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Die Bar & Club Kommission Zürich ist eine im Jahr 2011 gegründete Interessengemeinschaft von Kulturunternehmen, die im Zürcher Nachtleben tätig sind. Als Dachverband setzt sich der Verein für die Anliegen und Interessen der Zürcher Bars, Clubs sowie Eventveranstalter ein und vertritt diese gegenüber der Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit.

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Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen

Wir begrüssen die heutige Weisung des Bundesrates zur Verlangsamung der Coronavirus-Verbreitung, die endlich Klarheit und Rechtssicherheit sowie eine einheitliche Regelung für die ganze Schweiz schafft. Die Grenze von 50 Personen bedeutet, dass ab heute Freitag in der Stadt Zürich bis voraussichtlich 30. April keine Konzert- und Tanzveranstaltungen mehr stattfinden werden. Bars bis maximal 50 Personen dürfen unter Berücksichtigung der Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit, bezüglich Information der Gäste und «Social Distancing» weiterhin geöffnet sein. Von diesem Entscheid des Bundes sind in der Stadt Zürich rund 160 Betriebe mit mehr als 2’000 Vollzeitstellen betroffen. Bis Ende April rechnet man mit einem Einnahmenverlust von 20 Millionen Schweizerfranken, der Absage von 2’000 kulturellen Veranstaltungen und über 4’000 Bookings von Künstlerinnen.

Um das Überleben der lokal verankerten Nachtkulturunternehmen in der Stadt Zürich im Kanton zu sichern, einen kulturellen Kahlschlag zu verhindern, braucht es nun nicht nur eine unbürokratische Abwicklung der Kurzarbeit-Gesuche, es braucht zusätzlich zum Hilfspaket des Bundes auch einen kantonalen Härtefallfond in der Höhe von 30 Millionen für Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich. Die Politik steht in der Verantwortung, wir fordern sowohl die Stadt als auch den Kanton zur Zusammenarbeit auf, um schnell Lösungen zu finden. Von diesem Fonds sollen auch Freischaffende (KünstlerInnen, Promoter, Gestalter usw.) profitieren, die abhängig von den Aufträgen der Nachtkultur sind.

Bei den Zürcher Nachtschwärmer*innen möchten wir uns für die bisherige Kooperation bedanken und sie bitten, sich an die Empfehlungen des Bundes zu halten!  Das bedeutet, auf Social Distancing zu achten und die Risikogruppen zu schützen. Gemeinsam kommen wir da durch, gemeinsam werden wir auch wieder tanzen!

Medienmitteilung vom 13.03.2020

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Wir sind weiterhin geöffnet und freuen uns auf dich... Aber

Wir sind weiterhin geöffnet und freuen uns auf dich… Aber

Lieber Gast,
Wie ihr bestimmt schon aus den Medien vernommen habt, hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Dienstag darüber informiert, dass sie empfiehlt keine Clubveranstaltungen durchzuführen. Wichtig > Dabei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung und KEIN VERBOT!
Nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und nach Abwägen aller uns zur Verfügung stehenden Informationen, hat sich die BCK (Bar & Club Kommission) entschieden, ihren Mitgliedern zu empfehlen, Veranstaltungen bis zu 1’000 Personen weiterhin durchzuführen und alle möglichen präventiven Massnahmen zum Schutz der Besucher*innen zu ergreifen und – auch hier – an die Eigenverantwortung unserer Gäste zu appellieren.

Solltest du einer der nachfolgenden Punkte mit JA beantworten müssen, bitte zur Prävention der Übertragung des Coronavirus und zum Schutz unserer Gäste zu Hause bleiben:
1. Hast du dich in den letzten 2 Wochen in einem dieser Risikogebiete aufgehalten (Norditalien, China, Hongkong, Iran, Japan, Südkorea und Singapur)?
2. Fühlst du dich krank oder gar grippig (Husten, Fieber, starke Erkältung)?

Eventliste: Der Zutritt zum Club kann nur erfolgen, wenn man sich registriert resp. seine Kontaktdaten angibt. Bitte also auch zwingend Mobile-Phone mitführen. Die Daten werden nur in einem Verdachtsfall für das Virustackling den Behörden zur Verfügung gestellt und nach 14 Tagen wieder gelöscht.

Zudem bitten wir unsere Gäste, alle anderen durch den Bund angeordneten Vorsichtsmassnahmen zu beachten und insbesondere auf die Risikogruppe (Menschen ab 70 Jahren) acht zu geben! Die aktuellsten Informationen gibt es jeweils hier. https://bag-coronavirus.ch/

Wir freuen uns und danke für die Kooperation
#weareopen #together

Medienmitteilung vom 04.03.2020
Infoplakatt BCK, Jpeg

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Medienmitteilung: SARS COVID-19, Coronavirus

Medienmitteilung: SARS COVID-19, Coronavirus

Die kantonale Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat am Dienstag die Öffentlichkeit darüber informiert, dass aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage keine Veranstaltungen in Clubs mehr stattfinden sollen. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung und nicht um ein Verbot. Die Empfehlung geht über die Verfügung des BAGs hinaus, welches Veranstaltungen ab 1’000 Personen untersagt. Eine Schliessung der Clubs stellt aus Sicht der Bar & Club Kommission Zürich (BCK) sowie der Schweizer Bar und Clubkommission (SBCK) eine sehr weitgehende Massnahme dar, um das SARS COVID-19 einzudämmen und stellt die Unternehmer vor existenzielle Fragen. Im Sinne der Verhältnismässigkeit hat die BCK mildere Massnahmen geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass Clubschliessungen wohl ein wirksames Mittel wären, jedoch im momentanen Zeitpunkt den Rahmen sprengen. Eine Clubschliessung als schwerste Massnahme sollte infolge ihrer vernichtenden Wirkung für Mitarbeiter, Lieferanten und Clubs, als Ultimo Ratio verhängt werden. Die BCK ist der Meinung, dass das BAG seine Entscheidung unter Einbezug sämtlicher massgebenden Kriterien wohl erwogen hat und es keinen Grund gibt, im heutigen Zeitpunkt darüber hinauszugehen.

In diesem Sinne hat sich die BCK entschieden, ihren Mitgliedern zu empfehlen, alle möglichen Massnahmen zum Schutz der Besucher*innen zu ergreifen und – auch hier – an die Eigenverantwortung der Gäste zu appellieren. Die der BCK angegliederten Clubs werden zur Prävention der Übertragung des Coronavirus per sofort folgende Massnahmen treffen:   

  • Aufklärungs-Kampagne vor dem Club über SARS COVID-19
  • Aufklärung über die Situation per clubinternen Kommunikationskanälen (Email / SMS / Facebook / Insta)
  • Hinweis, dass Gäste, welche sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben vom Besuch öffentlicher geschlossener Räume absehen sollen
  • Club-Verordnung, dass Gäste mit Erkältungsanzeichen keinen Zutritt zum Club haben
  • Voraussetzung, dass der Zutritt zum Club nur erfolgen kann, wenn man sich registriert resp. seine Kontaktdaten angibt, um das Virustracking sicher zu stellen.
  • Anweisung an die Mitarbeiter, dass diese zuhause bleiben müssen, sollten sie Grippesymptome aufweisen oder sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben.
  • Anschläge auf den Toiletten mit Hygiene-Hinweisen
  • Einrichten von Hygienestationen

Link zur Medienmitteilung

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BCK Jahresbericht 2019

BCK Jahresbericht 2019

Die Bar & Club Kommission blickt auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2019 zurück. Gemeinsam mit der Gemeinderätlichen Gruppe Food, Bar, Club und Musikkultur reichten wir erstmals einen politischen Vorstoss ein, die Mediterranen Nächte für Zürich. Damit reagieren wir auf ein verändertes Bedürfnis unserer Gäste, diese möchten im Sommer auch nach Mitternacht draussen trinken. Bis jetzt war man dabei auf die Selbstversorgung angewiesen, 24-Stunden-Shops schossen aus dem Boden, zunehmende Probleme wie Littering und Lärm sind eine Folge davon. Will die Stadt für die Gastronomie auch in Zukunft noch attraktiv sein, braucht es eine längere Bewirtung für Aussengastflächen. Ein weiteres brisantes Thema war das Musikkonzept des ZüriFäscht 2019. Auf Intervention hin, von verschiedenen Mitgliedern, welche am ZüriFäscht veranstalteten, setzten wir uns für einen höheren Grenzwert als die vorgeschlagenen 90db nach 01.30 Uhr ein. Dabei entstand eine kontroverse Diskussion, die leider das eigentliche Ziel verfehlte, denn es ging nicht um die Frage ob es sich dabei um eine Verschärfung handelte, sondern schlicht und einfach darum, dass 90db für eine Veranstaltung, die draussen stattfindet, zu leise sind. Zu Diskussionen innerhalb des Vereins führte auch unsere Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang in den Nationalrat, an der Person von Ruedi Noser. Solche Diskussionen sind wichtig und zeigen das die BCK auch als Verein lebt, zudem lernen wir daraus und können unser politisches Engagement laufend optimieren. Zu den neuen Projekten 2019 zählt die Zusammenarbeit mit den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich, in Bezug auf den Aufbau einer spezifischen Energieberatung für Nachtkulturunternehmen. Oder unser Engagement für mehr Frauen in der Nacht, im Rahmen des Unternehmerinnen Stammtisches. Für Kopfweh sorgt weiterhin das Thema Lärm und die immer wiederkehrenden Probleme mit Lärmklagen aus der Nachbarschaft. Auch hier konnten wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft machen, in dem wir im Namen der Schweizer Bar und Club Kommission, GastroSuisse dazu motivieren konnten sich Gedanken über eine nationaleLärmstrategie zu machen. Erstmals ist die Mitgliederanzahl trotz elf Neumitgliedern stagniert, dies hat vor allem damit zu tun, dass einzelne Betriebe schliessen mussten und das aufgrund der Vielzahl von Projekten die Akquise neuer Mitglieder darunter litt. Erfreulich ist, dass wir auch 2019 mit Smith & Smith AG, Appenzeller Bier, SBier, Landolt Weine und Bar Mate fünf neue Supporter gewinnen konnten. Ohne Gönner, Sponsoren und Partner, welche die Bar & Club Kommission unterstützen und dem grossen Einsatz des unentgeltlich arbeitenden Vorstandes, wäre es nicht möglich die Anliegen der Nachtkultur zu vertreten. Allen welche dabei behilflich waren, die BCK Erfolgsstory im Jahr 2019 weiterzuschreiben, gehört ein grosses Dankeschön und wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Ein herzliches Dankeschön geht an die folgenden BCK Gönner und Partner, ohne deren Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, uns so für die Anliegen der Nacht einzusetzen: Coca-Cola, Fresh Drink, Diwisa, Huber Getränkehandlung AG, Feldschlösschen Getränke AG, Macam, Intercomestibles, Red Bull, Wimag Management, ALIVE Media AG, Desillusion, Extremprint, Propaganda, Rocket Science, ValueQuest, ATP Security, Barfachschule Zürich, Be my Angel, RC Protect, Supreme Security AG, Proced GmbH, DonHuber GmbH, WATCHMAN Security Services GmbH, Landolt Weine, Bar Mate, Smith & Smith Wine Company, Brauerei Locher – Appenzeller Bier, sBier

Jahresbericht 2019

Präsentation GV 2019

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FAZIT TAG DER OFFENEN BAR UND CLUB TÜR 2020

FAZIT TAG DER OFFENEN BAR UND CLUB TÜR 2020

Liebe Nachbarn, Partygänger*innen, Kinder, Behördenvertreter*innen und Politiker*innen

Danke für die spannenden Begegnungen und Diskussionen im Rahmen des 8. Tages der offenen Bar und Club Tür in der Stadt Zürich. Rund 600 Personen nutzten das Angebot und liessen sich bei Tageslicht in die Magie der Nacht einführen. Als wahres Publikumsmagnet stellten sich der Kinderclub im Gonzo und der Bazar im Ole Ole Bar heraus. Aber auch die Podiumsdiskussion Worte sind Taten: Von Hate Speech zu Hate Crime und der Rundgang Mythos Langstrasse waren sehr gut besucht. Gar ausgebucht war der DJ-Kurs im Klaus Club. Die Besucherschar war so bunt wie das Programm, von der Mutter und Vater mit Kind, Nachbar, Szenen-Kenner*in, bis zum Politiker konnten wir Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen dazu motivieren, am diesjährigen Tag der offenen Bar und Club Tür teilzunehmen. Gerade diese Mischung entschädigt für den ganzen Aufwand und macht diesen Tag so wertvoll und faszinierend. Oder wann gibt es schon die Möglichkeit sich mit Nachbarn zu unterhalten, ohne dass gerade Stress oder ein Lärmproblem vorliegt? Wann trifft man Vater und Tochter im Klaus an, die sich beide über das DJ-Pult beugen, um in die Kultur des Auflegens eingeführt zu werden? Oder der Vater der entspannt am Bier an der Bar nippelt und dabei seinen kleinsten beim tanzen auf dem Dancefloor zuschaut? Wann gibt es die Möglichkeit sich von Expert*innen und Betroffenen die Zusammenhänge zwischen der Abstimmung vom 9. Februar, Ja zum Schutz vor Hass, und homophober Gewalt erklären zu lassen? Oder sich von international angesehen Schallexperten den Zusammenhang zwischen Gestaltung des öffentlichen Raums und der Entwicklung von Lärm erklären zu lassen? All diese Bilder nehmen wir mit und lassen jetzt schon eine Vorfreude auf den nächsten Tag der offenen Bar und Club Tür aufkommen. Dieser wir am Samstag, den 06. Februar 2021 stattfinden!

Bedanken möchten wir uns bei allen teilnehmenden Betrieben: Bagatelle §93Bronx Club, Cinchona Bar, Club Zukunft, Longstreet Bar, Stubä, Gotthard Bar, Olé Olé Bar, Klaus, Gonzo, Club Sender, Klub Vieri, Millieu Bar, Toro Bar und bei den Experten Christian Frick (Rocket Science) Alex Flach, Florian Vock (Präsident nationales Komitee «Ja zum Schutz vor Hass am 9. Februar»), Marco Uhlig (BCK, Heaven Club, BOYAKASHA), Léa Spirig (DJ, Veranstalterin und Redaktorin SRF), Dayana Mordasini (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sicherheitsdepartement), Luca Papini (DJ, Entertainer, Host), Milieu Mauri, Rislane El Harat, Soulmaniacs Trio Und den Partnern PETZI, Live DMA, Schweizer Bar und Club Kommission – SBCK, NachtStadtrat Zürich, ProNachtleben Zürich, Landolt Weine AG, Artwork: www.lifeinvanilla.com, Fotos: Boris Müller.

Stolz ist man darauf, dass aus der Idee, welche 2013 in Zürich das erste Mal das Licht der Welt erblickte, sich eine europäische Bewegung entwickelte. In Kooperation mit der Schweizer Bar und Club Kommission (SBCK), PETZI, dem Verband Schweizer Musikclubs und Festivals, und der Europäischen LIVE DMA fand am Samstag, den 1. Februar 2020, zum zweiten Mal der europäische Open Club Day statt. Insgesamt öffneten über 150 Bars, Clubs und Konzertlokale aus mehr als 12 Ländern und Regionen Europas ihre Türen.

Aftermovie