaltig zu öffnen. Die fehlende Zusammenarbeit zwischen den Behörden, der Wissenschaft und den betroffenen Branchen zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Pandemie. In der Öffentlichkeit wird dabei nur das Wort Unterstützung wahrgenommen, dass bei jeder Verordnung die Details verbessert werden müssen, ist dabei den meisten nicht bekannt. Obwohl wir im Sommer 2020 tanzten, war es nur eine Frage der Zeit, dass das Nachtleben wieder zu den ersten gehören würde, die von einem nächsten Lockdown betroffen sind. Erste Vorboten traten mit der Maskenpflicht ein und zu guter Letzt wurde die sitzende Konsumationspflicht eingeführt. Die wirtschaftliche Grundlage war da für die meisten Betriebe schon lange nicht mehr gegeben und einzelne Mitglieder haben seit März 2020 keine einzige Veranstaltung durchgeführt. Ende Oktober nannte der Bund das Kind beim Namen, in dem er Veranstaltungen ab Anfang November wieder verbot. Neben den Covid-19 Turbulenzen kann die Bar und Club Kommission auf ein Jahr zurückblicken, welches den Verband stärkte und auch näher zu den Mitgliedern brachte. Davon wird die BCK zukünftig sicherlich noch profitieren können. Ohne den immensen Arbeitsaufwand von Alexander Bücheli als Geschäftsführer, wäre es nie möglich gewesen, während der Pandemie die Mitglieder so zu unterstützen, weshalb hier ein ganz grosses Dankeschön an ihn für dieses Engagement geht!

Im Namen des Vorstandes
Marc Blickenstorfer (Präsident)
Alexander Bücheli (Geschäftsführer)

Alles nachzulesen im Jahresbericht 2020 en Detail.

BCK Jahresbericht 2020
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!Züri Tanzquartett!

!Züri Tanzquartett!

32 Karten, 32 Zürcher Clubs, lokalisiert gemäss ihrer geografischen Lage in der Stadt. Nächtliche Institutionen, die nicht nur Freude bereiten und das Tanzbein zum schwingen bringen, sondern auch das kulturelle Angebot mit viel Musik bereichern. Alleine die 32 im Quartett enthaltenen Clubs führen unter normalen Umständen jährlich rund 6’000 kulturelle Veranstaltungen durch. Haben Sie schon einmal um eine 15mm grosse Diskokugel gespielt? Oder ist es Ihnen lieber, bei der Anzahl Shots zu bleiben? Wie es für ein Quartett gehört, besteht auch dieses nicht nur aus hübschen Bildern, hier wird mit akribisch eruierten wissenschaftlichen Daten gespielt!

Nun… wozu der ganze Aufwand? Als wehmütige Erinnerung an die «vor-Corona-Club-Ära»? Nein: Wir sehen das Züri Tanzquartett als Zeichen der Zuversicht, denn von jedem verkauften Exemplar des Spiels wandern 10 Sfr. in den Zürcher Nachtkulturfonds. Dieser hilft nicht nur Clubs, sondern auch DJs, Barkeeper*innen, Runner*innen, Veranstalter*innen, etc. und sorgt dafür, dass sie den Boden unter den Füssen nicht verlieren. Zudem sollen künftig auch Projekte und Ideen, die das Zürcher Nachtleben nachthaltig bereichern können, mitfinanziert werden. Kurzum: Das Züri Tanzquartett bietet ein Stück spielbare Geschichte des Zürcher Nachtlebens.

Idee und Umsetzung: Alexander Bücheli (BCKZH), Alex Flach, Grafische Umsetzung: art.I.schock GmbH

Bestellungen:
http://www.zueri-tanzquartett.ch
– Alternativ: wer kein Pay Pal besitzt kann das Quartett auch per Mail bestellen > mail@zueri-tanzquartett.ch

Oder am 02.09.2021 direkt im Hive abholen:
Alexander Bücheli und Alex Flach werden das Quartett am 2. September zwischen 17 und 19 Uhr vor oder im Hive (je nach Witterung) verkaufen. Das spart die Versandkosten und bietet die Möglichkeit persönlich DANKE sagen. Im Namen all jener, denen die 10 CHF pro Quartett zugute kommen.


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STREET PARADE 2018

14.08.2021 – Street Parade ohne Strasse

Schade, tanzt auch dieses Jahr Zürichs buntester Tatzelwurm nicht rund ums Seebecken. Weshalb wir uns gemeinsam mit dem Verein Street Parade gedacht haben, wenn nicht auf der Strasse, dann im Club! Für einen Hauch Street Parade sorgen nun zahlreiche Zürcher Clubs, die am eigentlich geplanten Tag der Street Parade, wenigstens Indoor für ein bisschen Parade Feeling sorgen.

Danke Hive, Heaven, Kaufleuten Club, Zukunft, Frieda’s Büxe, Samigo Amusement, Erika The Piñata, Klaus, Labor5, Zürich, Schneiderei, Mund Werk, Supermarket und Wunderbox für dieses tolle Committment!

Infos zum Programm

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14.08.2021 - Street Parade ohne Strasse
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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILUNG 11.08.2021: REAKTION ZUM VORSCHLAG DES BUNDESRATES, AB 01. OKTOBER SYMPTOMLOSE COVID-TESTS FÜR DAS ZERTIFIKAT KOSTENPFLICHTIG ZU MACHEN

Der Bundesrat hat heute über seinen Vorschlag informiert, dass ab 01. Oktober Covid-19 Tests, welche ohne Symptome durchgeführt werden, kostenpflichtig sein sollten. Dieser Vorschlag ist keine Überraschung, das Impfen ist der Schlüssel aus der Pandemie raus und die Schweiz zieht damit mit anderen Ländern gleich. Wenig überraschend hat der Bundesrat zwar den Übergang in die Normalisierungsphase per 01. September angekündigt, doch auf weitere Lockerungen wird aufgrund der epidemiologischen Lage verzichtet. Definitiv entscheiden wir der Bundesrat am 26. August nach Abschluss der Konsultation.

Welche Auswirkung kostenpflichtige Tests auf die Kultur der Nacht und insbesondere auf alle Veranstaltungen in der Schweiz hätte (Sport, Messen, Theater etc.), lässt sich noch nicht abschätzen. Erzeugt diese Ankündigung die gewünschte Wirkung, das heisst steigt die Impfquote und die epidemiologische Lage bleibt stabil, müsste im Herbst logischerweise auch die Zertifikats-Zutrittsbeschränkung fallen. Bleibt das Zertifikat weiterhin obligatorisch, stellen kostenpflichtige Covid-Zertifikatstest einen zusätzlichen staatlichen Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit von Kultur-, Sport-, Messen-, Konzert- und Nachtkulturunternehmen dar. Die Gefahr ist gross, dass dann das soziokulturelle Leben vor allem auf dem Lande zum Erliegen kommt und somit Unternehmen wieder durch den Staat unterstützt werden müssen. Ob dies dem Staat tatsächlich günstiger kommt, sei dahingestellt.

Auch steht die Frage im Raum, ob das Abschaffen von kostenlosen Tests tatsächlich zu einer höheren Impfquote führt. Zielt diese Massnahme doch eher auf ein junges und urbanes Publikum ab. Doch die Zahlen zeigen, dass in Bezug auf die Impfungen eher in ländlichen Regionen, die traditionellerweise nur über wenig Veranstaltungen verfügen, angesetzt werden muss. In der Stadt Zürich liegt beispielsweise die Impfquote bei den 20- bis 40-Jährigen schon jetzt bei über 70% (mindestens einmal geimpft). Für diese gelebte Solidarität möchten wir uns hiermit bei den Stadtzürcher:innen bedanken!

Medienmitteilung vom 11.08.2021

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Kampax Kampagne – Supermarket, Homophobie Vorwurf

Auch die BCK ist erschüttert. Solch menschenfeindliche und diskriminierende Aussagen sind nicht tolerierbar. Sie verleugnen unsere Wurzeln und unseren Glauben an die nächtliche Kultur der Offenheit! Für die BCK ist der Dialog ein wichtiges Instrument des Verbandswesen, weshalb wir das Gespräch gesucht haben. Im Rahmen dessen hat der Supermarket mit Nachdruck darauf bestanden, dass diese Aussagen nicht vom Absender stammen.

Des Weiteren hat der Supermarket den am 12.06.2021, aufgrund der Haltung der BCK in Bezug auf Covid-19, per WhatsApp eingereichte Austritt bestätigt. Somit ist der Supermarket per 01.07.2021 kein offizielles Mitglied der Bar & Club Kommission Zürich mehr.

Als Verband werden wir uns weiterhin im Rahmen von Personal- und Securityschulungen, Podiumsdiskussionen, Kampagnen und öffentlichen Statements für eine tolerante und offene Gesellschaft einsetzen. Dem Supermarket wünschen wir, dass er diese Angelegenheit geklärt kriegt und die dafür nötige Zeit erhält!

Genauso wie wir uns vor menschenfeindlichen und diskriminierenden Aussagen distanzieren, verurteilen wir auch jegliche Gewaltaufrufe, denn Liebe und Respekt kann nur für Allegelten!

#Pride#strongertogether#bettertogether#united#unstoppable#loveislove#lgbtiqpride#lgbtiq#queer#proud

Kampax Kampagne - Supermarket, Homophobie Vorwurf