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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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STREET PARADE 2018

Die Street Parade 2018 glänzt nicht nur mit einem hervorragenden Parade-Line­up, auch das @Night Programm, gestaltet durch die BCK-Mitglieder Bellevue, Fridas Büxe, Hive, Klaus, Plaza, Space Monki, Supermarket und Zukunft lässt einem vor Freude tanzen. Unser Herz erfreut sich auch an der aktiven Lovemobil Beteiligung des Klaus, Akt’s, Bellevue, Terrazzza und Supermarket. Die Bar & Club Kommission freut sich Zürich wieder so bunt, farbig und tanzend zu sehen und wünscht dem Verein Street Parade und allen Beteiligten ein gutes Gelingen.

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EIN BÄNDEL – EINE STARKE COMMUNITY

Zürcher Clubs und Events unterstützen die Pride 2018

Seit 1994 demonstrieren in Zürich Jahr für Jahr Tausende für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender-Menschen. Im Rahmen der Zürich Pride Week 2018 findet am Freitag, den 15. und Samstag, 16. Juni auf dem Kasernenareal und im Zeughaushof das grosse Festival statt. Der Höhepunkt ist dabei der traditionelle samstägliche Demonstrationsumzug durch die Innenstadt. Das Motto 2018: „Same Love – Same Rights“ ist nötig, weil das Gesetz noch immer unterscheidet und Lesben und Schwule zwar in einer eingetragenen Partnerschaft leben, aber nicht heiraten dürfen. Das es die Pride gibt, ist nicht nur politisch von grosser Wichtigkeit, sondern auch für das Zürcher Nachtleben von Bedeutung. Der farbenfrohe Umzug und das Fest auf der Kasernenwiese zieht Besucher*innen von nah und fern an. Es bietet sich somit eine einmalige Möglichkeit die Vielfältigkeit der Zürich Nacht zu präsentieren und sich gleichzeitig für eine Sensibilisierung und Stärkung der Anliegen der LGBT-Community einzusetzen.

Die Zusammenarbeit steht unter dem Motto ein Bändel, eine starke Community und beinhaltet den Verkauf eines Pride-Support-Bändels. Die sich beteiligenden Clubs und Events offerieren den Bändel-Träger*innen am Samstag den 16. oder Sonntag, den 17. Juni eine Eintrittsermässigung in der Höhe von mindestens 5 Franken. Der Bändel-Verkaufserlös, 15 Sfr. pro Bändel, kommt dabei vollumfänglich dem Verein Zurich Pride Festival zugute.

Die Stückzahl ist auf 1’000 limitiert und die Bändel werden im Rahmen der Parade und während des Festivals durch die freiwilligen Helfer*innen des Vereins Zurich Pride Festivals verkauft.

Wie freuen uns auf die Pride 2018, auf den Startschuss einer intensiveren Zusammenarbeit!

Teilnehmende Events

Detailinfos zu den Events als PDF

Pride Website

 

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Integration der Schall und Laser Verordnung in die V-NISSG

Wie verschiedene Medien berichteten, soll die Schall- und Laserverordnung (SLV) zukünftig in die Gesetzgebung Nichtionisierende Strahlung und Schall (NISSG) integriert werden. Die Vernehmlassung zur Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdung durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG) ging am 31.05.2018 zu Ende. Grundsätzlich ist die Integration der bestehenden Schall- und Laserverordnung (SLV) in die NISSG aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich durchaus nachvollziehbar. Regelrecht vor den Kopf gestossen sind wir aber von der Tatsache, dass nicht einfach integriert, sondern die Absicht besteht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen ohne Notwendigkeit zu verschärfen. Die heutige SLV ist erfolgreich eingeführt, allgemein akzeptiert und technisch durch die betroffenen Betriebe gut umsetzbar. Viele der Anpassungen und erhöhten Anforderungen in der V-NISSG scheinen uns willkürlich und entgegen einer bewährten Praxis. Da gerade Bars und Club von den einschneidenden Änderungen betroffen sind und diese im Worstcase gar zu Betriebsschliessungen führen könnten, haben wir als Bar & Club Kommission ausführlich und fristgerecht dazu Stellung bezogen. Nun liegt es beim Bundesamt für Gesundheit und den beratenden Organen, die kritisierten Punkte zu überprüfen und die V-NISSG dementsprechend anzupassen.

Stellungnahme der BCK zur V-NISSG

Für weitere Auskünfte zum Thema, wenden Sie sich bitte an Alexander Bücheli (BCK Pressesprecher).

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10.06.2018 Ja zur Kulturstadt Zürich, Nein zur Sechseläutenplatz Initiative

Am Sonntag, den 10. Juni steht nicht nur die Existenzgrundlage für einzelne Mitglieder und Freunde der Bar & Club Kommission auf dem Spiel. Ein Ja zur Sechseläutenplatz Initiative wäre auch ein Nein zur Kulturstadt Zürich. Kultur entsteht gerade dann, wenn die Möglichkeit existiert diese auszuleben. Der Sechseläutenplatz ist ein gutes Beispiel dafür, was entsteht, wenn die Politik Kultur ermöglicht. Jede Zürcherin und jeder Zürcher findet auf dem Sechseläutenplatz Angebote, die ihrem persönlichen Interesse entsprechen. Vom leeren Platz, der Oper, zur elektronischen Musik, von der Filmschauspielerin auf Tuchfühlung zum Zirkusclown, vom Bröttle bis zum Fondue bietet der Sechseläutenplatz heute alles, was das Herz der Zürcherin und des Zürchers begehrt. Der Sechseläutenplatz überzeugt nicht nur optisch, sondern er ist für Veranstaltungen auch bestens geeignet, es gibt keine Nachbarn und die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr ist optimal. Eine Einschränkung der Nutzungstage, wie dies die Initiative fordert, würde zu einem Verdrängungskampf führen, verlieren würden die Stadtzürcher Bürgerinnen.

Kultur gehört in die Mitte der Stadt, der Sechseläutenplatz ist der ideale Ort um Kultur zu zelebrieren, deshalb empfehlen wir im Namen der Bar & Club Kommission Zürich, am 10. Juni 2018, auf eine Politik die Kultur ermöglicht zu setzen und ein Nein zur Sechseläutenplatz Initiative in die Urne zu legen!

Medienmitteilung

 

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Stellungnahme Bundesgerichtsentscheid Innenhof

Der Bundesgerichtsentscheid vom 9. März 2018 gewichtet das Ruhebedürfnis höher als die betriebswirtschaftliche Sicherheit von Kleinunternehmen. Auch wenn durch den Entscheid eine Aussenwirtschaft und kein Nachtcafé betroffen ist, löst dieser Entscheid bei der Bar & Club Kommission Unverständnis aus. Nicht nur, dass das Bundesgericht die vorherigen Entscheide des Zürcher Baurekursgerichts und des Verwaltungsgerichts aufhob, welche beide wohlgemerkt über ausgesprochen Kenntnisse der lokalen Situation verfügten, sondern das als Entscheidungsgrundlage eine einseitige, durch Lärmfachleute, dem Cercle Bruit, formulierte Empfehlung und aus unserer Sicht nicht mehr realitätskonforme gesellschaftliche Ausprägungen beigezogen worden sind.

Der Bar & Club Kommission ist es bewusst, dass Innenhöfe anders zu beurteilen sind. Doch jeder Fall muss separat betrachtet werden. Gerade der Entscheid zur Innenhof-Wirtschaft an der Zwinglistrasse halten wir für unzeitgemäss, da das Bundesgericht zwischen 20 und 22 Uhr immer noch dem Erholungsbedürfnis der Bevölkerung besondere Rechnung trägt.

Dieser Bundesgerichtsentscheid gewichtet das Ruhebedürfnis grösser als die betriebswirtschaftliche Sicherheit von Kleinunternehmen. Gartenwirtschaften, Terrassen und Boulevard-Café entsprechen einem Bedürfnis der heutigen Gesellschaft. Ein Gastronomiebetrieb der keine Aussensitzplätze anbieten kann, hat es über den Sommer hinweg schwer, wirtschaftlich zu überleben.

Der Bar & Club Kommission hofft das es sich bei diesem Bundesgerichtsentscheid tatsächlich um einen durch die spezielle Situation begründeten Einzelfall handelt. Wir setzen alles daran, dass sich zukünftigeEntscheide an einem zeitgemässen Rahmen orientieren. Dabei hoffen wir auch auf die Unterstützung der urbanen Zentren der Schweiz, denn eines ist klar, eine den Bedürfnissen angepasstes Gastronomie und ein vielseitiges Kulturangebot ist mitentscheidend für die Zufriedenheit der städtischen Bevölkerung!

Stellungnahme