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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

BCK MEDIENMITTEILLUNG: Veranstaltungen bis 1’000 Personen – Planungssicherheit Ja, aber keine Haurucklösungen

Der Bundesrat hat letzte Woche über die nächsten Schritte seiner COVID-19 Exitstrategie informiert. Neben der überraschenden Wiedereröffnung der Gastronomie und dem Verbot für Veranstaltungen über 1’000 Personen bis Ende August, lässt der Bund das Schweizer Nachtleben, die Veranstaltungsbranche bis zu 1’000 Personen, weiterhin in der Ungewissheit.

Verschiedenen Politiker*innen, die Wirtschaftskommission, fordern nun die möglichst schnelle Wiedereröffnung von Bars, Shisha Lounges und Diskotheken. Wir stehen diesem Vorstoss kritisch gegenüber, denn gerade im Nachtleben, lässt sich das Gebot von Social Distancing nur sehr schwierig räumlich und wirtschaftlich umsetzen und das Gebot steht auch in einem Widerspruch dazu, was unsere Gäste suchen, nämlich die soziale Nähe. Hier besteht die Gefahr das Schutzmassnahmen definiert werden (z.B. eine Reduktion der Kapazität), die sich wirtschaftlich nicht umsetzen lassen und durch den Zwang wieder zu eröffnen, der wirtschaftliche Schaden grösser ist, als wenn man die Clubs solange es epidemiologisch Sinn macht, geschlossen lässt und dafür die COVID-19 Kulturmassnahmen des Bundes ausdehnt.  Ein wichtiges Thema, wenn es um die finanzielle Absicherung von Nachtkulturunternehmen über einen längeren Zeitraum geht, stellt weiterhin das Thema Miete dar oder vereinfacht gesagt, bei einem durchschnittlichen Mietzins von 27’000 Sfr. pro Club, sichert eine nationale Lösung eine Vielzahl von Arbeitsplätzen in der Nacht. Wir fordern deshalb von den Parlamentarier*innen in Bern diese Woche keine Hauruck Öffnungsdebatte, sondern es braucht:

  • Klare Ansagen ab wann Veranstaltungen bis zu 1’000 Personen in der Schweiz wieder stattfinden können, dies noch vor dem 27. Mai, mit einer jeweiligen Vorlaufzeit von mindestens 4 Wochen.
  • Den Einbezug der Nachtkulturunternehmen (Schweizer Bar und Club Kommission (SBCK)und PETZI) in die Ausarbeitung realistischer Schutzkonzepte für die Nacht.
  • Einen Ausbau und Verlängerung der COVID-Verordnung im Bereich der Kultur, Ausdehnung der Ausfallentschädigung von 2 auf mindestens 6 Monate
  • Nothilfe für Musik-Bars, Musik-Clubs und Konzerthallen, die sich aufgrund des Lockdowns in einer finanziellen Notlage befinden und keinen Anspruch auf Kredite haben oder diese schon aufgebraucht sind.
  • Eine nationale Lösung in Bezug auf eine Mietzinsreduktion für die von COVID-19 betroffene Unternehmen, Reduktion von mindestens 70% bei geschlossenen Betrieben.

First in, last out. Das Schweizer Nachtleben ist von den COVID-19 Schutzmassnahmen eine der am längsten betroffenen Wirtschaftszweige der Schweiz. Seit dem 13. März wurden mehr als 6’000 Veranstaltungen abgesagt, die Umsatzverluste belaufen sich auf über 30 Millionen Schweizer Franken und rund 10’0000 Angestellte wissen nicht, wie und wann es für sie wieder an die Arbeit geht. Leider droht nun in der ganzen Debatte, was der Staat all die Massnahmen kosten, in der Wiedereröffnungseuphorie unterzugehen welcher Wert Kultur für unsere Gesellschaft hat. Handelt es sich dabei nicht um ein Luxusgut, sondern um den Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält. Gerade bei den Jugendlichen wird das Thema soziale Nähe immer wichtiger werden, wollen sie wieder gemeinsam Emotionen erleben, deshalb braucht es auch für Veranstaltungen bis zu 1’000 Personen eine Perspektive, will man verhindern dass sich die Leute an illegalen Partys ohne irgendwelche Schutzkonzepte vergnügen. 

Medienmitteilung vom 04.05.2020

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Entschädigung Musik-Kulturunternehmen im Kanton Zürich

Die Bar & Club Kommission ist hocherfreut über den Entscheid der Fachstelle für Kultur, die Entschädigung für Musik-Kulturunternehmen an objektiven Kriterien (SUISA Tarife H und K) zu orientieren. Damit nimmt sie Rücksicht auf die Realität eines funktionierenden Musikkosmos, für welchen es DJs, Live-Musiker*innen, Kellerbars aber auch grosse Hallen braucht. Für das Zürcher Nachtleben, geprägt durch eine lebendige DJ-Kultur, Herz der Zürcher Technoszene, bedeutet dieser Entscheid auch eine wichtige kulturelle Anerkennung.

Noch offene Fragen in Bezug auf die Entschädigung von Musik-Kulturunternehmen sind:
> Die Höhe des Budgets, welches für diese Entschädigungen zur Verfügung steht. Da nicht nur von 2 Monaten, sondern von 4 bis 5 Monaten ausgegangen werden muss, in welchen Musik-Clubs, Musik-Bars und Konzerthallen aufgrund der COVID-19 Schutzmassnahmen geschlossen sind.
> Wie geht man mit Einzelfällen um?  Z.B. mit Veranstaltern, die keine SUISA GT-H und GT-K Tarife abrechnen (dies über die Location geschieht), trotzdem aber zur kulturellen Vielfallt im Kanton beitragen.

Medienmitteilung vom 24.04.2020
Website der Kantonalen Fachstellt für Kultur

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Wir begrüssen die heutige Weisung des Bundesrates zur Verlangsamung der Coronavirus-Verbreitung, die endlich Klarheit und Rechtssicherheit sowie eine einheitliche Regelung für die ganze Schweiz schafft. Die Grenze von 50 Personen bedeutet, dass ab heute Freitag in der Stadt Zürich bis voraussichtlich 30. April keine Konzert- und Tanzveranstaltungen mehr stattfinden werden. Bars bis maximal 50 Personen dürfen unter Berücksichtigung der Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit, bezüglich Information der Gäste und «Social Distancing» weiterhin geöffnet sein. Von diesem Entscheid des Bundes sind in der Stadt Zürich rund 160 Betriebe mit mehr als 2’000 Vollzeitstellen betroffen. Bis Ende April rechnet man mit einem Einnahmenverlust von 20 Millionen Schweizerfranken, der Absage von 2’000 kulturellen Veranstaltungen und über 4’000 Bookings von Künstlerinnen.

Um das Überleben der lokal verankerten Nachtkulturunternehmen in der Stadt Zürich im Kanton zu sichern, einen kulturellen Kahlschlag zu verhindern, braucht es nun nicht nur eine unbürokratische Abwicklung der Kurzarbeit-Gesuche, es braucht zusätzlich zum Hilfspaket des Bundes auch einen kantonalen Härtefallfond in der Höhe von 30 Millionen für Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich. Die Politik steht in der Verantwortung, wir fordern sowohl die Stadt als auch den Kanton zur Zusammenarbeit auf, um schnell Lösungen zu finden. Von diesem Fonds sollen auch Freischaffende (KünstlerInnen, Promoter, Gestalter usw.) profitieren, die abhängig von den Aufträgen der Nachtkultur sind.

Bei den Zürcher Nachtschwärmer*innen möchten wir uns für die bisherige Kooperation bedanken und sie bitten, sich an die Empfehlungen des Bundes zu halten!  Das bedeutet, auf Social Distancing zu achten und die Risikogruppen zu schützen. Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen!

Medienmitteilung vom 13.03.2020

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Wir sind weiterhin geöffnet und freuen uns auf dich... Aber

Wir sind weiterhin geöffnet und freuen uns auf dich… Aber

Lieber Gast,
Wie ihr bestimmt schon aus den Medien vernommen habt, hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Dienstag darüber informiert, dass sie empfiehlt keine Clubveranstaltungen durchzuführen. Wichtig > Dabei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung und KEIN VERBOT!
Nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und nach Abwägen aller uns zur Verfügung stehenden Informationen, hat sich die BCK (Bar & Club Kommission) entschieden, ihren Mitgliedern zu empfehlen, Veranstaltungen bis zu 1’000 Personen weiterhin durchzuführen und alle möglichen präventiven Massnahmen zum Schutz der Besucher*innen zu ergreifen und – auch hier – an die Eigenverantwortung unserer Gäste zu appellieren.

Solltest du einer der nachfolgenden Punkte mit JA beantworten müssen, bitte zur Prävention der Übertragung des Coronavirus und zum Schutz unserer Gäste zu Hause bleiben:
1. Hast du dich in den letzten 2 Wochen in einem dieser Risikogebiete aufgehalten (Norditalien, China, Hongkong, Iran, Japan, Südkorea und Singapur)?
2. Fühlst du dich krank oder gar grippig (Husten, Fieber, starke Erkältung)?

Eventliste: Der Zutritt zum Club kann nur erfolgen, wenn man sich registriert resp. seine Kontaktdaten angibt. Bitte also auch zwingend Mobile-Phone mitführen. Die Daten werden nur in einem Verdachtsfall für das Virustackling den Behörden zur Verfügung gestellt und nach 14 Tagen wieder gelöscht.

Zudem bitten wir unsere Gäste, alle anderen durch den Bund angeordneten Vorsichtsmassnahmen zu beachten und insbesondere auf die Risikogruppe (Menschen ab 70 Jahren) acht zu geben! Die aktuellsten Informationen gibt es jeweils hier. https://bag-coronavirus.ch/

Wir freuen uns und danke für die Kooperation
#weareopen #together

Medienmitteilung vom 04.03.2020
Infoplakatt BCK, Jpeg

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Medienmitteilung: SARS COVID-19, Coronavirus

Medienmitteilung: SARS COVID-19, Coronavirus

Die kantonale Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat am Dienstag die Öffentlichkeit darüber informiert, dass aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage keine Veranstaltungen in Clubs mehr stattfinden sollen. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung und nicht um ein Verbot. Die Empfehlung geht über die Verfügung des BAGs hinaus, welches Veranstaltungen ab 1’000 Personen untersagt. Eine Schliessung der Clubs stellt aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich (BCK) sowie der Schweizer Bar und Clubkommission (SBCK) eine sehr weitgehende Massnahme dar, um das SARS COVID-19 einzudämmen und stellt die Unternehmer vor existenzielle Fragen. Im Sinne der Verhältnismässigkeit hat die BCK mildere Massnahmen geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass Clubschliessungen wohl ein wirksames Mittel wären, jedoch im momentanen Zeitpunkt den Rahmen sprengen. Eine Clubschliessung als schwerste Massnahme sollte infolge ihrer vernichtenden Wirkung für Mitarbeiter, Lieferanten und Clubs, als Ultimo Ratio verhängt werden. Die BCK ist der Meinung, dass das BAG seine Entscheidung unter Einbezug sämtlicher massgebenden Kriterien wohl erwogen hat und es keinen Grund gibt, im heutigen Zeitpunkt darüber hinauszugehen.

In diesem Sinne hat sich die BCK entschieden, ihren Mitgliedern zu empfehlen, alle möglichen Massnahmen zum Schutz der Besucher*innen zu ergreifen und – auch hier – an die Eigenverantwortung der Gäste zu appellieren. Die der BCK angegliederten Clubs werden zur Prävention der Übertragung des Coronavirus per sofort folgende Massnahmen treffen:   

  • Aufklärungs-Kampagne vor dem Club über SARS COVID-19
  • Aufklärung über die Situation per clubinternen Kommunikationskanälen (Email / SMS / Facebook / Insta)
  • Hinweis, dass Gäste, welche sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben vom Besuch öffentlicher geschlossener Räume absehen sollen
  • Club-Verordnung, dass Gäste mit Erkältungsanzeichen keinen Zutritt zum Club haben
  • Voraussetzung, dass der Zutritt zum Club nur erfolgen kann, wenn man sich registriert resp. seine Kontaktdaten angibt, um das Virustracking sicher zu stellen.
  • Anweisung an die Mitarbeiter, dass diese zuhause bleiben müssen, sollten sie Grippesymptome aufweisen oder sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben.
  • Anschläge auf den Toiletten mit Hygiene-Hinweisen
  • Einrichten von Hygienestationen

Link zur Medienmitteilung